Mehr Anerkennung und finanzielle Sicherheit für große Familien!

http://www.deutscher-familienverband.de/presse/pressemitteilungen/aeltere-pressemitteilungen/185-pressemitteilungen-2016/569-dfv-praesident-mehr-anerkennung-und-finanzielle-sicherheit-fuer-grosse-familien (16.4.):

(Berlin). Wer sich für ein Leben mit Kindern entscheidet, braucht Anerkennung und finanzielle Sicherheit. „Besonders für Familien mit vielen Kindern muss eine zukunftsweisende Familienpolitik Anreize und Spielräume schaffen, damit sich wieder mehr Menschen ihren Wunsch nach einer großen Familie erfüllen“, mahnt der Präsident des Deutschen Familienverbandes, Dr. Klaus Zeh. Die größte parteiunabhängige und mitgliedergetragene Interessenvertretung von Familien in Deutschland stellt zehn Punkte in den Fokus einer guten finanziellen Mehr-Kind-Politik.

Der Spagat zwischen Familienleben und Beruf, geforderter Flexibilität und Verlässlichkeit oder Wohnraumbedarf und Mietpreis stellt derzeit fast alle Familien vor große Herausforderungen. Was finanziell und organisatorisch für Eltern mit einem Kind noch zu schaffen ist, können viele Familien mit drei, vier oder mehr Kindern nicht mehr stemmen. „Eltern dürfen deshalb nicht länger verfassungswidrig erhobene Strafsteuern und -abgaben zahlen“, kritisiert Zeh. „Der steuerliche Kinderfreibetrag muss auf Höhe des Grundfreibetrags für Erwachsene angehoben werden und in den Sozialversicherungen muss es endlich Kinderfreibeträge geben!“ Der DFV verlangt außerdem die Rückerstattung von Verbrauchssteuern, die auf den Kindesunterhalt entfallen. Als ersten Schritt fordert der Verband eine ermäßigte Mehrwertsteuer von sieben Prozent für Kinderprodukte.

Auch in der dreijährigen Elternzeit sind große Familien meist auf sich allein gestellt. Viel zu kleine Sockelbeträge beim Elterngeld bringen sie schnell an ihre finanziellen Grenzen. Das vom Deutschen Familienverband geforderte Betreuungsbudget dagegen schafft echte Wahlfreiheit. Es fördert jedes Kind direkt und erlaubt jeder Familie, die passende Betreuungsform zu finden – sei es ein guter Krippenplatz, eine Tagesmutter, die häusliche Betreuung oder ein Mix aus allem. Zu den wesentlichen Themen einer zukunftsweisenden Mehr-Kind-Politik gehören außerdem bezahlbarer Wohnraum, neue Optionen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf und eine gerechte Elternrente für Erziehungsleistung. „Jedes Gesetz und jede Verordnung gehört auf den Familien-TÜV, damit Fehlentscheidungen von vornherein ausgeschlossen werden“, fordert DFV-Präsident Zeh. …

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4 Antworten zu Mehr Anerkennung und finanzielle Sicherheit für große Familien!

  1. Harte Zeiten schreibt:

    ich empfehle in der Mediathek (ZDF) die Doku „Die Macht der Superreichen“
    – Das Wohlstandskartell –
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2483736/Das-Wohlstands-Kartell
    von Infos zum Trickle-Down-Affekt (dieser setze sich während der Reagan-Regierung = REPs sogar bis in den Wohlstands-Evangelikalismus durch….Reich von Gottes Gnaden)
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2483736/Das-Wohlstands-Kartell
    bis Picketty’s „Kapital…“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Kapital_im_21._Jahrhundert

    Die Destabiliesurung der Mittelschicht wird mir besonders deutlich seit der Lektüre von D.v.. Wachter, „Die Öffnung der Grenzen… “ in „Der große Austausch“… Joschka Fischer & Co….)
    Und da wundert es „die Entscheider“ bis hin zu Schäuble, dass die jüngeren Generationen heute keine Vorsorge mehr fürs Alter betreiben?? (aktuelle Studie) Jene Generationen ohne Sicherheiten, ohne Zukunft, denen man die Perspektiven genommen hat? Und die FAMILIE IDEOLOGISCH MADIG MACHT? Ist doch eh alles egal? Und wir werden unsere Rente sowieso nicht erleben…
    Naja…bei D E N Pflegeaussichten (russischer Kartelle) ….wo schon der Diebestourismus nach Polen, Rumänien, Bulgarien boomt, (jetzt gehts ratzfatz in die Schrebergärten…alles, was nicht niet-und nagelfest ist und sich verscherbeln läßt, selbst auf Flohmärkten) , die Autos abgeschleppt werden über Litauen nach Kasastan, die Parks und Bahnhöfe zugedröhnt sind dank nordafrikanischer Dealer und die Prostitution in alle Richtungen abfährt… die Autokratien erstarken und Immobilien statt Goldbarren für ausländische Investoren die besseren Objekte darstellen….

    WAS HAT MAN SICH IN D FÜR FLÖHE INS NEST GESETZ! Danke, Europa! 😦

    Kinder? Sie begleiten, ausstatten, bilden? Für den Schwarzer-Feminismus war das Wort Mutter Gift. Allenfalls die „soziale“ und „kollektive Mutter“ war geduldet, aber von BINDUNG KEINE SPUR!

    Wie will man da erwarten, dass diese Walden-Plasberg-und Stegner-*Söhne* (einschl. der assimilierten Bascha Mika-Riege) je das Betreuungsgeld verstehen?

    Wir leben im ganz normalen Wahnsinn! ….und das Smartphone im Auto ist immer dabei….
    wen störts?

  2. Ergänzung-Rente schreibt:

    gesehen:

    Johannes Resch:
    Verband Familienarbeit e.V.
    Verband zur Förderung der eigenständigen
    finanziellen und sozialen Sicherung bei Familienarbeit
    Pressemeldung 27.04.2016
    Rentenpolitik aus dem Tollhaus
    Die aufgrund des 2004 eingeführten „Nachhaltigkeitsfaktors“ künftig sinkenden Renten sind
    wieder aktuelles Thema. Es wird die drohende Altersarmut, die vor allem weiblich sei, beklagt.
    Der stellvertretende Vorsitzende des Verbands Familienarbeit e.V., Dr. Johannes Resch, dazu:
    “Von allen Bundestagsparteien sind heute Konzepte zu hören, die eigentlich nach Schilda gehören.
    So sollen Eltern, besonders Mütter, noch mehr voll erwerbstätig werden. Aber je mehr Eltern
    zu voller Erwerbstätigkeit gedrängt werden, desto weniger Kinder werden sie bekommen
    und desto brüchiger wird dann unser Rentensystem. Ebenso könnte auch den Bauern empfohlen
    werden, sie sollten ihre Saatkartoffeln essen, um satt zu werden. Nachhaltigkeit sieht anders
    aus.“
    Resch weiter:“ Die Minderbewertung der elterlichen Erziehungsarbeit bei Überbewertung der
    Erwerbsarbeit ist eine Erfindung des Marxismus*, wurde aber durch die Rentenreform 1957
    von der konservativen Adenauer-Regierung in Gesetzesform gegossen. Heute wird diese Erwerbsideologie
    vor allem von der neoliberalen Profitgier weniger Kapitalbesitzer gespeist. So
    besteht zur Zeit eine unheilige Allianz von marxistischem, konservativem und neoliberalem
    Denken zum Nachteil von Eltern und Kindern. Alle drei Denktraditionen wurzeln im überheblichen
    Denken von Männern, die die überwiegend von Frauen geleistete Erziehungsarbeit gering
    schätzen. Ein Gleichberechtigung von Eltern und besonders von Müttern wird erst möglich werden,
    wenn die elterliche Erziehungsarbeit der herkömmlichen Erwerbsarbeit gleichgestellt wird.
    Auch unser Rentensystem kann nur so wieder stabilisiert werden. Schließlich ist die Erziehungsarbeit
    der Eltern von heute der einzige echte Beitrag für die gesetzlichen Renten ihrer Generation.
    Denn: Die von den heute Erwerbstätigen eingezahlten Gelder werden im Umlageverfahren
    direkt an die heutigen Rentner ausbezahlt. Angespart wird nichts. Auch Alterssicherung
    durch Steuern muss von der nachwachsenden Generation bezahlt werden“.
    Fazit: Eine „große Rentenreform“ kann nur bedeuten: Gleichstellung von elterlicher Erziehungsarbeit
    mit herkömmlicher Erwerbsarbeit bei Lohn und Rentenanspruch. Auch Erwerbstätige
    ohne Kinder sollten sich an der Finanzierung ihrer eigenen Rente beteiligen. Beim heutigen
    Recht müsste ein Elternteil 9 Kinder erziehen, um eine Rente in Höhe der Grundsicherung zu
    „erwerben“, wobei aber im Gegensatz zur Erwerbsarbeit nicht einmal ein Lohn gezahlt wird.
    * Marx, Engels, Werke (MEW), Band 4, S. 373, Nr. 8: „Erziehung sämtlicher Kinder, von dem Augenblicke
    an, wo sie der ersten mütterlichen Pflege entbehren können, in Nationalanstalten und auf Nationalkosten.
    Erziehung und Fabrikation zusammen.“

  3. war doch klar schreibt:

    Mütter können mehr!

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/verhaltensforschung-muetter-koennen-mehr-14202664.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    Herr N. Berggruen hält sich für universell – beängstigende Entwicklung,
    aber so abbügelnd, wie die kinderlose Kanzlerin auf Familienschutz-Initiativen reagiert, wird sie Leihmütterschaft bald „alternativlos“ durchwinken!
    „Mein Bauch gehört ihm“ in DIEZEIT 19, in Politik, Seite 12
    Nicolas Berggruen läßt Kinder machen. (noch nicht online)

    Das afrikanische Dorf schlechter als sein Ruf!
    „Es muß nicht die Mutter sein“ . Lieselotte Ahnert. DIE ZEIT 19 , S. 39 (noch nicht online)

  4. Elisabeth schreibt:

    bis jetzt wüßte ich nicht, dass irgendwer signalisiert hätte, das NEOLIBERALE PROGRAMM zurück zu nehmen!

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