Genderismus-Agenda: Umerziehung der Menschheit

Adorján F. Kovács: http://www.freiewelt.net/the-gender-agenda-10045418/   (23.10.):

Der Jugendforscher Martin Voigt hat heute in der FAZ einen lesenswerten Artikel zur neuen “Sexualpädagogik der Vielfalt” verfasst, in dem er konstatiert, dass mit den diesbezüglichen Lehrplänen der Kindesmissbrauch gefördert werden könnte und die gesamte Gesellschaft umerzogen werden soll. Die Namen hinter diesen Bestrebungen sind mittlerweile allseits bekannt: Helmut Kentler, Uwe Sielert, Stefan Timmermanns, Elisabeth Tuider, übrigens alles Leute einer Seilschaft, “aus einem Stall”, wie man so schön sagt. …

Voigt zitiert weiters Dale O´Leary, die die Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking beobachtet hat und in ihrem Buch „The Gender Agenda“ fünf Thesen als Ergebnis zusammenfasst:

… Im UN-Establishment haben folgende Ansichten die Mehrheit:

  • 1. In der Welt braucht es weniger Menschen und mehr sexuelle Vergnügungen. Es braucht die Abschaffung der Unterschiede zwischen Männern und Frauen sowie die Abschaffung der Vollzeit-Mütter.
  • 2. Da mehr sexuelles Vergnügen zu mehr Kindern führen kann, braucht es freien Zugang zu Verhütung und Abtreibung für alle und Förderung homosexuellen Verhaltens, da es dabei nicht zur Empfängnis kommt.
  • 3. In der Welt braucht es einen Sexualkundeunterricht für Kinder und Jugendliche, der zu sexuellem Experimentieren ermutigt; es braucht die Abschaffung der Rechte der Eltern über ihre Kinder.
  • 4. Die Welt braucht eine 50/50 Männer/Frauen-Quotenregelung für alle Arbeits- und Lebensbereiche. Alle Frauen müssen zu möglichst allen Zeiten einer Erwerbsarbeit nachgehen.
  • 5. Religionen, die diese Agenda nicht mitmachen, müssen der Lächerlichkeit preisgegeben werden.

Das ist die Gender-Perspektive in Kurzform. Sie soll in den Mainstream gelangen. Damit dies geschehen kann, ist sie verpackt in wunderbare Worte wie Gleichheit, Rechte, Familien, reproduktive Gesundheit und Fairness. …

Ron Kubsch: http://theoblog.de/sexualitaet-die-gesellschaft-soll-umerzogen-werden/24035/   (23.10.):

Voigt schreibt unter anderem (FAZ vom 23.10.2014, Bildungswelten 6):

Geht es um Antidiskriminierung oder eher darum, die Kernfamilie mit heterosexuellen Eltern und leiblichen Kindern zu „entnaturalisieren“, wie es im Aufsatz „Gender Mainstreaming im Kontext einer Sexualpädagogik der Vielfalt“ heißt (2001, Online Forum Sexualaufklärung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)? Der Verfasser ist Uwe Sielert, Professor für Sozialpädagogik an der Universität Kiel, Mitbegründer der Gesellschaft für Sexualpädagogik (GSP) und ihr Vordenker. Er hat auch in der Ad-hoc-Kommission „Sexualethik“ der Evangelischen Kirche in Deutschland mitgearbeitet. „Eine ernstzunehmende Erziehungswissenschaft muss die Dominanzkultur zunächst in Frage stellen, um dann langsam menschenfreundliche und das Individuum berücksichtigende Inhalte zu konstruieren, die dann eben parlamentarisch auch eine Mehrheit kriegen müssen, um in die schulischen Curricula zu kommen“, meint Sielert.

… Sielert kommt aus der „neoemanzipatorischen Sexforschung“, die der umstrittene Sozialpädagoge Helmut Kentler begründet hat. Im Rahmen eines staatlich geförderten Modellprojekts brachte Kentler von 1969 an Straßenkinder bei vorbestraften Pädophilen unter, und als Sachverständiger in Missbrauchsfällen sorgte er dafür, dass die von ihm bearbeiteten Fälle mit Einstellung des Verfahrens oder Freispruch beendet wurden. Unter neuen, wohlklingenden Namen wie „sexualfreundliche Erziehung“ werden die Grenzen zwischen Pädophilie und vermeintlicher sexueller Befriedigung von Kindern auch heute noch verwischt. Ein Vorstandsmitglied der GSP, Stefan Timmermanns, erklärte 2013 auf einer Tagung des evangelischen Modellprojekts „Mehr Männer in Kitas“ die Vorteile der frühzeitigen Sexualerziehung: Zum Beispiel könnten Erzieher mit Kindern besser über verschiedene Umgangsweisen mit Sexualität reden als Eltern. Auf die sexuellen Ausdrucksformen der Kinder sollten sie freundlich reagieren und ihnen hilfreich zur Seite stehen, um die Lebensenergie Sexualität und die Entwicklung der Geschlechtsidentität zu fördern. So könnten Kinder ihre Körper gegenseitig in Kuschelhöhlen erforschen. Den Ängsten der Eltern soll mit Transparenz begegnet werden. Timmermanns ist Fachbeirat in Schwulenverbänden. …

http://www.pro-medienmagazin.de//paedagogik/detailansicht/aktuell/sexualkunde-mit-bibel-dildo-und-handschellen-89847/   (23.10.):

Ein Schulbuch für Sexualerziehung vermischt bei manchen Aufgaben religiöse Gegenstände wie Bibel und Kruzifix mit Dildos und Handschellen. Dieser Mix von Religion und Sex ist ein bewusster Teil der „Gender-Ideologie“, erklärt ein Experte.

… 2004 analysierte die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung die unter ihrer Aufsicht stattfindende Sexualkunde. Das Ergebnis: „In den Richtlinien ist keine Zielführung der Sexualerziehung im Hinblick auf Ehe und Familie auszumachen.“ Voigt stellt fest: „Vom ersten Bilderbuch bis zum Abitur soll die Vorstellung von Vater/Mutter/Kind ‚entnormalisiert‘ werden.

Siehe auch:

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Ergänzung:

Klaus Kelle: http://www.freiewelt.net/runter-vom-sofa-machen-sie-etwas-10045425/ (23.10.):

… Am Samstagabend durfte ich in Stuttgart eine Diskussion moderieren. Im überfüllten Saal des Alten Schlosses war die geballte Mitte dieser Gesellschaft versammelt. Menschen, die sich Sorgen um die Zukunft der Familien in Deutschland machen. Frauen und Männer, die Angst vor dem Zugriff von Ideologen auf ihre Kinder haben. Familien, die nicht wollen, dass sich Kinder im Alter von sechs oder acht Jahren mit Sexualpraktiken beschäftigen müssen, um einer vermeintlichen Erziehung zur Akzeptanz willen, denn Toleranz reicht ja scheinbar nicht mehr.

Und gestern haben diese Menschen öffentlich demonstriert mit bunten Luftballons und Transparenten und unter dem Schutz von Hundertschaften der Polizei vor linken Schlägerhorden – so wie vor ein paar Wochen die Teilnehmer des 1000-Kreuze-Marsches für das Leben in Berlin auch. Wieso lässt dieser Staat, wieso lassen Politiker und Medien zu, dass die Teilnehmer solcher Veranstaltungen inzwischen ihre körperliche Unversehrtheit riskieren, wenn sie für ihre verfassungsmäßigen Rechte auf die Straße gehen? Wieso dürfen diese Leute beleidigt, bedroht und lächerlich gemacht werden? Und wieso sitzt die berühmte schweigende Mehrheit auf dem Sofa und schaut zu, wenn nicht gerade etwas anderes im Fernsehen läuft? Es darf nicht so bleiben.

Die Gender-Ideologen und ihre Hilfstruppen sind seit Jahrzehnten die größte Gefahr, die unserer Gesellschaft droht. Nicht etwa, weil es ihnen um die Gleichberechtigung von Mann und Frau geht – wer wollte dagegen sein? Aber weil sie die Familien, die Grundlage unserer Gesellschaft, angreifen und zerstören wollen. Mit Methoden, die nichts mehr mit einer freiheitlichen Gesellschaft zu tun haben. Und deshalb ist demokratischer Widerstand geboten, viel mehr Widerstand als bisher. Und deshalb werde ich bei der nächsten Demonstration für das Recht der Eltern, selbst über ihr Leben zu bestimmen, alle Freunde und Nachbarn einladen. Und ich werde einen Bus organisieren oder zwei. Das Bürgertum muss endlich runter vom Sofa. Wir alle haben viel zu lange zugeschaut.

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http://www.freiewelt.net/nachricht/moderne-sexualpaedagogik-verwischt-grenze-zum-missbrauch-10045480/   (24.10.):

Bildungsforscher Voigt schreibt über moderne Formen der Sexualpädagogik: Hier »werden die Grenzen zwischen Pädophilie und vermeintlicher sexueller Befriedigung von Kindern auch heute noch verwischt.« …

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Studie: Familie ist wichtig!

http://www.focus.de/panorama/welt/gesellschaft-forscher-opaschowski-stellt-neue-zukunftsstudie-vor_id_4158427.html   (25.9.):

Familie ist und bleibt das Wichtigste im Leben. Wie Gesellschaftsforscher Horst Opaschowski berichtet, machten 88 Prozent der Bevölkerung die Familie zum wichtigsten Garanten für Stabilität und Sicherheit im Leben …

Was der Wissenschaftler wissen wollte: Was ist den Deutschen in ihrem Leben heute wichtig, wovor haben sie Angst und worauf hoffen sie in der Zukunft? Letzteres erfülle vor allem die Generationenfamilie als „Wagenburg des 21. Jahrhunderts“. Opaschowski: „Sie gewährt Schutz und sozialen Zusammenhalt.“

… Konflikte sehen viele künftig noch stärker in der Kluft zwischen Arm und Reich: Empfanden 2002 noch 27 Prozent der Menschen das als Problem, sind es heute 39. „Ein Nährboden für soziale Probleme und auf Dauer auch ein Gefährdungspotenzial für den sozialen Frieden in Deutschland“, so Opaschowski, der aber zugleich auf die — laut Befragten — größte Gefahr für den sozialen Frieden verwies: den Konflikt zwischen Christen und Muslimen (2002: 30 Prozent, 2014: 46).

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Schweden unterwirft sich dem Genderismus

http://www.katholisches.info/2014/10/21/schweden-fuehrend-beim-gender-diktat/:

… In keinem Land ist die Umsetzung der Gender-Ideologie so weit fortgeschritten wie in Schweden. An einigen Kindergärten wurde das gender-korrekte Pronomen eingeführt, doch seither folgen immer mehr. Immer mehr werden auch die gender-korrekten Kinderbücher, die auf den Markt kommen. Die Hauptfiguren dieser Bücher sind geschlechtsneutral. …

… Kritiker der Zwangsneutralität sprechen von einer sprachlichen Nötigung, die psychischer Gewaltanwendung gleichkomme, die zudem bei Kindern deren natürlichen Reifungsprozeß schädige.

Die sogenannte „kritische Norm“ ist eine in Schweden verbreitete Theorie, laut der alle traditionellen Normen, etwa der Unterschied zwischen Mann und Frau, zwischen Heterosexuellen und Homosexuellen, „überwunden“ werden sollen, um eine „wirklich gleiche“ Gesellschaft zu schaffen. …

Die gender-ideologische Indoktrinierung der nachwachsenden Generationen, besonders der Kleinsten, erfolgt in Schweden bereits auf allen Ebenen, von jener der Schule bis zu jener der Spiele, und das meist durch staatlich bezuschusste Initiativen. …

… Nicht alle sind mit der staatlichen Förderung ideologischer Positionen einverstanden. David Eberhard, einer der bekanntesten schwedischen Psychiater, betont die große, unleugbare Bedeutung des natürlichen Geschlechts als Mann oder Frau für die Identität und die Gesundheit des Menschen. Auch die mehr oder weniger zwangsweise Einführung verordneter Geschlechtsneutralität werde nichts daran ändern, daß sich die erdrückende Mehrheit der Menschen als Mann und Frau identifizieren. „Welche Form man immer wählt, um Menschen zu benennen und anzusprechen: die Unterschiede zwischen Männern und Frauen bleiben.“ Und weiter: „Wir sollen uns mit gegenseitigem Respekt behandeln. Die biologischen Unterschiede ignorieren zu wollen, ist einfach nur verrückt. Indem man uns uniformiert, schafft man nicht mehr Gleichheit. (…) Die Kinder mit dem neutralen „hen“ rufen, statt mit er oder sie? Das ist infantile Grausamkeit“, so Eberhard.

Die staatliche schwedische Kinderpolitik gilt unter Gender-Ideologen als beispielhaft und Speerspitze zur Förderung der Gender-Theorie, der sich auch die anderen EU-Staaten anpassen werden müssen. „Überholte Stereotype“ seien zu „überwinden“ durch „unterschiedslose Förderung jeder sexuellen Orientierung“. Das Gender-Diktat setzt, wie alle autoritären Ideologien, auf die Umerziehung der jungen Generationen durch Zwangsmaßnahmen. Als Instrument zur Umsetzung der jeder Vernunft widersprechenden Gender-Ideologie wird das Schulwesen und der staatliche Bildungsauftrag mißbraucht. …

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Birgit Kelle auf Österreich-Tour

http://www.birgit-kelle.de/:

ÖSTERREICH TOUR DATES (20.10.):

Der Koffer ist gepackt für Österreich: Vier Städte in vier Tagen, das gibt wieder reichlich Sachertorte, Weinglaserl und Mozartkugeln. Hier nun die Termine für die Vortragsreihe: “Was kommt, wenn Familie geht?”:

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Ergänzung 25.10.2014:

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/3780640/eltern-muessten-barrikaden-gehen.story   (24.10.):

Birgit Kelle, vierfache Mutter und Autorin, warnt im Kleine Zeitung Salon vor der völligen Auflösung von Familie. Kelle wirbt für die Vollzeitbetreuung von Kindern durch ihre Eltern.

Sie ist streitlustig und kampferprobt: Birgit Kelle. Mit ihrem Plädoyer für Mütter und Väter, die ihre Kinder Vollzeit betreuen, polarisiert sie und tritt in Deutschland wie in Österreich gegen den politischen Mainstream an. Vielleicht ein Grund, warum diese Woche Hunderte Besucher ins Bildungshaus Maria Trost in Graz zum Salon der Kleinen Zeitung mit der vierfachen Mutter kamen. … Begleitet vom Applaus des Publikums forderte Kelle: “Die Politik, die derzeit mit dem Krippenausbau gemacht wird, muss man doch einmal bis zum Ende denken und dann fragen: Ist das die Gesellschaft, in der wir noch leben wollen?”

Auf die Frage von Moderatorin Carina Kerschbaumer, ob Familien insgesamt zu wenig vernetzt seien, meinte Kelle: “Vielleicht muss es noch schlimmer werden, dass der Aufstand der Familien kommt und dass Eltern auf die Barrikaden gehen und sagen: Bis hierher und nicht weiter. Ich glaube, wir hätten als Eltern gute Karten.” …

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https://www.youtube.com/watch?v=510ukKBPPCc&t=9m30s   Birgit Kelle bei FPÖ-Frauen in Salzburg   (3./4.10.)
(via http://www.unzensuriert.at/content/0016301-Kelle-Die-Feministin-m-chte-mich-unbedingt-befreien   11.10.)

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Arbeiterkammer Vorarlberg, Franz Josef Köb,  Birgit Kelle (23.9.)
https://www.youtube.com/watch?v=nQvWiKtQKHI   Was ist uns Familie wert?   (7.10.   1h34)

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Buch: Shimi Kang: Das Delfin-Prinzip

http://www.randomhouse.de/Buch/Das-Delfin-Prinzip-Gute-Erziehung-glueckliche-und-starke-Kinder/Dr-Shimi-Kang/e438172.rhd:

Ein Muss zum Trendthema: Starke Kinder – ohne Leistungszwang

Die kanadische Pädagogin Dr. Shimi Kang leistet mit ihrem Buch einen wertvollen Beitrag zur aktuellen Erziehungsdebatte. Ihr Ziel sind glückliche, neugierige, lebendige, kooperative Kinder, die ganz nebenbei auch sehr erfolgreich sind. Die derzeit oft propagierte Fixierung auf Erfolg und Leistung lehnt sie ab, denn ehrgeizige Tigermütter und neurotische Helikoptereltern schaffen Druck, Angst und Kontrolle – kein Klima, in dem sich Kinder optimal entwickeln können. Dagegen setzt Shimi Kang das Delfin-Modell: Delfine sind intelligent, sozial, voller Lebensfreude und dienen ihr als anschauliches Bild dafür, wie Erziehung heute gelingen kann. Mit vielen Beispielen aus der Praxis und persönlichen Geschichten.

Leseprobe:

… Es traf mich wie ein Donnerschlag: Mit all den Aktivitäten und Programmen, die ich für ihn organisiert habe, machte ich aus meinem sechsjährigen Jungen einen überarbeiteten Mann mittleren Alters.

Was war nur los mit mir? Warum hatte ich mich in letzter Zeit so sehr zur Tiger-Mutter entwickelt? …

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„Social Freezing“: Huxley lässt grüßen

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/social-freezing-emanzipatorischer-schritt-oder-totale-kontrolle-13216524-p3.html?printPagedArticle=true#pageIndex_3   Seid fruchtbar, aber später!   (18.10.):

Ist „Social Freezing“, das Einfrieren der Eizellen, ein emanzipatorischer Schritt für Frauen? Oder doch der nächste Schritt in die kontrollierte Gesellschaft?

… Seitdem bekannt wurde, dass die Firma Facebook ihren weiblichen Angestellten das Einfrieren von Eizellen als Teil der Sozialleistungen bezahlt (Apple wird diesem Vorbild ab 2015 folgen), gibt es auch in Deutschland eine Debatte darüber, was dieses Angebot bedeute: ob es als befreiender Akt der Gleichberechtigung zu verstehen sei oder als monströse Ausprägung eines emotionalen Kapitalismus.

… Zum anderen bleibt natürlich der Zweifel, ob die vom Arbeitgeber finanzierte Konservierung der Eizellen wirklich das passende Mittel ist, um Frauen die harmonische Verbindung von Familie und Beruf zu ermöglichen. Vielleicht ist eher das Gegenteil der Fall, und „Social Freezing“ zementiert die Trennlinie zwischen „Kind“ und „Karriere“. Denn sollte das Einfrieren von Gameten wirklich einmal zum etablierten Angebot von Unternehmen werden, würden alle herkömmlichen Sozialmodelle für Mütter – Elternzeit oder Teilzeitarbeit – mit dem Makel der Abweichung versehen sein. Wer in einer Welt der großzügig finanzierten Eizellkonservierung zu Beginn der Laufbahn schwanger wird, in jungen Jahren und auf natürlichem Wege, hätte das Vertrauen in eine große Karriere mit unbedingtem Commitment wahrscheinlich noch rigoroser verspielt als heute.

… Wenn man sich zudem das bekannte [Facebook-]Unternehmensmantra der „Transparenz“ vergegenwärtigt, wirkt der Vorschlag, neue Mitarbeiterinnen sollten bei Vertragsabschluss auch ihre Familienplanung offenlegen und vom Arbeitgeber vorfinanzieren lassen, wie ein konsequenter und fälliger Schritt. Social Media und „Social Freezing“: zwei Facetten des „Sozialen“ (oder besser: des „Öffentlichen“), die Wissen über den Menschen sammeln, die ihn erfassbar und berechenbar machen. …

Birgit Kelle: http://www.freiewelt.net/lauft-frauen-lauft-10044862/   (19.10.):

Nein, was für eine neue Freiheit! US-Arbeitgeber bezahlen jetzt das Einfrieren der Eizellen, damit ist endlich Platz für Karriere und Arbeit bis zum Umfallen in den besten Jahren unseres Lebens. Hoch lebe die Emanzipation!

… Wir legen die Kinder auf Eis, um rechtzeitig den nächsten Karriereschritt zu vollziehen.

… Die besten Jahre unseres Lebens sollen wir unsere Energie dem Arbeitgeber schenken und nicht unseren Kindern oder der Familie. Und wir machen brav mit und sind so fleißige Arbeitsbienchen. Und dann, wenn wir durch jüngere Frauen ersetzt werden können, dann dürfen wir gebären. Da beklagen Feministinnen, dass durch Prostitution die Sexualität der Frau zur Ware degradiert wird, doch die Fruchtbarkeit der Frau ist längst ebenfalls ein finanzträchtiges Geschäft. Eine neue Stufe der Ausbeutung erreicht. Die Risiken und Nebenwirkungen bleiben allerdings bei uns Frauen. Die Risikoschwangerschaften, das Risiko dann leider auch auf künstlichem Weg kein Kind mehr zu bekommen. Ach ja, dafür gibt es doch Leihmütter, die kann man dann künstlich befruchten und bezahlen. Damit wird auch das Kind zur Ware, zum Objekt.

Lauft, Frauen, lauft! Man befreit euch nicht, man fängt euch ein. …

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Ergänzung 21.10.2014:

Die Facebook-Verlockungen gefallen sogar der Sopherl nicht:
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/3775865/karmasin-recht-kinderbetreuung.story   (19.10.):

… Harsche Kritik übt Karmasin am Angebot von Facebook und Apple, ihren US-Mitarbeiterinnen das Einfrieren von Eizellen zu bezahlen, damit diese bevorzugt erst in späteren Jahren ihren Kinderwunsch erfüllen. Sie könne nur hoffen, dass es sich da um einen PR-Gag handle. Denn dies wäre der absolut falsche Weg, signalisiere so ein Angebot doch, dass ein Vereinbaren von Karriere und Familie nicht möglich sei. …

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TiSA: Apokalyptische Katastrophe für Bürger, Demokratie und Nationalstaat

Während TTIP die Entmachtung des Staates zugunsten globalistischer Konzerne vorantreibt, steht mit TiSA ein weiterer gefährlicher Moloch ante portas:

Konrad Kustos: http://www.freiewelt.net/tisa-taser-10044910/   (18.10.):

… TISA steht für „Trade in Services Agreement“ und soll nach Abschluss der derzeit laufenden internationalen Geheimverhandlungen von 50 relevanten Ländern (mit Ausnahme der BRICS- Staaten) wesentliche nationale Rechte und Schutzbestimmungen auf dem Dienstleistungssektor außer Kraft setzen. Auf diese 50 Länder entfallen zwei Drittel des globalen Handels mit Dienstleistungen.

Während sich also Bürgerinitiativen noch darüber freuen, dass beispielsweise Wasserbetriebe rekommunalisiert werden konnten, könnte es schon Anfang des nächsten Jahres so weit sein, dass per internationalem Recht hoheitliche Aufgaben mit Ausnahme von Polizei, Justiz und Strafvollzug privatisiert werden. Damit erlöschen automatisch u. a. wesentliche nationale soziale Errungenschaften.

… Einzelheiten sind schwer auszumachen, denn die Geheimhaltung geht so weit, dass, wie es heißt, die Ergebnisse der Verhandlungen auf Wunsch der USA fünf Jahre lang nicht veröffentlicht werden dürfen.

TISA dürfte noch weitaus empfindlicher in das tägliche Leben der Bürger eingreifen als das Freihandelsabkommen TTIP. … Betroffen und direkt der Kontrolle der weltweit operierenden Konzerne ausgeliefert wären möglicher- und wahrscheinlicherweise das komplette Bankensystem, die Informationstechnik sowie die öffentliche Daseinsvorsorge, d. h. auch die Strom- und Wasserversorgung, die Bildung und das Gesundheitswesen.

Ziel der TISA-Politik ist es, privaten Unternehmen in jedem Vertragsstaat zu erlauben, die Dienstleistungen mit eigenem Personal zu erbringen, welches dann den Vorschriften und Arbeitsbedingungen des Herkunftslandes unterliegt. Schlagartig wären sämtliche sozialen Sicherungssysteme in Deutschland ausgehebelt. Beispielsweise im Gesundheitswesen würden wir dann von kostengünstigen Ärzten und Pflegern aus Costa Rica oder Kolumbien betreut. … als gewollten Nebeneffekt öffnet das natürlich auch die Grenzen für eine weitere unkontrollierbare, diesmal weltweite Zuwanderung.

… Wie bei TTIP werden die Vorgänge nicht nur der Regierungskontrolle entzogen, sondern auch der ordentlicher Gerichte. Ausländische Investoren müssen sich in Streitfällen dann nur vor internationalen Schiedsgerichten verantworten, die aus kleinen, willkürlich bestellten Gruppen von Anwälten bestehen. Nationale Betreiber stünden zwar weiter unter Kontrolle bisheriger Mechanismen, doch könnten sie vor der von sozialer Verantwortung befreiten Konkurrenz sicher nicht lange bestehen. Diese internationalen Schiedsgerichte sollen vom Europäischen Parlament schon akzeptiert worden sein.

… Als „Schutzmaßnahme“ gegen Finanzkrisen ist schon der Artikel 17 formuliert, dass ein Land seine „Pflichten zur Marktöffnung“ auch in währungspolitischen oder ökonomischen Krisen nicht vernachlässigen dürfe. Das wäre dann das Einfallstor für milliardenschwere Klagen auf Schadensersatz. Eine gesetzliche Kontrolle der Finanzmärkte wäre damit grundsätzlich ausgehebelt. Die EU-Kommission streitet das butterweich ab, so etwas werde es nur „im Ausnahmefall“ geben. Wie beruhigend.

… Es wird sicherlich einige Jahre dauern, bis die große Umwälzung in allen Lebensbereichen fußfasst, doch dann werden wir unser Land und die Welt nicht wiedererkennen. Große internationale Konzerne werden jede Konkurrenz und damit den Mittelstand nebst Kleingewerbe plattmachen. Erforderliche Subventionen kämen direkt privaten Organisationen zugute. Qualitätskriterien, Lohnabsprachen und der Schutz der Werktätigen werden sich am international niedrigsten Niveau orientieren. Nationale Gesetze, Verträge, Errungenschaften werden ausgehebelt. Letztlich ist das der entscheidende Schritt im Bestreben des Kapitals, die Nationalstaaten bzw. ihre Befugnisse abzuschaffen und seiner Regie zu unterstellen. Und das alles soll natürlich zu unserem Besten geschehen.

… Wenn TISA tatsächlich kommt, handelt es sich um nicht mehr und nicht weniger als einen bisher unvorstellbaren Paradigmenwechsel in der deutschen Demokratie. …

http://www.youtube.com/watch?v=PZgP8mGSt8s&feature=youtu.be   Was ist TISA?   (7.5.   6 min)

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CBO: Enthauptungen in Saudi-Arabien eh nicht jeden Freitag

http://www.profil.at/articles/1442/980/378217/ex-justizministerin-bandion-ortner-saudi-arabien-nicht-freitag   (18.10.):

… In der am Montag erscheinenden „profil“-Ausgabe zieht Claudia Bandion-Ortner, die ehemalige Justizministerin und derzeitige Generalsekretärin des saudi-arabischen „König-Abdullah-Dialog-Zentrums“, eine positive Bilanz der ersten beiden Jahre …

Auch ihre persönlichen Erfahrungen in Saudi-Arabien schildert sie durchgehend positiv: „Ich war angenehm überrascht. … Aber ich bin sehr gut und nett behandelt worden.“ …

Auf den Vorhalt, dass im Jahr 2014 in Saudi-Arabien bereits 60 Menschen hingerichtet worden sind, dass an Freitagen nach dem Gebet öffentlich geköpft und ausgepeitscht werde, sagt Bandion-Ortner im „profil“-Interview: „Das ist nicht jeden Freitag“ und sie sei natürlich gegen die Todesstrafe. …

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/3893847/Amnesty_Bandion-verharmlost-Hinrichtung-in-SaudiArabien-   (19.10.):

… Der Generalsekretär von Amnesty International Österreich, Heinz Patzelt, hat die Äußerungen von Ex-Justizministerin Claudia Bandion-Ortner über Hinrichtungen in Saudi-Arabien als “handfesten Menschenrechtsskandal” kritisiert. Bandion-Ortner hatte in der neuesten Ausgabe des Nachrichtenmagazins “profil” erklärt, Hinrichtungen in Saudiarabien fänden “nicht jeden Freitag” statt.

Bandion-Ortner verharmlose die Hinrichtungspraxis in Saudi-Arabien, das zu den “Top 5″ jener Länder gehöre, in denen Menschen exekutiert werden, so Patzelt am Samstagabend in der ZiB des ORF-Fernsehens. Die Ex-Justizministerin hatte laut Vorausmeldung im “profil” die Praxis der saudi-arabischen Justiz, Verurteilte an Freitagen nach dem Gebet öffentlich auszupeitschen und zu enthaupten, relativiert. “Das ist nicht jeden Freitag” und natürlich sei sie gegen die Todesstrafe, so die nunmehrige Vize-Generalsekretärin des größtenteils von Saudi-Arabien finanzierten König Abdullah Dialog-Zentrums in Wien.

Nach Angaben von Amnesty International wurden in Saudi-Arabien 2013 mindestens 79 Todesurteile vollstreckt. 2014 wurden bisher 60 Menschen hingerichtet. …

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Ergänzung 21.10.2014:

http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/newsletter/4187078/Nicht-jeden-Freitag-wird-gekopft-Claudia-BandionOrtner-schockiert#cxrecs_s   (21.10.):

Bestürzt reagiert der Vorsitzende der Richtervereinigung Werner Zinkl auf die umstrittenen Aussagen von Ex-Justizministerin Claudia Bandion-Ortner zur Todesstrafe in Saudi-Arabien. …

… “profil” dementiert unterdessen, dass das Interview mit Bandion-Ortner nicht autorisiert worden sei. Zwar wurde bei der Autorisierung der Satz bezüglich “Todesstrafe nicht jeden Freitag” vom Sprecher des König-Abdullah-Institus herausgestrichen, von “profil” aber wieder integriert, da er im auf Tonband aufgenommenen Interview gefallen war. …

… SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder zeigte sich vor dem Ministerrat gegenüber Journalisten schockiert …

… Das König-Abdullah-Zentrum sollte seines Wissens nach eine “Plattform für Dialog” sein, so Schieder, dass es von Steuerprivilegien profitiere, war dem Klubchef “nicht klar”: “Da braucht’s Aufklärung.”

Er will sich das Zentrum nun kritisch anschauen. Bis auf das Interview von Bandion-Ortner sei ihm keine Aktivität bekannt. Seiner Meinung nach müsse eine Dialog-Plattform etwas verbessern. Stehe es nur für ein derartiges Interview, “dann ist es ein Zentrum, das wir so nicht brauchen“, so Schieder. …

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Türkischer Botschafter: Drohung wegen Islamgesetz

http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Botschafter-warnt-vor-Riesendemo/161598267   (16.10.):

Der Antrittsbesuch des türkischen Botschafters bei Kathrin Nachbaur hat jetzt ein Nachspiel. Laut der Team-Stronach-Chefin warnte Mehmet Gögüs, „600.000 Moslems in Österreich gegen uns aufzubringen“, sollte das Islamgesetz in der geplanten Form kommen. Das Gesetz respektiere nicht, dass der ­Islam für Muslime mehr ist als eine Religion.

Nachbaur macht die Aussagen nun in der heutigen Präsidiale zum Thema, was das Büro von Präsidentin Doris Bures bestätigt. Sie erwägt außerdem, den Verfassungsschutz zu informieren.

Gögüs war zu keiner Stellungnahme erreichbar. …

Wird auf diese Art das Gastrecht nicht ein wenig überstrapaziert?
Weiters gibt der türkische Offizielle damit auch zu, dass der Islam nicht nur eine Religion wie andere, sondern eine umfassende gefährliche Polit-Ideologie ist. Politiker, aufwachen!

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Buch: Rainer Stadler: Vater Mutter Staat

http://www.randomhouse.de/Buch/Vater-Mutter-Staat/Rainer-Stadler/e461172.rhd:

Rainer Stadler: Vater Mutter Staat — Das Märchen vom Segen der Ganztagsbetreuung — Wie Politik und Wirtschaft die Familie zerstören

[Aus der Leseprobe:]
… Eltern sind und bleiben unersetzlich für ihre Kinder. Sie sind die einzigen Menschen, die von der Natur mit der Fähigkeit ausgestattet wurden, ihr Kind ohne Wenn und Aber zu lieben. Das ist der fundamentale Unterschied zu jeder noch so qualitativ hochwertigen Betreuung oder Förderung. Diese einmalige Beziehung lässt sich nicht auslagern. …

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Buch: Herbert Renz-Polster: Die Kindheit ist unantastbar

Bärbel Fischer: http://www.freiewelt.net/eltern-schuetzt-eure-kinder-10044779/   (16.10):

Die freie Journalistin Marie Amrhein bespricht in ihrer CICERO-Kolumne das neu erschienene Buch des Kinderarztes Herbert Renz-Polster mit dem Titel: »Die Kindheit ist unantastbar«.

»… Mit zahlreichen Beispielen macht Renz-Polster deutlich, wie sehr wirtschaftliche Interessen die frühkindliche Bildung beeinflussen; und damit den Jüngsten Schaden zufügen. Er entlarvt die Forderungen nach Bildungsreformen als das Streben einer Bundesregierung, die Frauen als das „am schnellsten aktivierbare ungenutzte Potential für den Arbeitsmarkt“ definiert. In deren Kindern wiederum, so das Institut der Deutschen Wirtschaft Köln, stecke „ausreichend Humankapital“, um die dringend notwendige „technologische Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität für ausländische Investoren“ zu sichern….«

http://www.cicero.de/salon/fruehpaedagogik-eltern-schuetzt-eure-kinder/58338

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„Austrian International School“: Musikunterricht „haram“ — Lehrer geschasst

http://wien.orf.at/news/stories/2673887   Islamische Schule: Eltern gegen Musikunterricht   (15.10.):

Eine islamische Schule in Floridsdorf steht in der Kritik: Manche Eltern und Schüler lehnen wegen ihrer Auslegung des Islam den Musikunterricht ab. Ein Lehrer informierte den Stadtschulrat, daraufhin wurde er von der Schule gekündigt.

Die Austrian International School in Favoriten ist eine von acht islamischen Privatschulen in Wien. Bis vor kurzem trug sie den Namen „Al Azhar“, benannt nach der religiösen Universität in Kairo. Die Schule boomt. In dem Gebäude sind Volksschule, Neue Mittelschule, Oberstufenrealgymnasium, Kindergarten und Hortgruppen untergebracht.

Lehrer: „Kinder halten sich Ohren zu“

Zuletzt geriet die Schule immer wieder in Kritik. Lehrer kündigten oder beschwerten sich beim Wiener Stadtschulrat über den schlechten Zustand der Schule, aber auch über den Unterricht. Im September beschwerte sich ein neuer Musiklehrer, selbst Moslem aus Ägypten, beim Stadtschulrat mit einem Brief, der dem ORF Magazin „Report“ vorliegt. …

http://tvthek.orf.at/program/Report/1310   (14.10., eine Woche verfügbar):

Islamische Schulen (8 min)

Wie geht es zu in den islamischen Schulen in Österreich? Unterrichten sie Kinder nach westlichen Werten und österreichischem Lehrplan, oder fließen auch islamistische Positionen in den Unterricht ein? Die verantwortlichen Behörden sagen, alles werde kontrolliert und laufe nach Plan. Berichte aus den Schulen vermitteln auch ein anderes Bild.

Ich empfehle auch das anschließende verstörende Streitgespräch über radikale Islamauslegung zwischen Islamwissenschaftler Ednan Aslan und Tarafa Baghajati (IGGiÖ) (11 min).

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Sexualpädagogik: Puff für alle — Entschämung, Verwirrung, Grenzverletzung

Wer schützt unsre Kinder vor diesen Pädagogen?
Antje Schmelcher: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/experten-warnen-vor-zu-frueher-aufklaerung-von-kindern-13203307.html   Sexualaufklärung in Schulen — Unter dem Deckmantel der Vielfalt   (14.10.):

Kinder sollen ihre „Lieblingsstellung“ zeigen, Puffs planen, Massagen üben. Die sexuelle Aufklärung missachtet Grenzen. Die Politik will es so. Kinderschützer schlagen Alarm.

Jungen dürfen in Nordrhein-Westfalen von der achten Klasse an den Führerschein machen. Nicht den für das Kraftfahrzeug, sondern einen anderen: Wer Theorie- und Praxistest besteht, bekommt den Kondomführerschein. Dazu gibt es ein Paket mit Silikon-Penis, Augenbinde, Stiften, Übungs- und Prüfungsbögen, Lösungsbogen und Kondomen.

… Wer sind die Vordenker dieser neuen Aufklärungswelle? Und ist sie überhaupt neu? Besonderen Einfluss haben die „Gesellschaft für Sexualpädagogik“, GSP, und ihr Mitgründer und Vorstand Uwe Sielert, Professor für Pädagogik in Kiel. Sielert ist der Vermittler einer Gender-Sexualpädagogik, mit der er drei Lebensumstände „entnaturalisieren“ möchte: die Kernfamilie, die Heterosexualität und die Generativität, also die Altersgrenzen zwischen den Generationen.

… Mitglied der Gesellschaft für Sexualpädagogik ist auch die Kasseler Professorin Elisabeth Tuider. Zusammen mit Sielert hat sie ein Buch veröffentlicht: „Sexualpädagogik weiter denken“, Untertitel: „Postmoderne Entgrenzungen“. Tuider hat mit einigen Kollegen, alle in der GSP, außerdem das Standardwerk „Sexualpädagogik der Vielfalt“ verfasst. Das Autorenteam will Kindern und Jugendlichen durch „Praxismethoden“ beibringen, wo der „Penis sonst noch stecken“ könnte — um den Aspekt der „Vielfalt“ deutlich zu machen.

Im Vorwort bezieht Tuider sich ausdrücklich auf Sielert und Kentler. In einer Übung sollen zehn Jahre alte Schüler aufgefordert werden, ihre „Lieblingsstellung/Lieblingssexualpraktik“ mitzuteilen, während sie sich zu dynamischer Musik schwungvoll durch den Raum bewegen.

… Als Methode möchten Tuider und ihre Mitstreiter ausdrücklich die „Verwirrung“ und die „Veruneindeutigung“ angewendet wissen.

… Aufgeklärt wird auch über Oral- und Analverkehr, Gang Bang, Spermaschlucken und den „neuen Puff für alle“.

Siehe auch:

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Ergänzung 16.10.2014:

http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2341:fruehsexualisierung-unserer-kinder-es-reicht-widerstand-jetzt&catid=1:neuestes&Itemid=33   (16.10.):

… Es ist an der Zeit, daß Widerstand geleistet wird! Es geht um das Leben und um die Gesundheit unserer Kinder, die wir unter keinen Umständen denen anvertrauen können, die solches planen, wie es vor unseren Augen und gegen unseren Willen durchgesetzt werden soll -- wenn nicht jetzt, dann eben später. Wir müssen uns, so wie unsere Nachbarn auf der anderen Rheinseite, zusammentun und unseren Willen, unsere Entschlossenheit auf die Straße tragen, auch wenn uns der Wind von links ins Gesicht bläst.

Wir sind die Mehrheit. Trotz aller sozialistischer Propaganda ist es bisher nicht gelungen, die Familie zu zerstören. Immer noch leben die allermeisten Menschen in Familien(verbänden), immer noch freuen sich Ehepaare auf Kinder, immer noch gibt es, trotz alledem, einen Zusammenhalt in Familien. Wir müssen das erhalten und weitergeben! Um unseretwillen, um unserer Kinder willen, um unserer Gesellschaft willen.

… Aufwachen! Aufstehen! Widerstand leisten! Es geht um uns, um unsere Kinder, um unsere Gesellschaft, um unsere Zukunft! …

http://kreidfeuer.wordpress.com/2014/10/12/stuttgart-19-10-demo-fuer-alle-ehe-und-familie-vor/

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Ergänzung 18.10.2014:

http://www.kath.net/news/47961   ‚Gender-Sexualpädagogik’ verwirrt Kinder und Jugendliche   (18.10.):

“Frankfurter Allgemeine”: Moderne Sexualaufklärungsprogramme würden Grenzen verletzen und das Schamgefühl abbauen, warnen Jugendschützer. Statt Orientierung würden sie Verwirrung bringen.

… Diese würden mit „sexuell grenzverletzenden Methoden“ arbeiten, sagt Ursula Enders vom Verein „Zartbitter“, der sich gegen sexuellen Missbrauch von Kindern engagiert. Sexualpädagogik müsse Orientierung für einen Grenzen achtenden Umgang mit Sexualität vermitteln, wird sie in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) zitiert. … In den Fachberatungsstellen könne der Verein täglich das große Ausmaß der sexualisierten Gewalt durch Jugendliche feststellen. Die weite Verbreitung von Pornographie in der Gesellschaft habe außerdem zur Verwirrung vieler Jugendlicher geführt, sagt Enders.

Die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Christina Hennen von der Vereinigung Deutscher Psychotherapeuten hält einige Methoden der gegenwärtigen Sexualaufklärung für „brandgefährlich“. Damit würde versucht, die Schamgrenzen von Kindern und Jugendlichen aufzubrechen. Diese würden „gezielt verwirrt“, obwohl sie in der Persönlichkeitsreifung neben Toleranz auch Eindeutigkeit und Strukturen benötigten. Die Realität der Kinder und Jugendlichen werde ausgeblendet. Das schließe auch mögliche negative Erfahrungen mit Sexualität wie Missbrauch und Gewalt ein, sagt sie gegenüber der FAZ. …

… Link zum Artikel in der FAZ:
www.faz.net/aktuell/politik/inland/experten-warnen-vor-zu-frueher-aufklaerung-von-kindern-13203307.html

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Ergänzung 21.10.2014:

http://www.kath.net/news/47990   Philologenverband warnt vor «Pornografisierung» der Schule   (20.10.):

… Der Vorsitzende des Philologenverbands Baden-Württemberg, Bernd Saur, hat vor einer «Pornografisierung» der Schule gewarnt. In einem Namensbeitrag für das Magazin «Focus» übte Saur scharfe Kritik an Plänen einiger Bundesländer zur Sexualpädagogik. Es sei unsäglich, «was Gender-Sexualpädagogen, neoemanzipatorische Sexualforscher und andere postmoderne Entgrenzer» in den Unterricht einbringen wollten. Für Zehn- bis Vierzehnjährige — nach dem Gesetz also Kinder — sei die Sexualität ein hoch sensibler, zutiefst privater und mit einer natürlichen Schamgrenze geschützter Bereich, betonte Saur.

Nach Saurs Angaben sehen die Pläne vor, «Lederpeitschen und Fetische wie Windeln, Lack und Latex» als Lehrgegenstände in die Bildungspläne zu integrieren. Ferner sollten Themen wie Dirty Talking, unterschiedlichste Sexualpraktiken einschließlich Gruppensex-Konstellationen diskutiert werden. Das «sprengt eindeutig den Rahmen dessen, was Kindern zugemutet werden darf», so Saur. Die «Übersexualisierung» sei eine eklatante Verletzung der Schamgrenze.

Er forderte, die Kinder «vor entwicklungspsychologisch nicht vertretbaren Übergriffen» durch «offensichtlich komplett enttabuisierte Sexualpädagogen zu schützen». Der Staat dürfe «hier nicht übergriffig werden». …

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Kreuz im EU-Parlament

Erfreulich und erstaunlich, dass es bisher keinen merklichen Widerstand dagegen gibt:
http://de.radiovaticana.va/articolo.asp?c=830066   EU: Kreuz im EU-Parlament   (9.10.):

In den Räumlichkeiten des EU-Parlaments in Brüssel ist an diesem Donnerstagmorgen das erste Kreuz aufgestellt worden. Der österreichische Europapolitiker und Ex-Vizepräsident des EU-Parlaments, Othmar Karas, erklärte dabei, dass „das Kreuz ein Symbol des Friedens, der Versöhnung und der Toleranz“ sei, und das über „Religions- und Völkergrenzen“ hinweg.

Das Kreuz, welches dauerhaft im EU-Parlament aufgestellt bleiben soll, ist eine verkleinerte Replik des fünf Meter hohen Kreuzes, das seit 2006 auf dem Feuerkogel in Oberösterreich steht. Es besteht aus gleichgroßen Metallwürfeln, die Steine aus allen EU-Ländern enthalten. Die Idee zu dem Kreuz stammt von Schülern und Lehrkräften der HTL Wels.

Eingeweiht wurde das Kreuz durch Bischof Theodorus Hoogenboom von der Vertretung der Bischofskonferenzen aller EU-Länder bei der EU (COMECE). Es enthält unter anderem einen Stein aus dem Wiener Stephansdom, einen Stein aus der Erde unter dem Brüsseler Atomium, italienischen Carrara-Marmor und einen Betonbrocken aus der ehemaligen Berliner Mauer.

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http://www.meinbezirk.at/wels/politik/htl-wels-uebergibt-im-europaeischen-parlament-das-europakreuz-d1113519.html   (12.10.)

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Stuttgart 19.10.: Demo für alle – Ehe und Familie vor!

http://demofueralle.wordpress.com/service/demo-19-oktober-14/:

Demo für alle
Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder!

Kundgebung und Demonstration

  • Sonntag, 19. Oktober 2014, 14 Uhr
  • Stuttgart, Schillerplatz

Am 19. Oktober gehen wir in Stuttgart erneut auf die Straße. Denn nur wenn unsere Protestbewegung DEMO FÜR ALLE weiter wächst und bundesweit deutlich stärker wird, können wir die zerstörerische Gender-Ideologie und die Sexualisierung unserer Kinder in Schule und Kindergarten aufhalten. Inzwischen entwickeln weitere Bundesländer, wie z. B. Niedersachsen, Aktionspläne zu „Akzeptanz sexueller Vielfalt“. Kommen Sie deshalb, wenn es Ihnen möglich ist, am 19. Oktober um 14 Uhr zum Schillerplatz/Stuttgart, um mit uns für Ehe und Familie zu demonstrieren! …

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Ergänzung:

Siehe auch: http://kreidfeuer.wordpress.com/2014/10/09/bw-anti-bildungsplan-petition-abgelehnt/

 

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Ergänzung 15.10.2014:

http://www.kath.net/news/47935 Stuttgart: ‘Kirche in Not ‘unterstützt “Demo für Alle” (15.10.):

… Unter dem Titel “Demo für Alle” ruft am kommenden Sonntag, 19. Oktober, das Aktionsbündnis “Ehe und Familie vor” in Stuttgart zu einer Demonstration für die Bewahrung von Ehe und Familie auf.

Mitglied des Aktionsbündnisses ist unter anderem die deutsche Sektion des Hilfswerks “Kirche in Not”, deren Geschäftsführerin Karin Maria Fenbert (Foto) selbst an der Demonstration teilnehmen wird.

“Ich bitte alle Unterstützer unseres Hilfswerks, zahlreich zur ‘Demo für Alle’ zu kommen”, sagte Fenbert. “Die christliche Familie in Deutschland ist von der Gender-Ideologie und der damit einhergehenden Sexualisierung unserer Kinder bedroht. Wir müssen gemeinsam dafür einstehen, sie zu schützen.” …

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Ergänzung 16.10.2014:

http://www.medrum.de/content/linke-szene-gegen-demo-fuer-alle-in-stuttgart-keine-ruhe-den-rechten-hetzern   (16.10.):

Stadträtin und Bundesverdienstkreuzträgerin moderiert Gegendemo für sexuelle Vielfalt am 19.10.14 in Stuttgart

(MEDRUM) “Keine Ruhe den rechten Hetzern.” Mit dieser Parole wird zu einer Gegendemonstration zur “Demo für alle” am 19. Oktober 2014 in Stuttgart aufgerufen. Streitpunkt sind die Vorstellungen darüber, inwieweit Schülerinnen und Schüler zur Wertschätzung sexueller Vielfalt erzogen werden sollen. …

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Ergänzung 19.10.2014:

http://www.medrum.de/content/afd-vorstand-von-baden-wuerttemberg-ruft-zur-teilnahme-an-demo-fuer-alle-auf   (17.10.):

Parteiführung fordert vom Grünenpolitiker Winfried Kretschmann, die Bürger ernst zu nehmen und die Indoktrination durch die Auswüchse der Gender-Ideologie zu stoppen

(MEDRUM) Eine Politik des Gehörtwerdens versprach der Grünenpolitiker Winfried Kretschmann den Bürgern. Doch er tut das Gegenteil, wie sein unbeugsamer Wille zeigt, die schulische Bildung trotz massiver Proteste unter die Leitperspektive “Akzeptanz sexueller Vielfalt” zu stellen. Für die AfD Baden-Württemberg ist dies Grund genug, die Bürger zur Teilnahme an der DEMO FÜR ALLE am 19. Oktober in Stuttgart aufzurufen.

… Der Vorstand des Landesverbandes der AfD Baden-Württemberg hat die Zurückweisung der Petition “Kein Bildungsplan unter der Ideologie des Regenbogens” durch den Petitionsausschuss scharf kritisiert. Der Ausschuss habe unter dem Vorsitz der Grünen den durch fast 200.000 Unterschriften dokumentierten Elternwillen missachtet. Die Landesregierung wird aufgefordert, die “Sorgen der Bürger und Eltern bei der Debatte um den Bildungsplan 2015 ernst zu nehmen”. Die AfD-Spitze hat sich dabei “deutlich für mehr Elternrechte bei der Gestaltung der Bildungspläne” ausgesprochen. …

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Mathias von Gersdorff: http://kultur-und-medien-online.blogspot.co.at/2014/10/neue-phase-der-proteste-gegen-den.html   (18.10.):

… Welches könnte das mittelfristige Szenario der Auseinandersetzung zwischen Bildungsplan-Gegnern und grün-roter Landesregierung sein?

Der wichtigste Termin in der Zukunft ist die Landtagswahl im Frühjahr 2016. Das bedeutet, daß der neue Bildungsplan noch in dieser Legislaturperiode fertig sein muß, damit er im Schuljahr 2016/2017 eingeführt werden kann. Grün-Rot scheint entschlossen zu sein, einen Bildungsplan ganz im Sinne der Gender-Theorie einführen zu wollen. Die Mehrheit dafür hätten sie.

Sollten die regierende Koalition diesen Weg wählen, so ist entscheidend, wie sich die CDU zum neuen Bildungsplan positionieren wird: Wird sie ihn im Falle einer Machtübernahme rückgängig machen oder nicht? Das ist die entscheidende Frage.

Die Christdemokraten waren nicht über den „Bildungsplan 2015“ begeistert, doch richtig bekämpfen wollten sie ihn auch nicht. Lediglich Peter Hauck, CDU-Fraktionsvorsitzender im Landtag, sprach sich scharf gegen das grün-rote Projekt aus (übrigens auch der FDP-Fraktionsvorsitzende Hans-Ulrich Rülke).

Die CDU in Baden-Württemberg muß noch einen Spitzenkandidaten wählen. Thomas Strobl, neben Guido Wolf einer der beiden Kandidaten, spricht sich aus für „Akzeptanz“, also für Gender in den Schulen, wenngleich nicht so rabiat wie Kretschmann und sein Bildungsminister Andreas Stoch. …

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Ergänzung:

http://www.pi-news.net/2014/10/teilnehmerrekord-3000-bei-demo-fuer-alle/   (19.10.):

Bei sommerlichen Temperaturen versammelten sich am heutigen Sonntag trotz des bundesweiten Bahnstreiks knapp 3000 Bürger in der Stuttgarter Innenstadt, um für Ehe und Familie und gegen Gendermainstreaming und den davon beeinflussten Bildungsplan der grün-roten Landesregierung zu demonstrieren.

Die Teilnehmerzahlen haben sich somit zu letztem Mal verdreifacht. …

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Ergänzung 20.10.2014:

https://www.youtube.com/watch?v=FjGW4HpGcJ8   Stuttgart: Kundgebung gegen den grün-roten Gender-Bildungsplan am 19.10.2014   (19.10.   56 min)

Am 19. Oktober 2014 fand in Stuttgart erneut eine Demonstration gegen den Bildungsplan der grün-roten Landesregierung von Baden-Württemberg statt. Ca. 3000 Menschen nahmen an dieser eindrucksvollen Demonstration teil, um dagegen zu protestieren, dass die Landesregierung die Schulpflicht dazu missbrauchen möchte, allen Kindern von klein auf eine widernatürliche ideologische Sichtweise der menschlichen Sexualität aufzuoktroyieren und anormale Formen der Sexualität, wie Homo- oder Transsexualität als “normal”, “gesund” und der Heterosexualität “gleichwertig” in vielen Schulfächern durchgängig zu vermitteln.

Der von den Grünen dominierte Petitionsausschuß des baden-württembergischen Landtages hat die von fast 200.000 Bürgern unterschriebene Petition des Realschullehrers Gabriel Stängle gegen den Bildungsplan abgelehnt.

Auf der Kundgebung, die von Hedwig v. Beverfoerde (Vorsitzende Initiative Familienschutz) moderiert wurde und auf diesem Video komplett zu sehen ist, sprachen die folgenden Personen:

  • Karin Maria Fenbert – Geschäftsführerin Kirche in Not Deutschland (auf dem Video ab 03:50)
  • Engül Köhler – Petitionsinitiative »Zukunft – Verantwortung – Lernen: Kein Bildungsplan unter der Ideologie des Regenbogens« (auf dem Video ab 06:50)
  • Jérôme Brunet – Sprecher La Manif Pour Tous, Frankreich (auf dem Video ab 14:00)
  • Magda Czarnik – Polnische Bewegung »Stoppt Sexualisierung unserer Kinder!« (auf dem Video ab 23:00)
  • Ilya Limberger – Erzpriester Russisch Orthodoxe Kirche, Stuttgart (31:10)
  • Herr Hofmann – CDU Baden-Württemberg (auf dem Video ab 39:50)
  • Christoph Scharnweber – evangelischer Arbeitskreis der CDU, Heilbronn (auf dem Video ab 43:55)
  • Anna Schupeck und Markus Frohnmaier – AfD Baden-Württemberg (auf dem Video ab 48:15)

Es wurde auch das undemokratische Verhalten der grün-roten Landesregierung von Baden-Württemberg, die einen bedeutenden Anteil der Bevölkerung des Landes mit ihren berechtigten Einwänden gegen diesen Bildungsplan nicht ernst nimmt, pointiert herausgestellt.

Alle Redebeiträge sind es wert, gehört zu werden.

Herzlichen Dank an alle Organisatoren und Redner dieser Kundgebung!

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Ergänzung 22.10.2014:

http://www.kath.net/news/47997   Teilnehmerrekord bei Demo gegen Werbung für sexuelle Vielfalt   (21.10.):

… Wie bei den anderen Demonstrationen musste auch diesmal die Polizei linke Störer in Schach halten. Mehr als 500 Beamte waren im Einsatz, um Provokationen von etwa 200 Gegendemonstranten zu verhindern. Die Ordnungskräfte beschlagnahmten Taschenmesser, Böller, Quarzhandschuhe sowie Vermummungsmaterial und sprachen acht Platzverweise aus.

Außerdem wurden Polizisten angespuckt und Stinkbomben geworfen. Bereits am Vortag hatten sogenannte Antifaschisten den Eingang zu den Jugendräumen einer russisch-orthodoxen Kirche in Stuttgart beschmiert, um – wie sie im Internet mitteilten – „einen homophoben Akteur in unserer Stadt zu markieren“. Der Pfarrer der Gemeinde, Erzpriester Ilya Limberger, erinnerte bei der Demonstration daran, dass die staatliche Erziehung durch die kommunistischen Regime Osteuropas viele Familien zerstört habe. Die Landesregierung solle dem Verfall der Familie entgegenwirken, anstatt die Entwicklung mit der Begründung zu fördern, dass sexuelle Vielfalt wünschenswert sei. …

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http://www.medrum.de/content/polizisten-von-gegendemonstranten-der-demo-fuer-alle-angespuckt    (20.10.):

Engül Köhler, die für die Petitionsinitiative sprach, forderte von der Politik eine unterwanderungsfreie Bildungsarbeit in den Schulen: “Wir Eltern möchten, dass „Bildung” in Baden-Württemberg bildet, nicht ver-bildet! Bildungsarbeit darf nicht von Lobby-Gruppen unter­wandert werden!” … Köhler fragte: “An wen sollen wir Bürger uns noch wenden, wenn nicht an die parlamentarische Notrufsäule, die „Petitions­ausschuss” heißt?

Eine „Sexualpädagogik der Vielfalt”, die durch falsche Aufklärung Grenzen überschreitet und Kinder verletzen kann, lehnt die Initiative ab und will in BW auch weiterhin dagegen kämpfen. Köhler wörtlich weiter dazu: “Wir wollen, dass die Landesregierung mit der „Politik des Gehörtwerdens” ernst macht und endlich ihr eigenes Repertoire erweitert, wie man wirklich mit Vielfalt in einer Demokratie umgeht, anstatt uns als Initiative zu ignorieren und zu diffamieren.

Die Kenntnisse dieser Regierung in Sachen Erziehung und Bildungsfragen müssten “vielfältiger” sein, um überzeugen zu können, so Köhler. Wie aus ihrer Rede hervorgeht, ist aus der Petitionsinitiative mittlerweile ein Verein mit dem Namen „Zukunft — Verantwortung — Lernen” entstanden. Er soll einer Bildung dienen, die ganzheitlich und langfristig auf Zukunft hin angelegt ist. …

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Kurt J. Heinz: http://www.medrum.de/content/kultusminister-stoch-ueber-warnung-vor-sexualisierung-der-schule-erzuernt-und-empoert   (22.10.):

Kultusminister Andreas Stoch sei über den Chef des Philologenverbandes empört. “Minister empört über Bernd Saur“, schreibt die Stuttgarter Zeitung. Zuvor hatte Saur in einem Artikel im Magazin FOCUS vor der Sexualisierung der Schule gewarnt.

… Mit seiner Schelte über Saur geht Stoch über die Tatsache hinweg, dass die Wortwahl Saurs keine von ihm erfundenen Wortschöpfungen … sind, sondern dem realen Geschehen entstammen und schon deswegen zu Recht bei einer verantwortungsbewusst geführten Bildungsplandebatte diskutiert werden müssten. Das hat nicht zuletzt der FAZ-Artikel “Unter dem Deckmantel der  Vielfalt” belegt (MEDRUM berichtete). Nicht “was Saur von sich gibt, ist ekelhaft”, wie es ihm die sogenannte Bildungsexpertin der Grünen, Sandra Boser, die sich an die Seite von Stoch stellt, laut Stuttgarter Zeitung vorwirft. Ekelhaft ist allenfalls, was sogenannte Sexualpädagogen unter sexueller Vielfalt in den Schulen lehren wollen und wie obendrein mit den Menschen, die davor besorgt warnen, umgegangen wird. Anstatt diese Dinge auf den Kopf zu stellen, müssten bedenkliche Entwicklungen, wie sie bereits in anderen Bundesländern außerhalb Baden-Württembergs Teil der Praxis sind, unvoreingenommen und selbstkritisch reflektiert und diskutiert werden, solange noch Zeit dazu ist.

Doch SPD-Kultusminister Stoch, der sich erst am Sonntag mit der Auszeichnung durch den “Rosa Detlef” für seine Verdienste um den Bildungsplan hat ehren lassen, scheint sich einer kritischen, sachorientierten Debatte entziehen zu wollen. Stattdessen versucht er augenscheinlich, besorgte Pädagogen hemmungslos niederzumachen. …

Siehe dazu: http://kreidfeuer.wordpress.com/2014/10/15/sexual-paedagogik-puff-fuer-alle-entschaemung-verwirrung-grenzverletzung/

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http://www.medrum.de/content/erziehungswissenschaftlich-katastrophaler-standpunkt-von-kultusminister-stoch   (22.10.):

Evangelischer Arbeitskreis der CDU lehnt “sexualpädagogische” Eingriffe in die kindliche Entwicklung in den Schulen ab

(MEDRUM) Der evangelische Arbeitskreis der CDU Karlsruhe-Land hat die Vorgehensweise des Kultusministers Andreas Stoch gegen den Vorsitzenden des Philologenverbandes, Bernd Saur, mit Nachdruck zurückgewiesen. Minister Stoch vertrete einen erziehungswissenschaftlich katastrophalen Standpunkt. …

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Ergänzung 23.10.2014:

http://www.medrum.de/content/rosa-detlef-an-kultusminister-stoch-fuer-furore   (23.10.):

Metropolitan Community Church Stuttgart unterstützt grün-rote Bildungpläne zur Akzeptanz sexueller Vielfalt

(MEDRUM) Am 19. Oktober 2014 ließ sich Andreas Stoch, SPD-Kultusminister des Bundeslandes Baden-Württemberg, mit dem “Rosa Detlef” auszeichnen (MEDRUM berichtete). Wie der Ankündigung zur Preisverleihung zu entnehmen war, erhielt er den Preis, weil er “Furore” gemacht hat.

… Mit der Verleihung des “Rosa Detlef” durch die MCC-Gemeinde Stuttgart nahm Stoch eine Ehrung für seine Verdienste um den Bildungsplan entgegen. …

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http://kultur-und-medien-online.blogspot.co.at/2014/10/presseberichte-der-demonstration-gegen.html   Presseberichte der Demonstration gegen den Bildungsplan am 19. Oktober in Stuttgart   (19.10.):

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Mathias von Gersdorff: http://kultur-und-medien-online.blogspot.co.at/2014/10/thomas-strobl-kritisiert-grun-roten.html Thomas Strobl kritisiert grün-roten Bildungsplan und schielt gleichzeitig auf Schwarz-Grün   (23.10.):

… Festzuhalten bleibt: Strobls Presseerklärung kann mitnichten als eine militante Stellungnahme der CDU-BW gegen die kritischen Elemente im Bildungsplan angesehen werden. Elternverbände und sonstige Gegner des Bildungsplanes müssen weiterhin auf der Hut bleiben. …

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Birgit Kelle: http://www.freiewelt.net/etwas-mehr-schaerfe-bitte-10045373/   (23.10.):

… Jetzt heizt also der Philologenverband die Debatte mit an und der zuständige Minister ist brüskiert. Als oberster Dienstherr schrieb Andreas Storch an seinen untergebenen Lehrer Bernd Saur: „Mit ihrem Kommentar tragen Sie wesentlich zu einer Verschärfung des öffentlichen Diskurses bei.“ Ja genau, das tut er und das ist auch gut so. Nun fordert die SPD-Landtagsfraktion den Vorstand des Philologenverbands in Baden-Württemberg auf, sich vom eigenen Vorsitzenden Saur zu distanzieren. … Das sollte die Philologen im Land sicher sehr beeindrucken, ging als Schuss aber nach hinten los, denn der Bundesverband solidarisierte sich sogar inhaltlich. Passt aber wunderbar ins Schema, denn mit den über 200.000 Unterzeichnern der Petition gegen den Lehrplan will die SPD-Fraktion ja auch nicht reden. Und mit den tausenden Demonstranten gegen den Lehrplan, die sich zuletzt am vergangenen Sonntag in Stuttgart trafen, ebenso wenig. Vielleicht stampft man in der SPD-Fraktion auch noch trotzig mit dem Fuß auf, dann sind wir endgültig im politischen Kindergarten angekommen.

… Die Bildungsexpertin der Grünen, Sandra Boser, reagierte hingegen mit den Worten: „Was Bernd Saur von sich gibt, ist ekelhaft.“ Nein Frau Boser, das ist nicht ekelhaft, das ist jetzt neuerdings Bildung. Vielleicht sollten Sie einfach mal nachschlagen, was in den bereits heute existierenden Unterrichtsmaterialien drin steht. Hier bekommen Sie einen Überblick ganz umsonst von mir geschenktUnd hier hat sich die „FAZ“-Kollegin Antje Schmelcher ebenfalls eingehend mit dem Thema befasst.

… Also, liebe Frau Boser, wenn Sie der Meinung sind, es sei ekelhaft, wenn Erwachsene öffentlich über Spermaschlucken, Dirty Talking, Oral- und Analverkehr und sonstige Sexualpraktiken inklusive der überlebenswichtigen Frage „Wie betreibt man einen Puff?“ reden – warum sind sie bereit, unsere Kinder mit diesen Themen zu belästigen? …

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Ergänzung 24.10.2014:

http://www.familien-schutz.de/eak-baden-wurttemberg-%E2%80%9Esorgen-von-lehrern-und-eltern-ernst-nehmen/   (24.10.):

Pressemitteilung EAK Baden-Württemberg: Die Landesvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU Baden-Württemberg, Sabine Kurtz MdL, fordert die grün-rote Landesregierung auf, die Bedenken und Befürchtungen von Eltern und Lehrern hinsichtlich der Bildungsplanreform ernst zu nehmen. …

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ÖVP: Familienbild neu

http://www.falter.at/falter/2014/09/16/wir-haben-keine-zeit-fuer-schlechtes-gewissen/:

Die Familienministerin kann jetzt endlich laut nachdenken. Ein Gespräch mit Sophie Karmasin über die neue Freiheit in der ÖVP und ihre Ideen für ein familienfreundliches Österreich …

http://www.kath-kirche-kaernten.at/dioezese/newsdetail/C2761/wir_brauchen_kein_neues_familienbild   (25.9.):

Andreas Henckel von Donnersmarck zur Suche der ÖVP nach einem neuen Familienbild

Familie ist die älteste Gemeinschaft der Welt, weder der Staat noch die Kirche haben sie erfunden. Sie ist das Rückgrat unserer Gesellschaft und verdient daher, dass man sorgfältig mit ihr umgeht.

Unsere Gesellschaft braucht nicht ein neues Familienbild, dringend notwendig wäre vielmehr, die Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsarbeit neu zu durchdenken, im Sinne von mehr Nacheinander statt Nebeneinander.

Wirksame Familienpolitik muss die Anliegen der Familien unterstützen und in erster Linie Rahmenbedingungen schaffen, damit z. B. Mütter von Kindergarten- und/oder Schulkindern entsprechend ihren Wünschen erwerbstätig sein können. Ebenso aber gebührt Müttern und Vätern, die sich für Kinder entscheiden, und sie zu Hause erziehen, Wertschätzung und darüber hinaus besondere Anerkennung, auch in Form von Geld. Gerade Mütter von Ein- und Zweijährigen wollen sich aber in den allermeisten Fällen selbst um ihre Kinder kümmern, und gehen nur deshalb arbeiten, weil sie auf das Einkommen angewiesen sind oder sie sich durch ihr soziales Umfeld dazu gezwungen fühlen.

Es würde den politischen Entscheidungsträgern gut anstehen, dieser Tatsache Rechnung zu tragen, denn Familien sind die Ressourcenquelle für die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt. Die Politik kann sich dabei sogar auf Erkenntnisse der modernen Hirnforschung stützen, die längst nachgewiesen hat, dass im Kleinkindalter nichts so wichtig ist und weit vor Bildung kommt wie stabile emotionale Bindung.

Politik, die darauf besteht, dass Eltern sich nicht um ihre Kinder kümmern dürfen, weil sie dringend am Arbeitsmarkt gebraucht werden, ist keine Familienpolitik, sondern vielmehr Interessenspolitik der Wirtschaft und würdigt Elternarbeit herab. Frankreich, das im Artikel als gutes Beispiel erwähnt wird, weist tatsächlich eine höhere Geburtenrate auf, aber die ist keineswegs nur dem dichteren Netz der Kinderbetreuungseinrichtungen geschuldet. Frankreich bietet viel mehr, nämlich auch Geldunterstützung für Tagesmütter und vor allem eine deutlich fühlbare, bis zum dritten Kind zunehmende, steuerliche Entlastung.

Mein Appell an die politisch-mediale Öffentlichkeit lautet deshalb: Nehmen Sie doch endlich zur Kenntnis und artikulieren Sie es auch, dass Familien keine „Lebensorganisations-Diktatur“ wollen! Eltern wollen in einer bestimmten Lebensphase keine Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sondern die Anerkennung von Familie als Beruf!  

Dafür braucht es in Wirklichkeit keine Anpassung des Familienbildes, es genügt eine ehrliche Familienpolitik zu machen, die den Eltern den notwendigen Raum gibt, sich um ihre Kinder kümmern zu dürfen. Staatlich geförderte Betreuungseinrichtungen werden dazugehören, aber ohne auszublenden, dass Familie selbst ein bedarfsgerechtes Betreuungsangebot darstellt. Dem Wohle des Kindes — unabhängig davon, ob es bei Eltern oder Alleinerziehenden aufwächst – ist bestimmt mehr gedient, ja auch dem Gleichheitsprinzip besser entsprochen, wenn finanzielle Gleichstellung für die Betreuung innerhalb und außerhalb der Familie anerkannt würde. …

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http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/3880745/Keine-Streichung-des-langen-Kindergeldes   (5.10.):

Für ÖVP-Frauenchefin Dorothea Schittenhelm ist eine Abschaffung der Kindergeldvariante mit 30 Monaten “kein Thema”. Sie fordert allerdings im Gegenzug Verbesserungen für Mütter bei der Pension:”Erziehung darf nicht bestraft werden.”

In welcher Form und für welche Dauer soll Kindergeld künftig ausgezahlt werden? Eine Arbeitsgruppe befasst sich seit wenigen Tagen im Auftrag von Familienministerin Sophie Karmasin mit der Prüfung der derzeit fünf Kindergeldvarianten und der Umstellung auf ein flexibleres Kindergeldkonto. ÖVP-Frauenchefin Dorothea Schittenhelm stellt im Gespräch mit der „Presse“ jedenfalls klar, dass die Langform des Kindergeldes mit 30 Monaten für einen Elternteil, derzeit im Regelfall die Mutter, plus weiteren sechs Monaten für Väter, erhalten bleiben muss: „Es kann eine Streichung der Langform im Sinn der Familie und der Wahlfreiheit nicht erfolgen.“ Sie tritt damit der jüngsten Forderung der Grünen entgegen, die dieses Langzeitmodell abschaffen und den Bezug des Kindergeldes auf zwei Jahre begrenzen wollen. „Das ist für mich kein Thema“, versichert Schittenhelm.

Die ÖVP-Politikerin begründet das nicht zuletzt damit, dass die jetzige 30+6-Monate-Variante bei Frauen und Eltern beliebt sei: „Sie wollen das auch, dass sie länger bei den Kindern bleiben können.“ Speziell Grüne und SPÖ-Politikerinnen sehen hingegen die lange Variante vor allem als Hindernis für einen raschen Wiedereinstieg ins Berufsleben. Der Prüfung flexiblerer Varianten durch Familienministerin Karmasin steht Schittenhelm offen gegenüber. …

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10. Oktober 1920: Kärntner Volksabstimmung

https://de.wikipedia.org/wiki/Volksabstimmung_1920_in_K%C3%A4rnten:

Die Volksabstimmung 1920 in Kärnten war eine der Volksabstimmungen im Gefolge des Vertrags von Saint-Germain. Sie sollte über die staatliche Zugehörigkeit der nach dem Ersten Weltkrieg durch Jugoslawien beanspruchten, überwiegend von Slowenen bewohnten Gebiete im Südosten Kärntens entscheiden.

… Am 10. Oktober 1920 fand eine Volksabstimmung im Grenzgebiet Südkärntens statt, in dem die slowenischsprachige Volksgruppe ca. 70 % der Gesamtbevölkerung ausmachte: 59,04 % aller Stimmen gingen dabei an Österreich. Aus dem Ergebnis ging hervor, dass auch ein erheblicher Teil (etwa 40 %) der Kärntner Slowenen für den Verbleib bei Österreich gestimmt hatte.

http://www.kleinezeitung.at/kaernten/3762239/schotten-wandelten-kaerntner-pfaden.story   (9.10.):

Zwischen Schottland und Kärnten liegen 1600 Kilometer und 94 Jahre. Über zwei Plebiszite, die keinen Vergleich scheuen müssen.

“Sieht man die Volksabstimmung 1920 als Instrument einer freien, demokratischen Entscheidung der Bevölkerung über ihre künftige staatliche Positionierung, hatte sie eine Vorreiterrolle inne”, sagt Werner Drobesch, Historiker an der Universität Klagenfurt. Auch Wilhelm Wadl, Direktor des Landesarchivs, betont den Vorbildcharakter Kärntens: “Die Entscheidung vom 10. Oktober 1920 ist sicher eines der wenigen positiven Beispiele für die Regelung von Grenzstreitigkeiten im Wege eines korrekt abgewickelten und international überwachten Plebiszits.” Praktisch nirgendwo anders wurde das vom amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson proklamierte “Selbstbestimmungsrecht der Völker” umgesetzt, Kärnten sei eine “Ausnahme” geblieben.

… Ein weiteres Motiv bewegte schottische Zeitgenossen wie Kärntner Ahnen: “Der Verbleib in jahrhundertelang bewährten regionalen Bindungen war wichtiger als der Übergang in einen angeblichen künftigen Nationalstaat”, meint Wadl. Schottische Separatisten wie auch südslawische Propaganda wollten mit nationalistischen Argumenten obsiegen. In beiden Fällen brachte das keinen Erfolg, rund die Hälfte der slowenischsprachigen Kärntner stimmte 1920 für Österreich. …

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Österreich: Islamgesetz neu

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/3883498/Islamgesetz_Finanzierungsverbot-ist-naiver-Vorschlag   (9.10.):

… Der von Integrationsminister Sebastian Kurz (ÖVP) präsentierte Entwurf für das neue Islamgesetzes enthalte zum Teil Inhalte, die so nicht vereinbart wurden, kritisiert der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ), Fuat Sanac. …

… Das geplante Verbot der laufenden Finanzierung von Religionsgesellschaften aus dem Ausland nannte Sanac einen „naiven Vorschlag”: „Man kann auch dort bezahlen und hier durch die Bankomat-Karte sein Gehalt bekommen.” Er warnte demnach auch vor diplomatischen Irritationen mit muslimischen Staaten.

Skeptisch zeigte sich Sanac in Sachen einer einheitlichen Koran-Übersetzung in deutscher Sprache, wie sie zwar im Vorfeld von Integrationsminister Sebastian Kurz (ÖVP) gefordert worden war, dann aber nicht in den Gesetzesentwurf aufgenommen wurde. Man werde an den Schulen den teilweise übersetzten Koran als Schulbuch verteilen, kündigte er an, allerdings “heißt das nicht, dass die anderen Übersetzungen verboten werden dürfen”. …

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/3883092/Kritik_Islamgesetz-macht-Muslime-zu-Bürgern-zweiter-Klasse   (8.10.):

… Die Muslimische Jugend Österreichs (MJÖ) hat am Mittwoch den vorliegenden Entwurf für ein neues Islamgesetz scharf kritisiert. Die Organisation fordert die Überarbeitung des Textes und beklagt vor allem die “Ungleichbehandlung” gegenüber anderen Religionsgemeinschaften. Der Gesetzesentwurf degradiere Muslime zu “Bürgern zweiter Klasse”, so der Vorwurf. …

Siehe dazu: http://kreidfeuer.wordpress.com/2014/09/21/sebastian-kurz-verlangt-einheits-koranuebersetzung/

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BW: Anti-Bildungsplan-Petition abgelehnt

http://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2014/bildungsplan-ausschuss-schmettert-petition-gegen-fruehsexualisierung-ab/   (9.10.):

Der Petitionsausschuß des Landtags von Baden-Württemberg hat den Bürgereinspruch gegen den Entwurf Bildungsplan 2015 abgelehnt.

Die Landesregierung halte an ihrem Ziel fest, die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ im Schulunterricht durchzusetzen, sagte die Ausschußvorsitzende Beate Böhlen (Grüne) in einer Stellungnahme.

„Deshalb hat der Petent mit seinem Anliegen keinen Erfolg.“ …

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Ergänzung 12.10.2014:

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/torben-grombery/gruene-demokratie-in-baden-wuerttemberg-petitionsausschuss-lehnt-petition-bildungsplan-2-15-ab.html   (10.10.):

Wie wenig demokratischen Wert das grundgesetzlich in Artikel 17 festgeschriebene Petitionsrecht hat, dürfen gerade rund 200.000 Unterstützer der Petition »Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens« im grün-rot regierten Baden-Württemberg erleben. Dort hat die Vorsitzende des Petitionsausschusses, Beate Böhlen (Grüne) jetzt mit der Begründung: »die Landesregierung verfolge weiter das Ziel, die Akzeptanz sexueller Vielfalt in den schulischen Bildungsplänen zu verankern« die Petition zurückgewiesen und somit den Landtag übergangen.

Nachdem kürzlich in der rot-grün dominierten Landeshauptstadt München des Freistaates Bayern das Bürgerbegehren gegen das auf 6000 Quadratmetern geplante Mega-Islamzentrum »Münchener Forum für Islam« (MFI) trotz der rund 60.000 Unterstützer mit rechtlich fragwürdigen Begründungen abgelehnt wurde, verwundert es nur noch recht wenig bis gar nicht, dass im grün-rot regierten Bundesland Baden-Württemberg jetzt eine Petition mit rund 200.000 Unterstützern neuerdings sogar schon vom Petitionsausschuss abgeschmettert wird. …

… Damit stellen die ganz offenkundig demokratiefeindlichen Grünen das baden-württembergische Petitionsrecht auf den Kopf. Denn Experten hatten bereits bei einer öffentlichen Anhörung der CDU-Landtagsfraktion am 9. Mai dieses Jahres die aufgeführten Pläne der Landesregierung als verfassungsrechtlich sowie pädagogisch bedenklich eingestuft. Dem vorgesehenen Ablauf folgend wäre jetzt der Landtag am Zuge. …

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Ergänzung:

http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2334:gruen-rot-schmettert-bildungsplan-petition-ab&catid=1:neuestes&Itemid=33   (10.10.):

Wie Frau Hedwig von Beverfoerde, Sprecherin der Initiative Familien-Schutz.de, gestern in einer Aussendung mitteilt, hat der von den Grünen und Roten dominierte baden-württembergische Petitionsausschuss des Landtags die Petition gegen den Bildungsplan, die von 200.000 Menschen unterschrieben wurde, ohne Begründung abgelehnt. Dies macht deutlich, was die Grünen von der viel beschworenen „direkten Demokratie“ halten: Nur wenn die Bürger die Position der blutroten „Grünen“ unterschreiben, sind sie für mehr Demokratie. Ansonsten wird gegen unsere Kinder und gegen Familien und ihre verfassungsmäßigen Rechte „durchregiert“. Kommen Sie deshalb zur „Demonstration für Alle“ in Stuttgart am 19. Oktober gegen die familienzerstörende Politik der Rot-Grünen Landesregierung! Grün-rote Politik spaltet die Gesellschaft!

Hier der Text der Aussendung von Frau von Beverfoerde:

“Ohne inhaltliche Begründung hat der von den Grünen dominierte Petitionsausschuß des baden-württembergischen Landtages gestern die Bildungsplan-Petition des Realschullehrers Gabriel Stängle abgelehnt. Fast 200.000 Bürger hatten diese Petition unterschrieben! Über acht Monate hatte der Ausschuß unter Vorsitz der Grünen-Abgeordneten Beate Böhlen die Initiatoren und deren Unterstützer auf eine Antwort warten lassen. Aber nun ist die Katze ist aus dem Sack: „Die Landesregierung hält an ihrem Ziel fest, das Thema „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ in den neuen Bildungsplänen zu verankern“. Das ist die dreiste (Nicht-)Begründung der Ablehnung, die der Petitionsausschuss gestern veröffentlicht hat.

Auch eine zweite Petition, die „die Überprüfung „lobbyistischer“ Einflussnahme verschiedener Organisationen auf das Kultusministerium und die Einführung eines Codex für mehr Transparenz und Unabhängigkeit“ zum Gegenstand hatte, wurde abgelehnt. Was für eine Farce! Hier zeigt sich die ganze Arroganz der Macht der grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg.

Machen wir Schluß damit! Kommen Sie jetzt erst recht am Sonntag, 19. Oktober 2014 um 14 Uhr zum Schillerplatz nach Stuttgart und demonstrieren Sie der Regierung, daß sie den Willen der Eltern zu respektieren hat. Leiten Sie diese Nachricht in Ihren Kreisen weiter. Spenden Sie für die DEMO FÜR ALLE hier. Der Protest muß unüberhörbar werden. Das ist unerläßlich, auch als Signal für Niedersachsen, wo ebenfalls die mitregierenden Grünen aktuell versuchen, „sexuelle Vielfalt“ als verpflichtendes Schulthema ab 1. Klasse durchzusetzen. In Frankreich gingen am letzten Wochenende für den Schutz der Familie fast 600.000 Menschen auf die Straße. Lassen wir uns davon anstecken!”

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Ergänzung:

http://www.medrum.de/content/petitionsausschuss-zum-rot-gruenen-bildungsplan-petition-abgelehnt-basta   (9.10.):

Haltung des Landtagsgremiums setzt Absicht der baden-württembergischen Landesregierung ohne Wenn und Aber um

… In den ersten Reaktionen zu dieser Entscheidung erhebt sich massive Kritik. So erklärte die Petitionsinitiative „Zukunft – Verantwortung – Lernen: Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“, sie sei erstaunt und habe kein Verständnis für diese Entscheidung. Die Initiative stellte dazu fest: “Die derzeit nicht näher ausgeführte Begründung zum Beschluss des grün-rot dominierten Petitionsausschusses ist nicht nachvollziehbar. Es wird lediglich darauf verwiesen, dass die Landesregierung an den Plänen, die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ in den neuen Bildungsplänen zu verankern, festhält.” Bereits bei der öffentlichen Anhörung der CDU-Landtagsfraktion am 9. Mai dieses Jahres seien die Pläne der Landesregierung von ausgewiesenen Experten als verfassungsrechtlich und pädagogisch bedenklich kritisiert worden. Auf scharfe Ablehnung stößt, dass auf die begründeten Forderungen der Petition nicht inhaltlich eingegangen werde, insbesondere auch, dass die “Forderung nach mehr Transparenz bei der Erstellung der Bildungspläne” nicht bejaht werde. Erstaunt zeigte sich die Initiative auch über das Vorgehen der Ausschussvorsitzenden Beate Böhlen. Es sei nicht Aufgabe des Petitionsausschusses, über Petitionen zu entscheiden; der Ausschuss habe dem Landtag lediglich Beschlussempfehlungen vorzulegen. Weiter meint die Initiative dazu: “Frau Böhlen übergeht hier wohl die Rechte des Landtags.”

… Ebenso kritisch reagierte Hartmut Steeb, Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz. Er kommentierte die Entscheidung mit den Worten: “Zwar darf man noch gespannt sein, wie die Einzelbegründung aussieht — aber offenbar hat der Petitionsausschuss nicht erkennen wollen, dass das Vorhaben die Aufgabe verfassungsrechtlicher Vorgaben bedeutet und gegen das Schulgesetz in Baden-Württemberg verstößt. Dass die Petition mit der Begründung abgelehnt wird, die Regierung halte an … ihrem Vorhaben fest, ist natürlich ein Armutszeugnis für den Petitionsausschuss. Denn das stellt das Petitionsrecht auf den Kopf. Es soll doch gerade dazu dienen, auch gegen Entscheidungen der Regierung begründete Einwände einzubringen. Der Ausschuss soll doch nicht prüfen, ob die Regierung an ihren Plänen festhält, sondern ob die Einwände begründet sind. Wenn das nicht geschieht — und in der öffentlichen Begründung auf der Seite des Landtags steht nichts davon — dann kann man auch den Petitionsausschuss abschaffen.” Steeb hatte sich zuvor stark dafür eingesetzt, den Schülern in erster Linie die Bedeutung von Ehe und Familie zu vermitteln und dem Auftrag der baden-württembergischen Landesverfassung gerecht zu werden. …

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Ergänzung:

http://www.medrum.de/content/gruen-rote-mehrheit-setzt-sich-ueber-cdu-vorschlag-zum-bildungsplan-hinweg   (9.10.):

Sabine Kurtz: Grün-rote Landesregierung nimmt die Bedenken und Argumente der Bevölkerung nicht ernst

… Dokumentation …

Evangelischer Arbeitskreis der CDU/CSU
LANDESVERBAND BADEN-WÜRTTEMBERG

Die Vorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU Baden-Württemberg, Sabine Kurtz MdL … hat den Beschluss des Petitionsausschusses vom 8. Oktober 2014 … bedauert.

… Maßgabe, dass sich die Förderung von Respekt, gegenseitiger Achtung und Wertschätzung im Hinblick auf sexuelle Orientierung im Bildungsplan finden müsse wie auch das christliche Menschenbild und der Schutz von Ehe und Familie entsprechend den Vorgaben der Verfassung und des Schulgesetzes beachtet werden müssten. Der CDU-Vorschlag wurde von der grün-roten Ausschussmehrheit nicht aufgenommen. …

… Ende der Dokumentation …

Bereits im Januar 2014 hatte der Evangelische Arbeitskreis der CDU Stuttgart (EAK Stuttgart) in einem Positionspapier gefordert, dass Ehe und Familie in der Schule Leitbild sein müssen. Denn das Grundgesetz stelle in Artikel 6 Ehe und Familie unter besonderen Schutz. Der EAK hob hervor, dass der „christliche Charakter“ der Schulen in der Landesverfassung verankert ist. Der EAK: “Die Kinder sind nach Artikel 16 „auf der Grundlage christlicher und abendländischer Bildungs- und Kulturwerte“ zu erziehen. Das ist der Maßstab für die Landesregierung; denn auf die Landesverfassung sind Ministerpräsident Kretschmann, Minister Stoch und ihre Kollegen vereidigt.

Im März 2014 gab es darüber hinaus einen CDU-Beschluss auf Landesebene: Bei ihrem Landesparteitag am 22.03.14 in Donaueschingen forderten die Delegierten der CDU Baden-Württemberg die grün-rote Landesregierung auf, beim Bildungsplan verfassungsgemäße Grundlagen zu beachten. Der Beschluss, den der Evangelische Arbeitskreis (EAK) der CDU Rems-Murr mit initiiert hatte, forderte, “in den Bildungsplänen des Landes Artikel 6 Abs. 1 des Grundgesetzes (Schutz von Ehe und Familie) und die Artikel 1 Abs. 1 (Entfaltung in Freiheit) und 16 Abs. 1 (Erziehung auf Grundlage der christlich-abendländischen Kultur) der Landesverfassung einzuhalten.” Peter Hauk, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, hatte in seiner Rede die einseitige Betonung der sexuellen Vielfalt im Bildungsplan als Beispiel der “Bevormundungspolitik” der grün-roten Landesregierung kritisiert.

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Ergänzung:

http://christlicher-gemeinde-dienst.de/news/ SKANDAL: 192.000 Unterschriften gegen Bildungsplan und Zwangssexualisierung unserer Kinder werden von Grün-Rot einfach ignoriert   (9.10.):

http://www.landtag-bw.de/cms/home/aktuelles/pressemitteilungen/2014/oktober/1492014.html
Das dürfen wir Eltern und Großeltern uns nicht gefallen lassen! Bitte verbreitet diese christen- und bürgerfeindliche Entscheidung von Grün-Rot, deren Begründung die Unterzeichner verhöhnt, und tut alles dafür, dass der Schillerplatz in Stuttgart am Sonntag, 19. Oktober 2014 14 Uhr mit der DEMO FÜR ALLE und GEGEN DIE ZWANGSSEXUALISIERUNG UNSERER KINDER voll wird! …

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NL: Euthanasie ufert aus

http://www.idea.de/nachrichten/detail/menschenrechte/detail/niederlande-sterbehilfe-geraet-ausser-kontrolle-88164.html   (6.10.):

Den Haag (idea) – In den Niederlanden gerät die aktive Sterbehilfe außer Kontrolle. Im vorigen Jahr haben Ärzte 4829 Fälle gemeldet; das waren 15 Prozent mehr als 2012. Demenz wurde in 97 Fällen als Grund angegeben, das waren etwa doppelt so viele wie im Vorjahr. Diese Patienten befanden sich in der Regel in einem frühen Stadium der Erkrankung, als sie noch einwilligungsfähig waren. Die Zahl der psychisch Kranken, die durch eine Injektion auf eigenen Wunsch getötet wurden, verdreifachte sich auf 42.

Das geht aus der jetzt veröffentlichten Jahresstatistik der Regionalen Prüfungskommission für Sterbehilfe hervor. Die Hilfe zur Selbsttötung wurde meist von Hausärzten ausgeführt.

Der Vorsitzende der niederländischen Regulierungsbehörde, Prof. Theo Boer (Groningen), erwartet, dass die Zahl der Sterbehilfefälle in diesem Jahr die Marke 6000 erreicht oder überschreitet. In den Niederlanden wurde Euthanasie im Jahr 2001 unter strengen Auflagen legalisiert. Wie Boer jetzt sagte, haben er und einige Kollegen damals angenommen, dass die Kontrollmechanismen ausreichten. Doch sie hätten sich geirrt. …

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