„IS hat nichts mit Islam zu tun“

http://www.katholisches.info/2014/09/30/der-islam-fuehrt-zu-einem-zivilisationsbruch/:

Angesichts der aktuellen Gewalt-Propaganda von Salafisten und IS-Dschihadisten in Moscheen, Medien und sozialen Netzwerken ist es dringlicher denn je, das Gewaltpotential der islamischen Lehre auszuloten. Muslim-Führer und Politiker reden den gewalthaltigen Islam zu einer Friedensreligion schön.

Ein Gastkommentar von Hubert Hecker

Der Islam schleppt seit seiner kriegerischen Gründungszeit durch den Propheten, Staats- und Kriegsherrn Mohammed ein erhebliches Gewaltpotential durch die Geschichte. Mehrere Jahrhunderte Eroberungskriege an den verschiedenen Fronten von Galizien bis zum Indus hinterließen ihre Spuren in Selbstverständnis und Überlegenheitsgefühl der Muslime.

Aber auch nach innen übt der klassische islamische Staat erhebliche Gewalt aus im ökonomischen, politischen und religiösen Sinne, und zwar über die muslimischen und mehr noch die nicht-islamischen Untertanen. Die Kurzformel heißt: „Der Islam herrscht und wird nicht beherrscht.“ Die Scharia-Zwangsmaßnahmen der IS-Milizen in den eroberten Orten im Nordirak zeigen das rigide religiös-politische Gewaltpotential des Islam. …

http://tvprogramm.srf.ch/details/310141bc-e2ef-4920-a112-dff775a2b974   Sternstunde Religion — Islam unter Faschismusverdacht   (14.9.   59 min):

Für den Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad trägt der Islam faschistische Züge. Der Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide bestreitet dies vehement. Ein Streitgespräch, moderiert von Norbert Bischofberger.

Der Islam schliesse Andersdenkende aus, setze seinen Wahrheitsanspruch mit Gewalt durch und strebe die Weltherrschaft an. Darin sieht Hamed Abdel-Samad, der in Deutschland lebt, Parallelen zum Faschismus. In Ägypten hat ihm diese auch öffentlich geäusserte Meinung einen Mordaufruf eingebracht. Abdel-Samad steht zeitweise unter Polizeischutz. In «Sternstunde Religion» vertritt er seine Thesen im Streitgespräch mit Mouhanad Khorchide, Islamwissenschaftler und Leiter des Zentrums für islamische Theologie an der Universität Münster. …

http://www.die-tagespost.de/Antithese-zum-Christentum;art456,155294   (29.9.):

Die Gewalttaten der muslimischen Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) beunruhigen die Welt. Was steckt hinter der unverhohlenen Brutalität und Mordlust? Liegen die Wurzeln für die Aggression schon im Islam? Gibt es Chancen, den Koran moderner auszulegen? Ein Interview mit Martin Rhonheimer. Von Stefan Meetschen

Herr Professor Rhonheimer, in Ihrem vor zwei Jahren erschienenen Buch „Christentum und säkularer Staat“ haben Sie im Schlussteil des Werkes Ihre Skepsis geäußert, ob sich der Islam (im Unterschied zum Christentum) mit der säkularen politischen Freiheitskultur des Westens vereinbaren lässt. Fühlen Sie sich nun durch den aktuellen Terror der Miliz „Islamischer Staat“ (IS) in Ihrer Skepsis bestätigt?

Meine Aussage ging viel tiefer und betraf nicht nur das, was jetzt aktuell geschieht. Sie bezieht sich auf die theologische Struktur des Islam, seinen Religionsbegriff und sein Menschenbild. Es handelt sich beim Islam ja um etwas anderes als das, was wir nach westlichen Maßstäben unter Religion verstehen. Der Islam ist nicht nur Religion, er umfasst ein politisch-religiöses Sozial-, Rechts- und Herrschaftssystem. Das islamische Menschenbild geht auf die Vorstellung zurück, dass Allah die Menschheit als Muslime geschaffen hat, dass alle Nichtmuslime deshalb eigentlich Abtrünnige sind. Folglich kann es im Islam auch keine Unterscheidung zwischen Schöpfungsordnung und Heilsordnung geben. Ebenso wenig ist eine Unterscheidung zwischen geistlicher und weltlicher Gewalt möglich, wie es auch kein Naturrecht geben kann, das für alle Menschen, auch die „Ungläubigen“, unterschiedslos moralischer Maßstab ist. Und damit können auf islamischer Grundlage auch keine allgemeinen Menschenrechte anerkannt werden. Nur die Scharia kann hier als wahres Recht anerkannt werden. …

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Ergänzung:

http://daserste.ndr.de/guentherjauch/Guenther-Jauch-fuer-die-NDR-Mediathek,guentherjauch448.html  Gewalt im Namen Allahs – wie denken unsere Muslime?   (28.9.    62 min)

http://www.freiewelt.net/nachricht/jauch-talk-geraet-zur-buehne-fuer-heuchelnden-islam-prediger-10043298/   (29.9.):

Der TV-Talk »Jauch« am Sonntagabend zum Thema islamische Gewalt lief vollkommen aus dem Ruder. Ein Salafistenprediger der umstrittenen Berliner Al-Nur-Moschee riß die Moderation an sich und nutzte die Sendung als propagandistische Bühne.

Der ARD-Polit-Talk von Günther Jauch kehrte am Sonntag nach langer Sommerpause wieder auf die Bildschirme zurück. Das erste Thema sollte angesichts des anhaltenden Gemetzels von IS-Milizen im Nahen Osten dann auch lauten: »Gewalt im Namen Allahs – wie denken unsere Muslime?« Die Sendung geriet angesichts eines völlig chaotischen Verlaufs zum Fiasko.

Die meisten Gäste waren wenig überraschend: Der CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach, der als Verteidiger des deutschen Rechtsstaats bekannt ist, und der Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky (SPD), der sich tagtäglich mit einer gescheiterten Integrationspolitik auseinandersetzen muß. Daneben die Journalisten Özlem Gezer (Spiegel) und Stefan Buchen (NDR).

Neu war aber, daß mit Abdul Adhim Kamouss ein in ganz Deutschland in salafistischen Kreisen predigender Imam auftrat, welcher vor allem in der Al-Nur-Moschee in Berlin-Neukölln agiert. Diese ist seit Jahren im Fokus von Sicherheitsbehörden, weil dort regelmäßig besonders radikale und im Salafismus verwurzelte Haßprediger auftreten, die beim Freitagsgebet offen zum Kampf gegen »Ungläubige« und zur »Auslöschung aller zionistischen Juden« aufrufen.

Niemand würde aber zu Recht beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen auf die Idee kommen, zum Thema rechtsextreme Gewalt einen geschulten Vertreter aus dem Umfeld einer neonazistischen Kameradschaft einzuladen. Hier wurde bewußt ganz anders verfahren. …

Felix Honekamp: http://www.freiewelt.net/islamismus-der-rosa-elefant-10043315/   (29.9.):

Wer gestern Abend die Talkshow Günther Jauchs unter dem Titel „Gewalt im Namen Allahs – wie denken unsere Muslime?“ gesehen hat, dem mag – wie dem Neuköllner Bügermeister Heinz Buschkowsky möglicherweise der Blutdruck hochgegangen sein.

Eingeführt als Prediger einer salafistischen Moschee mochte der Imam Abdul Adhim Kamouss die ihm zugedachte Rolle nicht bestätigen, hat sich aber auch drum herumgewunden, sich von dieser radikalen Islamrichtung zu distanzieren. Günther Jauch musste hilflos zusehen, wie Kamouss die Sendung an sich riss und sprachgewaltig Werbung für den Islam machte; lediglich Buschkowsky und der von mir geschätzte CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach hielten gegen. …

http://jungefreiheit.de/kultur/medien/2014/guenther-jauch-und-der-imam/   (29.9.):

Irgendwie müssen die Macher der Sendung ihren bisherigen Eintopf übergehabt haben. Jedenfalls luden sie zum Thema „Gewalt im Namen Allahs – wie denken unsere Muslime?“ einen Imam aus der Al-Nur-Moschee in Berlin-Neukölln ein. Die salafitische Moschee sorgt durch ihre radikales Publikum immer wieder für Schlagzeilen, zuletzt durch die Videobotschaft eines Imams, der anläßlich des jüngsten Gaza-Konfliktes wortgewaltig für die Vernichtung Israels betete. …

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Familien-Synode 2014

Mathias von Gersdorff: http://jungefreiheit.de/kolumne/2014/familien-synode-in-der-wahrheit-christi-bleiben/   (30.9.):

Vom 5. bis zum 19. Oktober 2014 wird im Vatikan eine Bischofssynode unter dem Thema „Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Rahmen der Evangelisierung“ stattfinden. Solche Synoden sind nicht ganz außergewöhnlich, und so nimmt die große Öffentlichkeit meist wenig Notiz von ihnen. Diesmal ist es anders: Der deutsche Kardinal Walter Kasper hielt vor der Versammlung der Kardinäle (Konsistorium) am 20. und 21. Februar 2014 in Rom eine Ansprache, die den Diskussionsrahmen abstecken sollte. Er regte an, darüber nachzudenken, ob man wiederverheiratete Geschiedene zum Empfang der Kommunion zulassen sollte. Seitdem ist eine hitzige Diskussion im Gange. Es haben sich mehrere Meinungsströmungen gebildet, die völlig konträre Ansichten vertreten. …

… Die Verteidiger der traditionellen Lehre über Ehe und Familie sind unterdessen nicht untätig geblieben. So wird unmittelbar vor der Synode das Buch „Remaining in the Truth of Christ“ der Kardinäle Walter Brandmüller, Raymond Leo Burke, Carlo Caffarra, Velasio De Paolis und Gerhard Ludwig Müller auf englisch und italienisch erscheinen. Auf deutsch wird am 3. Oktober „Das wahre Evangelium der Familie: Die Unauflöslichkeit der Ehe: Gerechtigkeit und Barmherzigkeit“ des Professors für Pastoraltheologie in Rom Juan José Pérez-Soba herauskommen. Das Buch mit einem Vorwort von George Kardinal Pell wurde aus dem Spanischen übersetzt und wird im Verlag Media Maria erscheinen. Es zeigt akribisch die Unhaltbarkeit von Kaspers Vorschlag (ausführliche Besprechung folgt). …

http://www.katholisches.info/2014/09/09/wer-sind-die-teilnehmer-der-bischofssynode-zur-familie/:

Aus dem deutschen Sprachraum stammen damit folgende Synodalen: Erzbischof Reinhard Kardinal Marx von München-Freising als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz; Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn von Wien als Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz; Bischof Markus Büchel von Sankt Gallen als Vorsitzender der Schweizer Bischofskonferenz; Kardinal Gerhard Müller als Präfekt der Glaubenskongregation; Kardinal Kurt Koch als Vorsitzender des Päpstlichen Rats zur Förderung der Einheit der Christen; Kardinal Walter Kasper (vom Papst persönlich ernannt) sowie Ute Eberl als Auditorin. …

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„Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ — Polit-Erziehung zum Autogenozid

Claus Wolfschlag macht auf perfide Methoden der Zerstörer der abendländischen Kultur aufmerksam:
http://jungefreiheit.de/kolumne/2014/schule-mit-courage/   (29.9.):

Auch eine örtliche Schule erhielt unlängst den Titel „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ verliehen. Hurra. Lächelnde Schüler präsentierten das schwarz-weiße Werbeschild der Aktion, das ab sofort den Haupteingang der Lehranstalt zieren soll.

Nun dienen Lehranstalten nicht nur dazu, jungen Menschen das Rüstzeug für das Leben mitzugeben, sondern auch der politischen Erziehung. Und folglich hat eine solche Aktion eine klare erzieherische Funktion. Sie soll dabei mitnichten nur dazu dienen, daß Menschen liebevoller miteinander umgehen. Dann würde ja auf dem Schild „Schule ohne Aggression, Schule mit guter Laune“ stehen.

Vielmehr geht es um eine ganz eindeutige politische Zielsetzung. Jede Ablehnung von Menschen anderer Herkunft, und zwar völlig unabhängig von Anzahl und Prozentanteil, soll kriminalisiert und in den Köpfen der jungen Menschen frühzeitig als „unmoralisch“ verankert werden. Diese Kriminalisierung schließt jede Kritik an Zuwanderung und jedes Beharren auf einem der eigenen Kultur zustehenden Territorium ein.

… Die Köpfe der jungen Schüler sollen offen gehalten werden für eine „multikulturelle“ Einwanderungsgesellschaft, die ja nur in einer kurzen Übergangszeit optisch zu mehr „Vielfalt“ führt, mittel- und langfristig aber zur globalen Angleichung der Kulturen bzw. zum Verschwinden der abendländischen Lebensform.

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“Buntere” Bildung für Niedersachsen

Birgit Kelle: http://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2014/da-bewegt-sich-was/   (28.9.):

Schulbücher müssen schwuler werden, forderte die Bild-Zeitung im Juni  in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Olivia Jones, bekannt als Drag-Queen, neuerdings wohl auch Hobby-Bildungsratgeberin. Damals hatte die niedersächsische Landesregierung angekündigt, jetzt auch die Schüler zwischen Harz und Nordsee mit „sexueller Vielfalt“ im Unterricht zu beglücken. SPD und Grüne arbeiten derzeit an einer Gesetzesvorlage, damit Homosexualität, Bisexualität, Transsexualität und Intersexualität an Schulen „verbindlich thematisiert“ werden.

Wenn der Landtag zustimmt, werde der Unterricht schon 2015 „bunter“, frohlockte dazu die Bild. Spontan stellt sich die Frage, seit wann „bunt“ eigentlich ein Qualitätsurteil für Bildung geworden ist?

… Kommt man mit Eltern von schulpflichtigen Kindern ins Gespräch, haben fast alle die eine oder andere Geschichte beizusteuern. Der Unterschied zu früher ist: Jetzt machen viele Eltern den Mund auf. Die Vorgänge in Baden-Württemberg haben viele ermutigt, Aufmerksamkeit für das Thema Sexualkunde geschaffen. Eine wachsende Zahl von Erziehungsberechtigten ist nicht mehr bereit, alles hinzunehmen, was man ihren Kindern als „Unterricht“ verkauft.

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Anti-ZIEM-Unterschriftenlatte übersprungen — nun aber Bürgerbegehren für “unzulässig” erklärt

Die Freude über den Etappensieg gegen das “Zentrum für Islam in Europa München” währte leider nur kurz:
Michael Stürzenberger: http://www.pi-news.net/2014/09/buergerbegehren-muenchen-es-ist-vollbracht/   (26.9.):

Heute morgen habe ich beim Münchner Kreisverwaltungsreferat weitere 762 Unterschriften eingereicht, womit wir auf einem Stand von insgesamt 65.102 sind. Die verantwortliche Mitarbeiterin aus der Geschäftsleitung Wahlen und Abstimmungen teilte mir mit, dass bereits nach Auszählung von etwa 45.000 Unterschriften die für das Ausrufen eines Bürgerentscheides benötigte Anzahl von 32.736 Unterstützern erreicht ist. Die weitere Prüfung sei jetzt nicht mehr notwendig und werde daher ab Mittag eingestellt. Die Regierung von Oberbayern habe dieses Vorgehen bestätigt. In der nächsten Stadtratssitzung am 1. Oktober dürfte das Bürgerbegehren gegen das geplante Islamzentrum nun Diskussionsthema werden. Parallel prüft das Direktorium der Stadt München offensichtlich, ob das Begehren inhaltlich in Ordnung ist.

Michael Stürzenberger: http://www.pi-news.net/2014/09/direktorium-der-stadt-muenchen-erklaert-buergerbegehren-fuer-unzulaessig/   (27.9.):

Während unserer spontanen Feier zum Erreichen der notwendigen Unterstützungsunterschriften rief mich gestern Nachmittag ein Redakteur des Münchner Merkur an und teilte mir mit, dass das Direktorium der Stadt München unser Bürgerbegehren gegen das Islamzentrum für “unzulässig” erklärt habe. Es lägen scheinbar “formale Fehler” vor. Einzelheiten sollen Anfang nächster Woche vorgelegt werden, damit in der öffentlichen Stadtratssitzung am Mittwoch darüber entschieden werden kann. In deren Tagesordnung nimmt das Bürgerbegehren bereits einen zentralen Platz ein. Außerdem soll der Stadtrat eine Resolution zur “Solidarität mit den Muslimen in unserer Stadt” verabschieden. Heuchlerischer geht es schon fast nicht mehr. Ob Imam Idriz am Ende eines jetzt beginnenden heißen juristischen Tanzes triumphieren kann, bleibt abzuwarten. …

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Sozialschmarotzerskandal in Österreich

Kommentatorin Brieftaube macht auf einen Sozialschmarotzerskandal aufmerksam:
http://www.andreas-unterberger.at/2014/09/fn-691-die-mittaeter-der-schlepper-bleiben-unangetastet/:

… Hat ein Rumäne … keine oder nur 100 Euro Pension, so kann er bei der zuständigen Gebietskörperschaft die Differenz auf die österreichische Ausgleichszulage (837,63 Euro) einfordern.
Dazu ist nur ein Meldezettel nötig. …

Die 2550 ausländischen Ausgleichszulagen-Bezieher … verursachen der Republik Österreich monatlich bis zu € 1.580.000 Euro an Kosten. Pro Jahr sind das fast 19 Millionen Euro.

Ich habe von einem Rumänen erfahren, dass es üblich geworden ist, in Rumänien pensionierte Familienmitglieder in Österreich an einem Wohnsitz anzumelden. Damit haben sie das Recht, bei der PVA eine Ausgleichszahlung zu bekommen.

Ich habe heute bei der PVA angerufen und musste zu meinem Entsetzen erfahren, dass dieser Umstand wahr ist.

In Rumänien liegt die Pension bei ca. € 100,–; Ausgleichszahlung dann bei uns ca. € 737,–.

Das ist die Auskunft von der PVA. Auch den Beamten der PVA stinkt das zum Himmel. …

Diese Personen sind noch dazu in Österreich nur gemeldet und keiner überprüft, ob sie auch wirklich hier leben.

Eine bodenlose Sauerei.

Wir fühlen uns von unseren gewählten Politikern hintergangen und ausgenützt. …

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Moskau: Internationales Forum „Große Familien und die Zukunft der Menschheit“

Gabriele Kuby: http://www.medrum.de/content/russland-und-pro-family-leader-setzen-auf-die-familie   (26.9.):

… Vor 25 Jahren, als im Staatspalast im Kreml noch der Oberste Sowjet unter dem Emblem von Hammer und Sichel tagte, hätte sich wohl niemand träumen lassen, was hier am 10. und 11. September 2014 geschieht: Mitten im Kreml, der Herzkammer Russlands, findet eine zweitägige internationale Konferenz statt zum Thema „Große Familien und die Zukunft der Menschheit” – pro Life, pro Familie, für die Bewahrung des moralischen Fundaments von Familie und Gesellschaft.

Es geht um große Familien

Auf dem Podium sitzen Einflussreiche und Mächtige …

Es geht hier nicht einfach um Familie, sondern um große Familien, denn nur sie können die demographische Krise wenden, welche die Zukunft Russlands bedroht, nicht anders als die Zukunft Deutschlands und der meisten europäischen Länder. Hier allerdings werden das Problem und dessen Ursachen beim Namen genannt: Donald Feder aus den USA, Journalist und Berater des World Congress of Families, ein weiser praktizierender Jude, ruft es mit Leidenschaft in den Saal: Die falsche Auffassung von Sexualität sei die Ursache der demographischen Krise, nämlich die Idee, dass Sexualität nur zum Vergnügen da sei und ohne Folgen bleiben müsse. Sie sei aber vor allem dazu da, Menschenleben zu zeugen in der ehelichen Liebesbindung von Mann und Frau.

Falscher Freiheitsbegriff

Weil sich diese elementarste schöpferische Kraft trotz Pille und Kondom doch nicht gänzlich von dem ihr innewohnenden Sinn trennen lässt, darum töten wir jährlich um die 50 Millionen ungeborene Kinder auf dieser Erde. Und wir tun es, trotz der offensichtlichen bedrohlichen Folgen, immer weiter, weil wir nicht nur einen falschen Begriff von Sexualität, sondern auch von Freiheit haben, eine Freiheit, die nichts kennt außer das autonome, bindungslose, selbstdefinierte Individuum, gespeist von der Ideologie des Genderismus, welche Gott und die Natur leugnet.

Elena Mizulina meint: „Russland hat sich entschieden. Es hält an den traditionellen Familienwerten fest. Alle Religionen der Russischen Föderation sind für die Familie. 95 Prozent der Bevölkerung lehnen die gleichgeschlechtliche Partnerschaft ab. Aber die US und die westlichen Nationen führen einen ideologischen Krieg gegen uns.”

Heute wird die Deregulierung der sexuellen Normen im Dienste der Zerstörung der Familie von den UN, der EU und ihren globalen Netzwerken aus NGOs, Milliardärs-Stiftungen und Korporationen global durchgesetzt. Russland stellt unter dem Druck der demographischen Krise die Weichen neu in Richtung Familie. Im Vorwort des Programms heißt es: „Die Menschheit muss vorwärts gehen zu einer Zukunft, welche darauf baut, dass die natürliche Familie das Fundament der Zivilisation war und ist; und die Familie war und ist und wird immer die Ehe zwischen Mann und Frau mit vielen Kindern sein.” …

www.st-andrewfoundation.org

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Ergänzung:

Kurt J. Heinz geißelt zurecht die unsachlichen, putinophoben Artikel von Friedrich Schmidt in der FAZ sowie Andreas Püttmann in Christ und Welt und berichtet von Gabriele Kubys Plädoyer für die Familie:
http://www.medrum.de/content/zum-diskurs-ueber-den-welt-familien-kongress-in-moskau   (26.9.):

(MEDRUM) Die demographische Katastrophe abwenden. Dieses Ziel war Teil der leitenden Vorstellungen eines internationalen Kongresses, zu dem weit mehr als 1000 Teilnehmer aus etwa 50 Ländern dieser Erde am 10. und 11. September in Moskau zusammentrafen. Sie stellten ihr Treffen unter das Rahmenthema: „Große Familien und die Zukunft der Menschheit”.

Was berichtet die FAZ?

Es traf sich nicht irgendwer oder irgendjemand. Es waren — neben hochrangigen Vertretern Russlands — zu einem großen Teil hochkarätige Leute aus mehreren Kontinenten. Das sie zusammenführende Anliegen war es, der Familie die Bedeutung zu geben, die sie für eine gedeihliche Entwicklung jeder Gesellschaft hat. …

Andreas Püttmann in “Christ und Welt”

Die FAZ wird allerdings noch übertroffen von der Beilage „Christ und Welt” zur Wochenzeitung DIE ZEIT. Dort zerreißt der freie Publizist Andreas Püttmann jene Katholiken, die es wagten, trotz umstrittener Ereignisse und des Konfliktes in der Ukraine diesen Kongress zu besuchen. Als „nützliche Idioten Putins” hat er jene abgestempelt, die sich aus Sorge um den Wert von Ehe und Familie bei diesem internationalen Forum begegneten. Ihre „naive Einfalt” sei bestürzend. Püttmann geht noch weiter: Eine „katholische Subkultur” starre begeistert nach Moskau, angeblich durch einen „ideologischen Familismus” gelockt, der in „sexuellen Ordnungstheorien” schwelge. Namentlich ordnet er die katholische Schriftstellerin und Publizistin Gabriele Kuby in diese Schublade ein. …

… Die russische Föderation, so wurde auf dem Forum vorgetragen, habe innerhalb von fünf Jahren familienpolitische Erfolge vorzuweisen: Dreißig Prozent weniger Waisenkinder, Steigerung der Geburtenrate von 1,3 Kindern auf 1,7 Kinder pro Frau. Vielleicht könnten die Deutschen im Sinne von „best practices” von Russland lernen.

Gabriele Kubys Plädoyer

… In ihrem Plädoyer stellte sie als Fazit fünf Kernforderungen auf:

  • Wiedererkennen der Heiligkeit von Vater- und Mutterschaft
  • Gewährleisten der materiellen Basis für die Familie
  • Schutz des menschlichen Lebens — von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod
  • Verfassungsrechtliche Definition der Ehe als Verbindung von Mann und Frau
  • Erziehung der Kinder und Jugendlichen für Ehe und Familie.

Dies zu berichten, wäre eine Nachricht gewesen, zumal Kuby nach Kenntnis von MEDRUM die einzige Deutsche war, die auf dem Forum in Moskau vortragen konnte. …

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Ergänzung 28.9.2014:

http://freies-oesterreich.net/2014/09/13/neid-frisst-prior/:

Johann Gudenus, einer der zweifellos fähigsten jungen FPÖ-Politiker, erhielt eine Einladung nach Moskau, und zwar zu einem „Internationalen Forum Mehrkindfamilien“. Und er hielt dort eine bemerkenswerte Rede – und das auf Russisch. Und wo? In der Erlöserkathedrale von Moskau!

… Nun sagte Herr Gudenus in seiner Rede etwas „Politisch Unkorrektes“. Er warnte nämlich unter anderem vor der „europäischen Homosexuellenlobby“ und der Gleichstellung von Homosexuellen und Lesben mit den Vätern und Müttern von Mehrkindfamilien – immerhin das Thema der internationalen Tagung.

Das hätte er nicht tun sollen – zumindest nicht in den Augen der hiesigen Schwulenlobby. Während man sonst neidisch aber doch über die Tatsache hinweggesehen hätte, dass ein FPÖ-Politiker in der Moskauer Erlöserkathedrale eine beachtliche Rede bei einen internationalen Kongress gehalten hätte, die im russischen Fernsehen live gebracht wurde, gab es in der links-liberalen PRESSE von einem Herrn Thomas Prior gleich auf der ersten Seite einen entrüsteten Widerspruch.

… Und dann bittet er allen Ernstes Putin um die Erlösung von Gudenus und er möge ihm doch Asyl anbieten!

Das will Gudenus aber gar nicht – der will gewählt werden, von Leuten, denen Mehrkindfamilien wichtiger und erstrebenswerter als Life-Ball und Schwulenparaden sind. …

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Papst Franziskus, die Franziskaner der Immakulata und die Piusbruderschaft

Seltsam: Während der Papst den einst blühenden Orden der Franziskaner der Immakulata verwüsten lässt, scheint er den Piusbrüdern “Versöhnungs”-Gespräche anzubieten:
http://www.katholisches.info/2014/09/25/kommissar-volpi-die-franziskaner-der-immakulata-und-die-piusbruderschaft-unter-papst-franziskus/:

Das Treffen zwischen der gesamten Spitze der Glaubenskongregation und dem Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X. sorgt in traditionsnahen Kreisen für Diskussionen. Nach dem mit dem Amtsverzicht Benedikts XVI. eingetretenen Stillstand konnte nicht unbedingt mit einer solchen Wiederaufnahme der Gespräche gerechnet werden. Es gibt ganz unterschiedliche Stimmen von vorsichtiger Zuversicht bis erschrockener Ablehnung der neuen Gespräche.

Ein Kommentar von Giuseppe Nardi …

Zwischenüberschriften:

  • Will Papst Franziskus die „Versöhnung“ mit der Piusbruderschaft?
  • Das Angebot einer Personalprälatur St. Pius X. steht weiterhin
  • Und das abschreckende Beispiel der Franziskaner der Immakulata?
  • Der „Sonderfall“ einer anderen Entstehungsgeschichte
  • Aktive Rolle der Franziskaner der Immakulata – passive Rolle der Ecclesia-Dei-Gemeinschaften
  • Papst Franziskus und die „alten Zöpfe“
  • Schrebergartenlösung ohne Kommissar Volpi für Papst denkbar
  • Piusbruderschaft mit „Toleranzpatent“ zufrieden?
  • Bleibt Franziskanerinnen der Immakulata Kommissarin erspart?
  • Eine brennende Frage zum Schluß

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Bedrohung unserer Freiheit durch die transatlantischen Finanzeliten

https://wertewelt.wordpress.com/2014/09/17/wie-destabilisiert-man-lander-um-sie-danach-zu-ubernehmen/:

Ganz einfach: Man schafft  künstlich Kriege in den rohstoffreichen Ländern der Welt, sorgt für Flüchtlingsströme, die in reiche Länder einfallen und diese zersetzen, und um sich gleichzeitig die Rohstoffe der durch Kriege geschundenen Länder anzueignen. So schlägt man zwei Fliegen mit eine Klappe. Man schafft sich auf diese Weise ein Weltimperium, was bisher noch niemanden gelungen ist.

Geht’s noch?

Unser sogenanntes demokratisches System ist am Ende. Die Finanzeliten der USA und der City of London sind auf dem Weg, jede Freiheit, die durch die Menschenrechtscharta der UN verbrieft ist. endgültig zu zerstören. Ziel ist es einen diktatorischen Weltstaat zu schaffen, der alles und jeden versklavt und zu seinem Eigentum macht. Regiert werden wir von einigen wenigen selbsternannten psychopathischen Eliten, die ihre perversen, gierigen Gelüste an uns ausleben.

Unter Ausnutzung aller medienpsychologischen, technischen und kriegerischen Mittel gelingt es ihnen, in unsere Gehirne einzudringen und uns zu willenlosen Marionetten zu machen. Sie reden uns ständig ein, dass ihr System das einzig Wahre ist und dass jeder, der daran Kritik äußert, unser Feind ist. Dieses System lebt von Trennung und Feindschaft und sorgt auf diese Weise dafür, dass die Gesellschaften sich selbst lähmen und kontrollieren. Orwell´s 1984 zeigt seine Fratze.

Immer wieder zeigt uns die Geschichte …

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Aufruf zum “Tag der Wahrheit” für Journalisten

http://www.mmnews.de/index.php/politik/21494-eva-herman-aufruf-zum-tag-der-wahrheit   (25.9.):

Am 3. Oktober 2014 ist „Tag der Wahrheit“. Alle weisungsgebundenen Journalisten sind aufgerufen, kollektiv in Lügenstreik zu treten, den Kriegstreiberdienst zu verweigern, keine Propaganda mehr zu verbreiten und einen Tag lang nur nach bestem Wissen und Gewissen objektiv zu berichten – oder zu schweigen.

Es ist soweit: Die Krise in den Medien nimmt deutlich Gestalt an. Ein riesiger, prachtvoller Glaspalast, der seit einem Jahrhundert auf einflussreichem Podest stand, beginnt jetzt zu splittern, er bricht ein. Warum? Ganz einfach: Weil sein Fundament instabil ist: Der Sturz war programmiert. Denn es fehlte von Beginn an der Wille zur reinen Wahrheit. Nun fordern immer mehr Menschen von unseren Journalisten einen Tag der Wahrheit. Gerade am Beispiel der Ukraine-Russland-Berichterstattung werden die Medienlügen derzeit immer deutlicher. …

Eva Herman: http://www.youtube.com/watch?v=GLpFrWbCVQ4   (4 min)

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Zur Entstehung von Gewalt

Albert Wunsch nimmt in einem Interview zur Entstehung von Gewalt Stellung:
http://www.freiewelt.net/interview/fehlende-elterliche-zuwendung-foerdert-gewalt-10040636/   (30.8.):

Am Berliner Alexanderplatz wird ein Mann totgeschlagen. Warum? Im Interview mit FreieWelt.net erläutert der Erziehungswissenschaftler Dr. Albert Wunsch: Wem familiäre Geborgenheit versagt bleibt, neigt zur Gewalt.

… Wir brauchen eine neue Kultur der Achtsamkeit. Kinder – erst recht Säuglinge – brauchen keine Verschiebebahnhöfe zwischen elterlichem Nachtlager und öffentlicher Ganztagsbetreuung, sondern erfahrbare und verlässliche Mütter und Väter, die sie zu immer mehr Selbstverantwortung und Eigenständigkeit ins Leben führen. Wir müssen dann auch unsere Konsum- und Spaßgesellschaft kritisch in den Blick nehmen, weil sonst auch das menschliche Leben leicht zum Gebrauchs- und Wegwerfprodukt wird. Damit ist verbunden, uns auch von der Lebensmaxime des »Alles ist gleich gültig« zu verabschieden. Denn wenn Kinder nicht mehr lernen, zwischen Gut und Böse zu unterschieden, dann fehlt ihnen auch in Konfliktsituationen der Maßstab und die Kraft, sich mit allen Kräften für das Förderliche und gegen Verwerfliches zu entscheiden.

So wichtig und richtig der medienwirksame Ruf »Gewalt muss gesellschaftlich geächtet werden« in der Folge solch brutaler Exzesse auch ist, wirksam wird er erst dann, wenn ein gesellschaftlicher Grundwertekonsens von möglichst allen Menschen jeden Tag neu und engagiert ins Leben getragen wird.

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Ergänzung 26.9.2014:

Dagmar Neubronner: http://www.freiewelt.net/winnenden-gleichaltrigenorientierung-und-jugendgewalt-205/   (13.3.2009):

Gleichaltrigenorientierung [Peer orientation] als zentrale Ursache der Jugendgewalt

Gewaltausbrüche und Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen sind vor allem auf fehlende Kind-Erwachsenen-Bindung zurückzuführen. Dies ist die zentrale These von Prof. Gordon Neufeld (siehe auch das Interview mit Prof. Neufeld auf freiewelt.net). Nachstehend finden Sie Auszüge aus dem ersten Kapitel des bereits 2006 auf Deutsch erschienenen Buches von Prof. Neufeld „Unsere Kinder brauchen uns! – Die entscheidende Bedeutung der Kind-Eltern-Bindung“

„Mehr Kinder und Jugendliche als je zuvor bekommen auf Grund von Depressionen, Ängsten oder einer Vielzahl anderer Diagnosen Medikamente verordnet. Die Krise der jungen Generation zeigt sich inzwischen auf bedrohliche Weise in den zunehmenden Problemen mit tyrannisierendem Verhalten in den Schulen und, im äußersten Extrem, in der Ermordung von Kindern durch Kinder. Solche Tragödien sind zwar selten, aber sie sind auch nur die dramatischsten Symptome für ein weit verbreitetes Übel in der Jugendkultur von heute, den Hang zu aggressivem Verhalten….

Es ist die These dieses Buches, dass die Störung, die man bei den Generationen der heute aufwachsenden Kinder und Jugendlichen beobachten kann, darauf zurückzuführen ist, dass diese die Orientierung an den für sie sorgenden Erwachsenen verloren haben… …

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Deutscher “Ethikrat” für Aufhebung des Inzestverbotes

http://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2014/ethikrat-fuer-aufhebung-des-inzest-verbots/   (24.9.):

Der deutsche Ethikrat hat sich für eine Legalisierung des einvernehmlichen Geschlechtsverkehrs zwischen Geschwistern ausgesprochen. „Die Mehrheit des Deutschen Ethikrates ist der Auffassung, daß das Strafrecht nicht das geeignete Mittel ist, ein gesellschaftliches Tabu zu bewahren“, heißt es in einer Stellungnahme des Gremiums.

Das Strafrecht habe nicht die Aufgabe, „für den Geschlechtsverkehr mündiger Bürger moralische Standards oder Grenzen durchzusetzen, sondern den Einzelnen vor Schädigungen und groben Belästigungen und die Sozialordnung der Gemeinschaft vor Störungen zu schützen“.

… Im Falle einvernehmlichen Inzests unter volljährigen Geschwistern könne weder die Befürchtung negativer Folgen für die Familie noch die Möglichkeit der Geburt von Kindern aus solchen Inzestbeziehungen ein strafrechtliches Verbot rechtfertigen. „Dies gilt auch bei einvernehmlichem Inzest, wenn einer der Partner noch unter 18 Jahren alt ist.“ …

Kommentator Alt-Badener meint dazu:

… Vielleicht hängt ja auch alles mit der Kultursensibilität zusammen, die wir uns aneignen müssen. Es soll ja Kulturkreise geben, mittlerweile sehr dominant Deutschland, in welchen es Fortpflanzungsriten gibt, bei denen nicht unbedingt Genies entstehen. Und diesen Bereicherungsritualen müssen wir uns doch anpassen. Deshalb wird schon in die weitere Zukunft denkend die Inklusion zum Fortschrittsideal erklärt. Wahrscheinlich wissen die handelnden Kreise, dass in diesem Land in Zukunft immer mehr Deppen geboren werden.

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Ergänzung 27.9.2014:

http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2330:skandal-der-deutsche-ethikrat-foerdert-sexuelle-diskriminierung-und-homophobie&catid=1:neuestes&Itemid=33   (26.9.):

… Mit vierzehn zu neun Stimmen hat der „Deutsche Ethikrat“ seine Einschätzung bekundet, dass sexuelle Beziehungen zwischen Geschwistern nicht mehr unter Strafe gestellt werden sollen, da „das Strafrecht nicht das geeignete Mittel ist, ein gesellschaftliches Tabu zu bewahren“ oder „für den Geschlechtsverkehr mündiger Bürger moralische Standards oder Grenzen durchzusetzen.“ Die Argumentation geht dahin, dass das Risiko von Bestrafungen die betroffenen Paare zur „Heimlichkeit oder Verleugnung ihrer Liebe“ zwinge, was dem Recht auf „sexuelle Selbstbestimmung“ entgegenstehe.

Ganz ausdrücklich geht es um „Geschwisterinzest“, womit im Text der Stellungnahme ganz ausdrücklich Brüder und Schwestern gemeint sind, ist doch das Inzestverbot im Text mit der Wahrscheinlichkeit kranken Nachwuchses begründet. Auch liegt der entsprechenden Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes aus dem Jahre 2008 der Fall eines Mannes zugrunde, der mit seiner Schwester vier Kinder gezeugt hatte. …

… vollkommen unerträglich ist uns der immer rasendere Abbau alles dessen, was eine Gesellschaft zusammenhält. Völlig unerträglich ist uns, daß ein sogenannter “Ethik”-Rat den Abbau und Abbruch, die Zerstörung jeglicher Ethik und Moral unter einem wissenschaftlich-juristisch-ethischen Mäntelchen als “Rechte” befürwortet. Und noch unerträglicher ist uns, was aus unserem Land gemacht wird, und daß ein erdrückendes, lastendes Schweigen herrscht statt eines Aufschreis, der all das hinwegfegt, so, wie ein frischer Morgen die üblen Träume und Nachtmahre vertreibt. …

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Spanien: Volkspartei verrät Ungeborene — Protestrücktritt des Justizministers

http://www.katholisches.info/2014/09/23/spaniens-christdemokraten-lassen-ungeborene-im-stich-justizminister-tritt-aus-protest-zurueck/:

Spaniens christdemokratischer Justizminister Alberto Ruiz-Gallardon ist zurückgetreten, nachdem seine Partei, der regierende Partido Popular (PP), ihm die Unterstützung für eine Einschränkung des Abtreibungsgesetzes zugunsten des Lebensschutzes verweigerte.

Ruiz-Gallardon war seit dem Wahlsieg des PP Ende 2011 Justizminister der Regierung Mariano Rajoy. Zuvor war er von 2003–2011 Bürgermeister von Madrid. Gleich nach seiner Bestellung zum Justizminister hatte Ruiz Gallardon eine Einschränkung des Abtreibungsgesetzes angekündigt. Seit 2010, als die sozialistische Vorgängerregierung das Abtreibungsgesetz änderte, ist es in kaum einem anderen Land leichter, legal ein ungeborenes Kind zu töten, als in Spanien.

Der PP hatte 2011 die Wahlen unter anderem mit dem Versprechen gewonnen, das Lebensrecht ungeborener Kinder in Spanien zu stärken. Ruiz-Gallardon arbeitete einen Gesetzentwurf aus, der von der spanischen Regierung im Dezember 2013 beschlossen wurde. In diesem September sollte das Parlament mit der Diskussion des Entwurf beginnen. …

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Ergänzung 27.9.2014:

http://www.katholisches.info/2014/09/25/christdemokraten-diabolische-synthese-aus-liberalem-inidvidualismus-und-marxismus/:

Die Entscheidung des in Spanien regierenden Partido Popular (PP), das bereits von der Regierung beschlossene Gesetz zur Stärkung des Lebensrechts Ungeborener und zur Einschränkung des Kindermordes durch Abtreibung zurückzuziehen, sorgt für heftige Diskussionen. Den spanischen Christdemokraten des PP wird vorgeworfen, ein zentrales Versprechen gebrochen zu haben, mit dem sie 2011 die Parlamentswahlen gewannen. Mit dem Rückzieher möchten sie bei den 2015 anstehenden Parlamentswahlen die Aussicht auf Wiederwahl verbessern. Oder geht es darum, daß im westlichen Establishment ein ungeschriebenes Gesetz gilt, daß Abtreibung als „gesellschaftlicher Konsens“ anzuerkennen ist?

Ist der PP zur Abtreibungspartei geworden? Das fragen sich nicht nur die Lebensrechtsorganisationen, sondern auch die katholischen Bischöfe Spaniens. Tatsächlich würde der PP damit dem Beispiel der christdemokratischen Parteien des deutschsprachigen Raumes folgen, wie der bundesdeutschen CDU, der österreichischen ÖVP, der Schweizer CVP oder der luxemburgischen CSV. Für sie ist Abtreibung kein Thema mehr. Mehr noch, sie sind soweit bereits zu Abtreibungsparteien geworden, daß sie das Ende des Kindermordes als „Störung des gesellschaftlichen Konsenses“ bekämpfen. …

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Leistung ade, Migranten herbei – HH will Schulfinanzierung nach „Sozialindex“

http://www.andreas-unterberger.at/2014/09/der-neueste-schultrick-der-spo/ (21.9.):

Unterrichtsministerin Heinisch-Hosek will Schulen künftig nach einem „Sozialindex“ finanzieren. Dieser Ausdruck aus dem Soziologen-Chinesisch bedeutet: (noch) mehr Geld für Schulen mit vielen Kindern, die Migrationshintergrund haben.

Damit werden leistungsorientierte Schulen noch mehr diskriminiert als jetzt schon. Denn pro Kind in einer AHS gibt der Staat ja jetzt schon viel weniger Geld aus als für ein Kind im roten Lieblingsprojekt Neue Mittelschule (in der ja in Städten die Migranten längst dominieren). Trotz des vielen Geldes sind bisher alle Leistungsergebnisse dieser NMS aber katastrophal.

Aber selbst wenn man dieses Faktum der jetzt schon stattfindenden Umverteilung ignorieren würde: Noch mehr Geld für solche Migrantenschulen dürfte es nur dann geben, wenn die auch etwas leisten. Das heißt: Wenn eine wirklich von der Politik unabhängige externe Evaluierung und Standardmessung ergibt, dass sie besondere Erfolge dabei erzielen, Problem-Kinder in Erfolgs-Kinder zu verwandeln. In Sachen Deutschlernen, in Sachen sonstiger Lernerfolge, in Sachen sozialer Integration ins österreichische Wertgefüge. …

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Juncker-Schulz-Attacken gegen deutsche Interessen?

Uli Dönch: http://www.focus.de/finanzen/doenchkolumne/eu-kommissionspraesident-wie-eu-bonze-juncker-deutschland-austrickst_id_4134579.html   (16.9):

Man darf Jean-Claude Juncker einen überführten Lügner nennen. Zudem ist er unbestritten ein gewiefter Strippenzieher. Und er hat einen mächtigen Verbündeten: den Parlamentspräsidenten Martin Schulz. Kommen jetzt Euro-Bonds, Bankenunion und EU-Arbeitslosenversicherung? …

… Umso schlimmer, dass Juncker für seine Pläne einen weiteren wichtigen Verbündeten gefunden hat: Martin Schulz (SPD), den mehr als nur von sich überzeugten Präsident des Europaparlaments. Schon jetzt deutet sich ein perfides Doppelspiel an: Die EU-Kommission schlägt all das vor, was ihr am Herzen liegt (Eurobonds, Schuldenerleichterungen, Bankenunion) und das EU-Parlament unter Salon-Sozi Schulz beschließt diese für Deutschland so kostspieligen Grausamkeiten.

EU-Kritiker befürchten hier gar eine neue “Achse des Bösen“. Das von keinem Bürger direkt gewählte Duo Juncker-Schulz könnte versuchen, die Macht der nationalen Regierungschefs zu brechen. Bisher konnten Merkel und Konsorten mit ihrem Veto häufig noch das Schlimmste verhindern. Dieses letzte Machtwort des Zahlmeisters Deutschland wäre dann womöglich passé. Denn die Juncker´sche Euro-Währungsunion wäre eine völlig andere. Eine, die man durchaus verlassen sollte. Spätestens dann.

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Gebetszug “1000 Kreuze für das Leben” am 25.7.2014 in Salzburg

http://www.youtube.com/watch?v=2c5oQt7u7Ko   Salzburg: Gebetszug “1000 Kreuze für das Leben” am 25.07.2014   (26.7.   25 min):

Am 25. Juli 2014 fand in Salzburg der Gebetszug “1000 Kreuze für das Leben” für das uneingeschränkte Recht der ungeborenen Kinder auf Leben statt. An dem Gebetszug nahmen auch ca. 30 Personen aus Südtirol, 25 aus Deutschland und mind. zwei aus der Schweiz teil. So konnte man mit Recht von einem internationalen Gebetszug sprechen (02:10).

Der Gebetszug, auf dem schöne geistliche Lieder gesungen wurden, führte durch die Straßen von Salzburg (05:10) bis vor das Salzburger Landeskrankenhaus, wo der ungeborenen Kinder, die dort ermordet werden, im Gebet gedacht wurde, aber auch all derer, die sich an der vorgeburtlichen Kindestötung mitschuldig gemacht haben (auf dem Video ab 10:15).

Auf der Staatsbrücke über der Salzach fand eine Trauerzeremonie statt (auf dem Video ab 14:17). Von den Teilnehmern wurde jeweils eine Rose stellvertretend für zehn ermordete ungeborene Kinder, insgesamt 100 Rosen, in die Salzach geworfen und den Kindern Namen gegeben.

Auf der Schlusskundgebung trug Hwst. H. Weihbischof Andreas Laun zwei wichtige Anliegen (ein Anliegen kommt von einer begnadeten Ordensfrau) vor, die in der Kirche hoffentlich positiv aufgenommen werden (auf dem Video ab 17:11).

Herzlichen Dank für die Organisation, Durchführung und Leitung dieses eindrucksvollen Gebetszuges an

Joannes Bucher, Human Life International, Salzburg, Österreich
Wolfgang Hering, EuroProLife, München, Deutschland
Hwst. H. Weihbischof Dr. Andreas Laun, Salzburg, Österreich
und an alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen.

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LTW Vorarlberg 2014

http://www.wahlinformation.at/vorarlberg.html:

Ergebnisse der Vorarlberger Landtagswahl 2014:

… Wahlberechtigte gesamt 267.104, Wahlbeteiligung 63,83 %, Auszählungsgrad 100 %
Abgegebene Stimmen 170.480, Gültige Stimmen 169.089 (99,18 %), Ungültige Stimmen 1.391 (0,82 %).

Von den gültigen Stimmen entfallen auf die
ÖVP 41,8 %, FPÖ 23,5 %, Grüne 17,1 %, SPÖ 8,8 %, NEOS 6,9 %,
WIR 0,6 %, CPÖ 0,5 %, Piraten 0,5 %, Männerpartei 0,4 %.

… * Die SPÖ geht Richtung “Zwergenpartei”. …

… * Überraschend schlecht schnitten auch die neu kandidierenden Parteien ab. Weder die WIR-Plattform für Familien noch die Christenpartei noch die Piratenpartei und auch nicht die Männerpartei schafften ein Mandat, ja nicht einmal die Ein-Prozent-Marke zu überschreiten.

… Interessantes Detailergebnis aus der Gemeinde Dalaas, Heimatgemeinde von NEOS-Parteichef Matthias Strolz. In Dalaas erreichten die NEOS bei der

  • Nationalratswahl im September 2013 noch 39,9 % und bei der
  • EU-Wahl im Mai 2014 noch 24,6 %. Jetzt wurden den NEOS in Dalaas bei der
  • Vorarlberger Landtagswahl 2014 mit 12,6 % die nicht vorhandenen Flügel gestutzt. …

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Ergänzung:

http://www.vol.at/news/tp:vol:landtagswahlen

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Ergänzung 24.9.2014:

http://www.andreas-unterberger.at/2014/09/die-ursachen-des-vorarlberger-linksschwenks/   (21.9.):

Die Abwärts-Spirale von ÖVP wie SPÖ ist lebensbedrohlich steil geworden. Das zeigen die schweren Schlappen, die beide in Vorarlberg erlitten haben. Die Gründe sind ziemlich klar. Die Überraschungen liegen jedoch im Abschneiden der Oppositionsparteien.

Denn es ist ziemlich erstaunlich, dass die Grünen genauso viel Mandate dazugewonnen haben wie die Neos bei ihrem Erstantreten, obwohl deren Parteigründer ständig sein Vorarlberger-Dasein herausstreicht. Die Ursachen liegen in der Qualität der einzelnen Kandidaten, im Grüntrend Vorarlberger Medien und in den Vorarlberger Kampagnen gegen Schweizer Atomkraftwerke. Mit dieser Kampagne hat die Landesregierung ohne Not selbst ein grünes Thema besonders in den Vordergrund gerückt.

Für die Neos ist Vorarlberg zweifellos eine Enttäuschung. Wenn nicht einmal dort der Erfolg groß ist, läuft diese Gruppierung auf ihrem linksliberalen Kurs Gefahr, bald ihrer deutschen Schwesterpartei, der FDP, zu folgen, die gerade im politischen Nirwana verschwindet. …

Kommentator „hamburger zimmermann“ stellt zu Recht fest:

Ob Vorarlberger Wahl oder Vermehrung der Maikäfer, egal: Kein Thema ist für Herrn AU abseitig genug, um auf Rußland hinzudreschen.
Und wer die US-EU-Aggression gegen eine demokratische Präsidentenwahl in der Ukraine nicht willig gutjubelt, ist gleich ein “echter Vorposten Moskaus”!
Die NS-Zeit hab ich nicht erlebt, hingegen die DDR samt “Leipziger Volkszeitung”. Anders fand dort Politpropaganda auch nicht statt. Leider.

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Frankreich: Freispruch für Schändung von Notre-Dame – Kerker für Sauschädel vor Moschee

http://www.katholisches.info/2014/09/20/frankreich-gefaengnis-fuer-beleidigung-des-islam-freispruch-fuer-schaendung-der-kathedrale-von-paris/:

Zweierlei Maß antichristlicher politischer Korrektheit haben französische Richter bewiesen. Sie verurteilten zwei Frauen, weil sie vor einer Moschee einen Schweinskopf deponierten, sprachen aber neun Femen-Söldnerinnen frei, obwohl sie die Kathedrale von Paris geschändet hatten.

… Zwei Frauen wurden in Frankreich zu neun Monaten Gefängnis verurteilt, weil sie vor der Moschee von Mayotte einen Schweinekopf deponierten. Sechs Monate wurden auf Bewährung ausgesetzt, für drei Monate müssen die Verurteilten jedoch ins Gefängnis. …

… Viele fragen sich, warum drei Menschen ins Gefängnis müssen, weil sie vor einer Moschee – die Moschee wurde von ihnen nie betreten – einen Schweinekopf ablegten, während neun Femen-Aktivistinnen, die mehrfach die Kathedrale Notre Dame von Paris schändeten, von einem Strafsenat in Paris freigesprochen werden.

Die Politsöldnerinnen von Femen drangen mit entblößtem Oberkörper und aufgemalten antikirchlichen und gotteslästerlichen Parolen in die Kathedrale ein, brüllten blasphemisch-sexistische Parolen, vollzogen sakrilegische Handlungen, sprangen auf den Altar und beschädigten eine Glocke. …

… Die Pariser Richter ordneten zudem an, daß die „Sex-tremistinnen“, wie sich die antichristlichen Politsöldnerinnen selbst bezeichnen, auch noch Schadenersatz erhalten. Die Erzdiözese Paris muß jeder Femen-Kirchenschänderin 1500 Euro Schadenersatz zahlen, weil der Ordnungsdienst der Kathedrale es gewagt hatte, die „Damen“ gegen ihren Willen aus der Kathedrale zu befördern. …

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Sebastian Kurz verlangt Einheits-Koranübersetzung

Na, da kann man gespannt sein, wie sich dieser Gedanke entwickelt.

http://www.heute.at/news/politik/art23660,1072633   Kurz will einheitliche Koran-Übersetzung   (20.9.):

ÖVP-Integrationsminister Sebastian Kurz will im Islamgesetz auch eine einheitliche deutsche Koran-Übersetzung für Österreich verankern. Damit sollen unterschiedliche Interpretationen vermieden werden. “Offizielle Stelle” dafür soll die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich sein.

“Wir werden da mit Nachdruck dahinter sein”, so Kurz gegenüber Ö1. Er will die entsprechende Bestimmung in der baldigen Neufassung des Islamgesetzes verankert sehen. “Es gibt unzählige Übersetzungen, unzählige Interpretationen” des Koran. Doch zum einen habe “es sich die Mehrheitsbevölkerung verdient zu wissen, was der Glaubensinhalt ist”, andererseits sei es auch im Interesse der Glaubensgemeinschaft, dass nicht “viele Worte falsch interpretiert und wiedergegeben werden”. Auch sie leide unter “teilweisen Fehlinterpretationen” des Koran, die Extremismus fördern könnten.

Die IGGiÖ sei für die Regierung der “wichtigste Partner” in der Bekämpfung von islamistischen Entwicklungen, betonte Kurz weiters — auch wenn er verstehe, dass sie “die Erwartungen nicht zu hoch legen möchte”. Zuletzt hatte der Vorsitzende der Glaubensgemeinschaft, Fuat Sanac, deren Einfluss auf radikale Strömungen in Österreich als begrenzt geschildert.

“Kaum möglich”

Die IGGiÖ räumt zwar ein, dass es ein “gemeinsames Interesse” gegen den Missbrauch religiöser Texte und Begriffe gebe. Laut ihrer Sprecherin Carla Amina Baghajati ist es aber kaum möglich, die eine “richtige” Koran-Übersetzung zu finden. Es handle sich aber um ein “sehr komplexes Thema”, nicht zuletzt aus linguistischen Gründen: Im Arabischen hätten Wörter oft ein viel größeres “Bedeutungsspektrum”, eine allgemeingültige Übersetzung sei kaum zu finden.

Wichtig sei, sowohl die Exegese, also die Auslegung der Schriften, als auch den Kontext miteinzubeziehen. …

http://www.salzburg.com/nachrichten/dossier/islamischerstaat/sn/artikel/kurz-will-einheitliche-koran-uebersetzung-121542/   (20.9.):

… Die IGGiÖ selbst hat Kurz’ Vorstoß vorsichtig kommentiert. Es gebe ein “gemeinsames Interesse” gegen den Missbrauch religiöser Texte und Begriffe, sagte SPÖ-Politiker und IGGiÖ-Integrationsbeauftragter Omar Al-Rawi ähnlich. “Eine Übersetzung des Koran ist auch nur eine Interpretation. Es hängt nicht davon ab, wie man den Koran übersetzt, sondern was man aus ihm ableitet”, erklärte er auf SN-Anfrage. Die IGGiÖ setze alles daran, dass sich der Weg der Mitte und der Mäßigung durchsetze. …

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Ergänzung:

Wolfram Schrems: http://www.andreas-unterberger.at/2014/09/terror-ausfluechte-und-das-gute-klima-ij-forderungen-an-das-neue-islamgesetz/   (18.9., also vor Sebastian Kurz):

… In die anstehende Novelle des Islamgesetzes soll daher zumindest folgende Forderung hineingenommen werden: Offenlegung der Glaubensquellen, besonders ihrer praktischen Konsequenzen (Sharia), in verbindlicher deutscher Übersetzung!

… Aus islamischer Sicht ist übrigens die Darstellung des Glaubensgutes in deutscher Sprache ja auch möglich. Dort ist es sogar möglich, den Korantext an sich zu übersetzen. Ein Beispiel dafür ist das im islamischen Religionsunterricht in Österreich für einige Jahre gebrauchte Buch „Erlaubtes und Verbotenes im Islam“ des maßgeblichen sunnitischen Predigers Yusuf al-Qaradawi (ansässig in Katar) im SKD Bavaria Verlag, München, 4. Auflage 2003.

Nachdem es sich bei dem besagten Autor nicht um eine unbedeutende Person handelt, kommt seinen Aussagen aber so und anders großes Gewicht zu, besonders von islamischer Seite selbst.

In diesem Buch schreibt er z. B. zum Thema Jihad:

„Die Eltern zufrieden zu stellen, ist im Islam so wichtig, dass der Sohn sich nicht freiwillig, ohne die Erlaubnis der Eltern, zum Dschihad melden darf, obwohl der Kampf für Allahs Sache (Dschihad fi-Sabili-llah) so großen Verdienst im Islam bewirkt, dass der Verdienst dessen, der die ganze Nacht betet und den Tage (sic) lang fastet, nicht daran heranreicht“ (Qaradawi, 326).

Wenn es aber wirklich so wäre, wie man uns immer wieder weismachen will, dass Jihad hauptsächlich „inneren Kampf“ bedeuten würde, dann würde man ja nicht die Eltern um Erlaubnis fragen müssen.

Unzweideutig ist die Haltung zum Austritt aus dem Islam:

„Bei Abkehr vom Islam, nachdem man ihn freiwillig angenommen hat und später auf solche Art offene Auflehnung kundtut, die die Zusammengehörigkeit der muslimischen Gemeinschaft bedroht, ist ein Verbrechen, das mit dem Tod bestraft wird“ (453).

Es wird also in einem Buch, das für einige Zeit zum islamischen Religionsunterricht zugelassen war, ganz klar die Todesstrafe für Menschen, die den Islam verlassen, als vom islamischen Selbstverständnis vorgeschrieben deklariert.

Dazu zitiert Qaradawi über das ganze Buch verteilt etliche Passagen aus dem Koran, die selbstverständlich in deutscher Sprache wiedergegeben werden. …

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Heller Wahnsinn: Durchschnittlich 38 Stunden Kinderkrippenzeit vereinbart

Huxley lässt grüßen:
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/zdw/2014/PD14_038_p002.html:

Zahl der Woche vom 16.09.2014: Vereinbarte Betreu­ungszeit in Kitas für unter 3-Jährige: durch­schnittlich 38 Wochen­stunden

WIESBADEN – Die Eltern in Deutschland hatten im März 2014 für ihre unter 3-jährigen Kinder in Kindertageseinrichtungen durchschnittlich eine Betreuungszeit von fast 38 Wochenstunden vereinbart. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurden für 16 % der unter 3-Jährigen Betreuungszeiten bis zu 25 Stunden, für 28 % mehr als 25 bis 35 Stunden und für 56 % mehr als 35 Stunden pro Woche vertraglich vereinbart.

Die längste durchschnittliche Betreuungszeit vereinbarten die Eltern im Saarland mit über 45 Wochenstunden, die kürzeste in Bayern mit 31,5 Wochenstunden. …

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