Irland: 66 Prozent für Ermordung im Mutterleib

http://kath.net/news/63926 Ich kann die Lügen nicht mehr hören! (27.5.):

Die Nationalsozialisten haben an Kindern und Menschen mit Behinderung medizinische Experimente durchgeführt und sie reihenweise bewusst getötet. Wir sind heute in Europa keinen Deut besser – Gastkommentar von Kathi Brandner zur Abstimmung in Irland

Irland (kath.net)
Irland hat gestern mit fast 70 Prozent für die Aufhebung des Schutzes ungeborener Kinder gestimmt;

  • bis zur zwölften Woche darf ohne Angabe von Gründen eine valide Schwangerschaft abgebrochen werden;
  • bis zur 24. Woche darf ein Kind abgetrieben werden, wenn die Schwangerschaft die mentale oder körperliche Gesundheit der Mutter gefährdet;
  • bis zum Ende der Schwangerschaft darf ein Kind abgetrieben werden, wenn der Verdacht einer Behinderung besteht.

… Mir wurde im Jahr 2016 neben meiner behinderten neugeborenen Tochter von einem Primar eines Kinderspitals gesagt, dass es ihn wundert, wie es dazu kommen konnte, dass wir hier ein Bett belegen, wo doch die Medizin „alles daran setzt, dass solche Kinder nicht zur Welt kommen“.

Ich kann die Lüge nicht mehr hören, dass diese Diskriminierungen etwas mit meiner Freiheit zu tun haben. …

https://schreibfreiheit.eu/2018/05/26/der-siegeszug-hitlers-geht-weiter-auch-irland-selektiert-seine-kinder/:

Was haben Adolf Hitler und Lenin gemeinsam? Beide waren der Meinung, dass Leben zu selektieren sei. Hitler betrachtete dies als eine Methode, eine homogene arische Rasse aus lauter gesunden Menschen zu schaffen.

Für Lenin war es wichtig, eine sozial homogene Gesellschaft zu schaffen und im Rahmen der Abschaffung der Ehe und Familie als Kennzeichen der Bourgeoisie und des außerhäuslichen Berufszwanges für Frauen für den Bau des Sozialismus frei zu schaffen. So war die Sowjetunion das erste Land, welches die Tötung von Kindern legalisierte.

Das Entsetzen über den Holocaust endet bei der Mehrheit unserer Völker beim ungeborenen Kind. Sozialisten und Nationalsozialisten gehen mit demokratisch-kapitalistischen Gesellschaften Hand in Hand und finden es gut, wenn Kinder getötet werden, …


Ergänzung:

http://lepenseur-lepenseur.blogspot.co.at/2018/05/die-menschen-haben-gesagt-dass-wir-eine.html »Die Menschen haben gesagt, dass wir eine moderne Verfassung für ein modernes Land wollen« (26.5.):

… meinte Irlands »konservativer« Premierminister Leo Varadkar zum sich abzeichnenden Votum der Volksabstimmung, mit dem das Verbot der Abtreibung aus der Verfassung gekippt wird. Ach, wie schön! Die, die’s nicht betrifft — wer abstimmen konnte, wurde evidentermaßen nicht abgetrieben, sonst könnte er’s ja nicht —, bestimmen über das Lebensrecht derer, welche an der Abstimmung ebenso evidentermaßen nicht teilnehmen können. …


Ergänzung 29.5.2018:

Adorján F. Kovács: http://www.freiewelt.net/blog/irland-die-westliche-perversion-10074511/ (28.5.):

Der Kampf gegen alle Bindungen des Menschen ist linkes Programm. Die daraus resultierende schrankenlose, pervertierte Freiheit verhindert aber Verantwortung. Und darum geht es. Der linke Staat soll immer mehr bestimmen und von niemandem, der sich noch für verantwortlich hält, weil er Bindungen kennt, daran gehindert werden.

Ja, es sieht nicht gut aus mit dem Westen. Die vorsätzlich geplante Ermordung von ungeborenen Menschen soll nun auch in Irland legal sein. Der linke Destruktivismus hat wieder einen Sieg errungen. Verantwortung sollen Frauen und Männer an Institutionen abgeben, die die Konsequenzen ihres Tuns beseitigen. Das wird Freiheit genannt. Diese Art von Freiheit ist pervers. …

… Und das Mittel der Volksbefragung ist auch pervertiert worden: Genau für derlei Themen ist es nicht geeignet, denn für die Antwort auf die Frage nach Leben oder Tod ist nicht die Mehrheit entscheidend. …


Stefano Fontana: https://www.katholisches.info/2018/05/in-irland-hat-die-kirche-eine-niederlage-erlitten/ (28.5.):

… Die Annahme einer Abtreibungsgesetzgebung tötet eine Nation und ein Volk, weil diese das Volk in einem der delikatesten und wichtigsten Punkte gegen die Natur handeln läßt. Es beginnt zu denken, daß das gesetzlich Erlaubte auch gut ist, sodaß es daran gewöhnt wird, nicht mehr zwischen Henker und Opfer zu unterscheiden.

Die rechtliche Anerkennung der Abtreibung ist für ein Volk ein geistiger Tod. Es wird seines Gewissens beraubt. Es wird gezwungen, ständig mit einem schlechten Gewissen zu leben, ohne daß dies beim Namen genannt wird. Es zersetzt das Volk, weil es nichts ursächlich Heiligeres gibt und das Unverfügbare in die Hand der Bürger legt. Wenn das Unverfügbare aber verfügbar wird, ist alles verloren.

In Irland hat das Leben eine Niederlage erlitten, aber auch der gesunde Menschenverstand, die natürliche Menschlichkeit, die Mutterschaft und die Vaterschaft. …


Ergänzung 6.6.2018:

https://www.katholisches.info/2018/05/schluss-mit-den-luegen-abtreibung-sei-fuer-die-frau/ (30.5.):

„Die Abtreibungsgesetzgebung hat ein Heer von ungeborenen Kindern ausgerottet und einen Abgrund der Gewalt an Frauen aufgerissen, die abgetrieben haben. Sie behauptet, den Frauen helfen zu wollen, in Wirklichkeit zwingt sie die Frauen in eine ausweglose Sackgasse. Sie nimmt ihnen die Möglichkeit, ihre eigenen Kinder zur Welt zu bringen, also das zu tun, was ihrem ureigenen Wesen entspricht.

Eine Frau will angenommen und geliebt sein, denn das befähigt sie, ihrerseits anzunehmen und zu lieben. So entsteht der geborgene Raum für neues Leben. Schluß also mit den Lügen, daß Abtreibung „für“ die Frau sei: Wenn eine Frau vom Mann angenommen und geliebt wird, bringt sie auch ihre Kinder zur Welt, denn das wünscht und will sie.“

Paola Bonzi, Gründerin und Vorsitzende der Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle Mangiagalli von Mailand. …

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4 Antworten zu Irland: 66 Prozent für Ermordung im Mutterleib

  1. Gast auf Erden schreibt:

    Richtig! Lebensschutz sieht anders aus, zumindest echter Lebensschutz. In El Salvador werden Schwangerschaftsabbrüche, egal aus welchem Grund und mit welcher Methoder oder welcher Ursache auch immer mit dreissig Jahren Zuchthaus bestraft.
    Und in Irland war es früher wirklich besser. Gefallene Mädchen wurden in Magdalenenheimen untergebracht und ihren Kinder den frommen Schwestern von Bin Secours übergeben, wo sie aufopfernd gepflegt worden sind.

    Quelle Kinder bei den Schwestern von Bon Secours:

    https://www.belfasttelegraph.co.uk/news/republic-of-ireland/mass-baby-grave-in-tuam-galway-sisters-of-bon-secours-nuns-have-no-burial-home-records-30333786.html

    Quelle Magdalenenheime in Irland:

    https://en.m.wikipedia.org/wiki/Magdalene_Laundries_in_Ireland

    Quelle Abtreibung in El Salvador:

    https://www.irishtimes.com/news/world/after-women-jailed-for-miscarriages-el-salvador-finally-debates-abortion-1.3458113

  2. unglaublich! schreibt:

    diese Denke!

    „egal aus welchem Grund und mit welcher Methode oder welcher Ursache auch immer mit dreissig Jahren Zuchthaus bestraft.“
    und
    „Gefallene Mädchen“

  3. unglaublich schreibt:

    Kindesmord
    unglaublich sowohl die undifferenzierte Handhabung (Kommentar oben) als auch die „feministische“ Beurteilung der Therapeutin (oder „Therapeutin“?)
    Medea
    https://www.zeit.de/kultur/2018-06/euripides-medea-feminismus-gleichstellung-kindermord-zypern-10nach8
    (inkl. Leserbriefe)

  4. Gast auf Erden schreibt:

    Beides sind Zitate. Die „dreissig Jahre Zuchthaus“ aus dem Bericht von amnesty international, wo man sich mit Strafgesetzbüchern und der Judikative in El Salvador umd weltweit sehr gut auskennt, der Begriff „gefallene Mädchen“ wurde so im Deutschen bis in die sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts verwendet und anscheinend auch in Irland, da er in einem Wikipedia Beitrag über die katastrophalen Bedingungen für junge Frauen in den irischen Magdalenenheimen verwendet wird.

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