Christus ist auferstanden!

http://german.ruvr.ru/2014_04_20/Christus-ist-auferstanden-1410/:

In der Nacht zum 20. April feierten die Christen weltweit die Auferstehung Christi. In diesem Jahr wird Ostern von allen christlichen Konfessionen am gleichen Tag gefeiert, deshalb herrschte eine feierliche Stimmung in allen christlichen Gotteshäusern des Landes.

… In diesem Jahr beteten Menschen nicht nur in Russland, sondern auch in anderen Ländern um die Ukraine. Erstmals betete man um Überwindung von Streitigkeiten und um Stabilisierung der politischen und spirituellen Lage am 23. Februar 2014 in dieser postsowjetischen Republik. Seitdem wird in allen russisch-orthodoxen Kirchen darum gebetet.

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Ein gesegnetes Osterfest!

Ewald Stadler übermittelt Segenswünsche zum Osterfest:
http://www.rekos.at/cms/Ostergruss_18042014.pdf:

Sankt Pölten am Fest der Auferstehung im Jahr 2014

Liebe Freunde und Unterstützer,

ich wünsche Euch und Euren Familien ein gesegnetes Osterfest. Im gemeinsamen Glauben an die Auferstehung verbunden lade ich zur aktiven Mitarbeit am Ziel der christlichen Erneuerung Europas ein, um möglichst vielen Menschen auf unserem Kontinent, der durch das Neuheidentum bedroht ist, die Botschaft vom endgültigen Sieg über den Tod durch Jesus Christus zu bringen.

Ein Beitrag zur christlichen Erneuerung ist es auch, wenn wir Christen eine stabile politische Vertretung haben. Daher bitte ich um eine tatkräftige Mobilisierung in den nächsten sieben Wochen bis zu den EU-Wahlen am 25. Mai.

Danke für Ihre Unterstützung!

Ihnen und Ihren Familien segensreiche und besinnliche Festtage!

Herzlichst
Ihr Ewald Stadler

Und ich schließe mich den Segenswünschen gerne an.
Euer Kreidfeuerwart Carolus

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PC: ungeschriebene Gesetze im „Rechtsstaat“

Georg Zakrajsek: http://www.querschuesse.at/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=1788:der-hat-neger-gesagt&catid=58:medien&Itemid=69 (17.4.):

Der hat „Neger“ gesagt!

Wirklich. Zwar nicht gesagt, sondern geschrieben. Ich habe in einem meiner Kommentare, abgedruckt in der „Südsteirischen“, das Wort „Negerkinder“ verwendet. Darf man neuerdings nicht mehr und daher wurde das auch gleich von einer aufgeregten Leserin der Zeitschrift angezeigt. So etwas macht man am besten beim Presserat, wer anderer ist ja nicht zuständig.

Denn das Wort „Neger“ ist nicht verboten; es gibt kein entsprechendes Gesetz. Und: Was nicht verboten ist, ist erlaubt. Daher dürfte man es ungestraft sagen und schreiben auch, weil Österreich ist ja immer noch ein Rechtsstaat. Aber inzwischen haben wir ungeschriebene Gesetze. Die haben sich schön langsam bei uns eingeschlichen. „Political correctness“ nennt man das. Die nämlich bestimmt, was sich gehört und was nicht.

Und für diese „correctness“ ist der Presserat da. Er wacht aufmerksam über den sogenannten „Ehrenkodex für die österreichische Presse“, den er selber aufgestellt hat. Gesetzgeber und Richter in einer Person, recht praktisch.

Die „Negerkinder“ haben ihm also nicht gefallen und so hat der hohe Presserat befunden, daß mein veröffentlichter Kommentar gegen diesen Ehrenkodex verstoßen habe. Satirisch seien die Negerkinder nicht gemeint gewesen. So der Befund der im Presserat sitzenden Journalisten. Damit kann ich leben und die „Südsteirische“ höchstwahrscheinlich auch.

Daß meine Beiträge satirisch sind, versteht jeder, der das liest und den Sinn des Textes zu deuten vermag. Der Presserat vermag das nicht. Ein Armutszeugnis. Nicht wirklich mein Problem.

P. S.: Welche südsteirische Leserin das angezeigt hat, wurde mir vom Presserat nicht verraten. Nur soviel: eine Negerin war es nicht.

P. P. S.: Und Gott sei Dank kandidiere ich nicht für das EU-Parlament. Damit wäre es jetzt Essig. In Brüssel gibt es nämlich viele Neger und die würden sich alle furchtbar kränken, sollte ich dort auftauchen.

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Ukraine-Berichterstattung: Vernichtende Kritik an Leitmedien

Die mehrfach ausgezeichnete Osteuropa-Expertin Gabriele Krone-Schmalz beanstandet in einem sehenswerten Interview die russophobe Ukraine-Berichterstattung der deutschen Medien und bringt interessante Fakten:
https://www.youtube.com/watch?v=22VfEe1RkH8   (24 min):

Bei der Berichterstattung über den Konflikt zwischen der Ukraine und Russland gebe es “entlarvende Automatismen”, erklärt die Dozentin für Journalistik Gabriele Krone-Schmalz.
NDR/ZAPP – 16.04.2014

Davon unabhängig, aber überaus passend zitiert LePenseur ein ironisches Kommentarposting in der NZZ:

… wie froh bin ich, dass unsere Medien hier so viele Aspekte der komplexen Vorgänge aufzeigen und investigativen Journalismus von Washington über Brüssel bis hin zu den kleinsten Städten am Donbas [Donezbecken in der Ostukraine] betreiben. Wir bekommen stets ein differenziertes Bild ohne Vorurteile aufgrund einer geprüften Faktenlage und keine einseitigen Informationen. Dazu werden uns auch die Sichtweisen aller Akteure anhand von Reportagen und Interviews vor Ort gezeigt. Niemals schreiben unsere Medien gleichlautende Artikel und sind allen Anschuldigungen gegenüber äußerst skeptisch.

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Ergänzung 20.4.2014:

http://de.ria.ru/politics/20140416/268289146.html Ukraine-Konflikt: Argumente Russlands scheitern im Westen an Zensurwand:

Vor dem Hintergrund des Ukraine-Konfliktes wirft der Kreml westlichen Medien Zensur vor. Sämtliche Versuche Russlands, seine Haltung mit Argumenten zu untermauern, schaffen es nicht durch die Zensurwand des Westens, so Präsidentensprecher Dmitri Peskow.

Die Menschen im Westen seien der freien Informationswahl beraubt, konstatierte Peskow am Dienstag gegenüber dem Nachrichtensender Vesti24. Präsident Wladimir Putin, Regierungschef Dmitri Medwedew, Außenminister Sergej Lawrow, aber auch Parlamentarier nähmen jede Gelegenheit wahr, um die russische Haltung zu erklären und Gerüchte zu zerstreuen. „Doch gehen diese Erklärungen nicht durch. Und das nicht, weil sie etwa haltlos wären. Im Gegenteil: Die Position Russlands ist durchaus konsequent und argumentiert. Sie stößt aber an die Betonwand der Zensur. So etwas haben wir noch nie erlebt und auch nie gedacht, dass so etwas überhaupt möglich ist.“

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Ergänzung:

http://www.faz.net/aktuell/politik/krim-krise-in-deutschen-medien-was-geht-bloss-in-diesen-koepfen-vor-12865042.html   Meinungsschlacht um die Krim   (26.3.):

In den Kommentarspalten der Nachrichtenportale schlagen die Leser eine Schlacht um die Deutung der Krim-Krise: Putin als „scharfsinniger Stratege“, die Majdan-Mitglieder als „Putschisten Merkels“. Ist das russische Propaganda? Moskau kommt die Debatte nicht ungelegen.

Als Journalist muss man zurzeit einiges aushalten, wenn man in die Kommentarspalten der großen deutschen Nachrichtenportale blickt. „Was soll dieses hartnäckige Propagandageschwurbel“, wird ein Autor bei FAZ.NET namentlich beschimpft. In dem Artikel über die Entwicklungen in der Ukraine würden „gewollt wichtige Details und ganze Sinnzusammenhänge“ unterschlagen. …

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Paul Schreyer: http://www.heise.de/tp/artikel/41/41507/1.html   Auf Kriegsfuß mit den Lesern   (15.4.):

Die Leitmedien verlieren in der Russland-Berichterstattung den Kontakt zur Bevölkerung – und wundern sich nun darüber. Was steckt hinter dem seltsamen Bruch mit dem eigenen Publikum?

Zwei Machtblöcke prallen in der Ukraine derzeit aufeinander. Zugleich tobt in den deutschen Medien ein Kampf um die Deutung des Konflikts. Der Graben scheint dabei weniger zwischen einzelnen Zeitungen oder Sendern zu verlaufen, als vielmehr zwischen den Journalisten der Leitmedien insgesamt und ihren Lesern bzw. Zuschauern. …

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Lucke: Illegale Afro-Immigranten nach Afrika!

http://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2014/afd-fordert-schnelle-reaktion-auf-illegale-einwanderung/   (14.4.):

Der Sprecher der Alternative für Deutschland (AfD), Bernd Lucke, hat sich angesichts des Flüchtlingsstroms nach Europa dafür ausgesprochen, illegal eingereiste Afrikaner umgehend in ein sicheres afrikanisches Land zu bringen.

„Wir müssen Menschen in Seenot retten, aber wir müssen klarmachen, daß ein überladener Kahn keine Eintrittskarte in die EU ist. Sonst machen sich immer mehr auf die waghalsige Reise“, warnte Lucke gegenüber dem Spiegel.

Wären die illegalen Einwanderer erst mal wieder in einem sicheren afrikanischen Land, könnten sie von dort aus einen Einreiseantrag stellen. Über diesen solle dann unter Berücksichtigung ihrer Qualifikation und Integrationsfähigkeit entschieden werden, schlug der AfD-Chef vor.

Deutschland solle dann die Länder, die sich bereit erklärten, die Flüchtlinge bei sich leben zu lassen, finanziell entschädigen. „Das ist allemal billiger, als die Menschen jahrelang bei uns leben zu lassen, bis ihr Aufenthaltsstatus geklärt ist“, unterstrich Lucke.

Gleichzeitig bekräftige der AfD-Chef die Forderung seiner Partei nach einer Arbeitserlaubnis für Asylbewerber in Deutschland. Es sei falsch und „schlicht menschenunwürdig“, diese zur Untätigkeit zu zwingen. Das fördere Kriminalität und Alkoholismus, sagte Lucke.

Die Flüchtlings-Lobbyorganisation Pro Asyl äußerte scharfe Kritik an Luckes Vorschlag. Der AfD-Sprecher stelle sich mit seinen Äußerungen außerhalb der Grundrechte sowie der Menschenrechte und fordere zum Bruch der Europäischen Menschenrechtskonvention auf. „Wer so redet, will eine andere Gesellschaft, die nicht mehr auf den Menschenrechten basiert“, mahnte Pro-Asyl-Geschäftsführer Günter Burkhardt.

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Krim: Bürger bekommen russische Pässe für Sibirien!?

Eine besorgniserregende Nachricht:
http://www.deutsch-ukrainisches-zentrum.de/:

Nachrichten:
16.04.2014

Wir koennen uns in der Ukraine selbst ein Bild der Situation machen. Weder die Berichte der Westmedien noch die der russischen Medien scheinen tatsaechlich zu stimmen.

Buerger der Krim bekamen zwar tatsaechlich alle einen russischen Pass, doch die Stadt, in welcher die Personen offiziell gemeldet wurden, war Mahadansk in Sibirien! Somit koennte Russland alle Ukrainer mit diesem Pass offiziell nach Sibirien umsiedeln. Dieses Vorgehen wird in der gesamten Ukraine stark kritisiert.

Die meisten Ukrainer sind angesichts der Geschehnisse erschrocken. …

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Ostukraine: Soldaten wechseln auf prorussische Seite

http://www.mmnews.de/index.php/politik/17909-cia-chef-in-kiew   (15.4.):

Das Weiße Haus hat bestätigt, dass der CIA-Chef John Brennan am vergangenen Wochenende zu einem Besuch in der Ukraine geweilt hatte. …

… Zuvor hatte ein ranghoher Mitarbeiter der ukrainischen Sicherheitskräfte der Nachrichtenagentur RIA Novosti mitgeteilt, dass sich Brennan am Samstag in Kiew mit Vertretern der ukrainischen Militär- und Sicherheitsstrukturen getroffen hatte.

Gleich darauf kündigte das ukrainische Innenministerium eine Sonderoperation gegen die Anhänger des Föderalismus in östlichen Regionen der Ukraine an.

http://www.freiewelt.net/nachricht/ukrainische-panzer-wechseln-seite-10030111/   (16.4):

Während gestern abend noch die Rückeroberung des ostukrainischen Militärflughafens von Kramatorsk verkündet wurde, mehren sich Zweifel. Neue Berichte zeigen, daß mehrere ukrainische Panzer und Truppen offensichtlich zu den Rebellen übergelaufen sind.

Nachdem es in den vergangenen Tagen im Osten der Ukraine zur Besetzung von Verwaltungsgebäuden und Polizeiwachen durch bewaffnete pro-russische Gruppen kam, sind seit Dienstag Panzer und Busse mit ukrainischen Sondereinsatzkräften in die Region Donezk unterwegs. Ukrainische Militärhubschrauber landeten auf dem Flughafen von Slawjansk, um die dort stationierten Soldaten zu verstärken.

Um den Flughafen von Kramatorsk gab es heftige Gefechte mit mindestens vier Toten. Nach Meldungen von gestern abend hätten ukrainische Soladaten diesen wieder unter ihre Kontrolle gebracht, nachdem er durch prorussische Aktivisten besetzt war. Deutliche Kritik an den Rebellen übt der ukrainische Übergangspräsident Alexander Turtschinow, der Rußland vorwirft, den gesamten Osten und Süden der Ukraine von Charkiw bis Odessa »in Brand zu stecken«.

Heute gibt es Zweifel, ob die Offensive zur Zurückeroberung des Militärflughafens von Kramatorsk wirklich erfolgreich war und Kiew die östliche Region noch unter Kontrolle hat. Es wird berichtet, daß mindestens sechs Panzerfahrzeuge zu den prorussischen Rebellen übergelaufen seien. Von einer »Spiegel«-Reporterin veröffentlichte Bilder zeigen in Kramatorsk ukrainische Panzer, auf denen russische Fahnen wehen. Diese seien jetzt in Richtung Slawjansk unterwegs. Ebenso soll eine Einheit der ukrainischen Luftlandetruppen die Seite gewechselt haben und nun die prorussischen Rebellen in Slawjansk unterstützen. Sie wurden von diesen lautstark gefeiert.

Einer der übergelaufenen Soldaten soll gerufen haben: »Wir haben seit Wochen nichts Vernünftiges zu essen bekommen, Kiew hat uns vergessen. Jetzt reicht es uns.“ Ein anderer rief: “Wir sind das Volk!“ Ein übergelaufener Soldat begründete seine Entscheidung, er wolle nicht auf das eigene Volk schießen.

Heute haben 20 bewaffnete prorussische Aktivisten auch das Rathaus der ostukrainischen Stadt Donezk gestürmt. In einigen ostukrainischen Städten bildeten sich hingegen Bürgerwehren, welche die pro-westliche Führung in Kiew unterstützen und sich jetzt gegen Russland-orientierte Separatisten verteidigen wollen. Die Ereignisse scheinen sich immer mehr zu einem Bürgerkrieg auszuweiten.

Mehr dazu unter spiegel.de

http://www.n-tv.de/politik/Ukrainische-Soldaten-wechseln-die-Seiten-article12672666.html   (16.4.):

Wechselten Soldaten die Seiten? Kiew entgleiten Teile der Ostukraine

Der angekündigte Anti-Terror-Einsatz der ukrainischen Regierung macht kaum nennenswerte Fortschritte. Öffentliche Gebäude bleiben besetzt, in Donezk wird das Rathaus gestürmt. Möglicherweise laufen nunmehr Fallschirmjäger zu den Aufständischen über.

Nach dem Beginn einer sogenannten Anti-Terror-Operation deutet vieles darauf hin, dass der Regierung die Kontrolle des Ostens weiter entgleitet. Gut bewaffnete prorussische Uniformierte hielten die Stellung in vielen Teilen des Gebietes Donezk. In Slawjansk, wo mehrere öffentliche Gebäude in der Kontrolle der prorussischen Kräfte sind, waren keine ukrainischen Soldaten zu sehen.

Rund 20 prorussische Bewaffnete stürmten derweil das Rathaus von Donezk. Wie eine Reporterin der Nachrichtenagentur AFP berichtete, erklärten die vermummten Aktivisten, ihre einzige Forderung sei die Organisation eines Referendums über die Bildung einer “föderalistischen” Ukraine. In Donezk wird seit dem 6. April bereits der Sitz der Regionalregierung besetzt gehalten.

Die prorussischen Aufständischen in Donezk waren mit Schnellfeuergewehren vom Typ Kalaschnikow bewaffnet. Das Sicherheitspersonal leistete keinen Widerstand gegen die Besetzung. Die Angestellten des Rathauses wurden von den Bewaffneten nicht am Zutritt zu dem Gebäude gehindert.

Unübersichtliche Lage

In Kramatorsk sind womöglich ukrainische Soldaten zu den Aufständischen übergelaufen. Besatzungen von mehreren gepanzerten Fahrzeugen hätten die Seiten gewechselt und sich gegen die Regierung in Kiew gestellt, berichteten Journalisten vor Ort. Dabei soll es sich um Fallschirmjäger handeln. Ob tatsächlich ukrainische Soldaten übergelaufen sind, ist aber nicht sicher.

Denn es gibt auch Berichte, wonach von der Regierung geschickte gepanzerte Fahrzeuge von Zivilisten am Weiterfahren gehindert worden sind. Dann seien sie von prorussischen Kräften besetzt worden. Das Verteidigungsministerium in Kiew teilte wiederum mit, ukrainische Panzerfahrzeuge seien nicht erobert worden. Verschiedene Journalisten in Kramatorsk berichten, dass ukrainische Militärfahrzeuge von Zivilisten blockiert werden.

Derweil haben fünf oder sechs Radpanzer die Stadt Slawjansk im Osten der Ukraine erreicht. Das Führungsfahrzeug trägt eine russische Flagge. Auf den Dächern saßen jeweils rund 15 bewaffnete Männer in Uniformen mit unterschiedlichen Tarnmustern und winkten den Menschen zu. Einem Reporter des “Wall Street Journal” zufolge gaben die Männer an, sie seien übergelaufene ukrainische Soldaten. Doch an ihren Uniformen befanden sich keine Hoheitsabzeichen. Die Fahrzeuge fuhren zum Rathaus der Stadt. “Rathaus #Sloviansk unter Kontrolle prorussischer Milizen und militärisch  gut ausgebildeter Unterstützer”, twitterte n-tv-Korrespondent Dirk Emmerich.

Ein führender Abgeordneter der neuen Regierung in Kiew behauptete der russischen Agentur Interfax zufolge, bei den Männern handele es sich in Wirklichkeit um ukrainische Soldaten: “Das sind unsere Einheiten, die eine Methode der Partisanen anwenden. So kommen sie in die Gebäude, die von russischen Militärs und den von ihnen finanzierten Separatisten kontrolliert werden”, wird Sergej Sobolev zitiert.

“Es gibt nicht nur prorussische Kräfte, sondern auch russische Sondereinheiten. Das wird alles von der russischen Seite mitgetragen und mitorganisiert”, sagte der Botschafter der Ukraine in Deutschland, Pavlo Klimkin bei n-tv.

Ukrainische Truppen erobern Flughafen

Weiteren Berichten zufolge sind zusätzliche ukrainische Truppen auf dem Weg nach Kramatorsk. In einigen Städten bildeten sich Bürgerwehren. Sie wollen die Sicherheitskräfte der prowestlichen Führung in Kiew unterstützen und wenden sich gegen die nach Russland orientierten Gruppen.Nachdem in den vergangenen Tagen bewaffnete prorussische Gruppen in mehreren Städten des Ostens Verwaltungsgebäude und Polizeiwachen besetzt hatten, waren am Dienstag Panzer und Busse mit ukrainischen Sondereinsatzkräften nach Slawjansk gefahren. Im Süden der Stadt landeten zwei Militärhubschrauber auf einem Flughafen, um die dort stationierten Soldaten zu verstärken.

Nach Gefechten hatten ukrainische Soldaten den Flughafen von Kramatorsk unter ihre Kontrolle gebracht. Das russische Staatsfernsehen sprach von mindestens vier Toten. Der ukrainische Übergangspräsident Alexander Turtschinow warf Russland vor, den gesamten Osten und Süden der Ukraine von Charkiw bis Odessa “in Brand stecken” zu wollen.

Der Vize-Kommandeur der ukrainischen Spezialkräfte (SBU), Wassil Krutow, hatte den prorussischen Milizen mit “Vernichtung” gedroht, sollten sie ihre Waffen nicht niederlegen. Krutow warf Russland vor, mehrere hundert Soldaten des Militärgeheimdienstes GRU nach Slawjansk entsandt zu haben. Derweil gibt es neue Berichte, dass im Osten des Landes weiter öffentliche Gebäude besetzt werden.

Angesichts der Entsendung ukrainischer Streitkräfte warnte der russische Präsident Wladimir Putin vor einer weiteren Eskalation. Die Ukraine befinde sich “am Rande eines Bürgerkriegs”, sagte Putin in einem Telefonat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Verantwortung für die Eskalation trägt nach Ansicht des Kremls alleine die ukrainische Regierung. Es sei ein Verbrechen, die eigene Bevölkerung zu bekämpfen, die ihre legitimen Rechte durchsetzen wolle, teilte das russische Außenministerium mit. “Nationalistisches Chaos hat wieder von der Ukraine Besitz ergriffen. Was dort passiert, liegt an der sturen Weigerung der Autoritäten in Kiew, in dem Land den dringend benötigten Dialog mit den ukrainischen Regionen aufzunehmen.”

Video
16.04.14 – 01:44 min Mediathek Nato will Präsenz verstärken Ukrainische Soldaten sollen übergelaufen sein

http://www.deutsch-ukrainisches-zentrum.de/:

Nachrichten:
16.04.2014

Wir koennen uns in der Ukraine selbst ein Bild der Situation machen. Weder die Berichte der Westmedien noch die der russischen Medien scheinen tatsaechlich zu stimmen.

… Die Kaempfe in der Ostukraine nehmen zu. Die Putschregierung faehrt einen harten Einsatz gegen ihre Gegner. Militaer wurde aufgefahren, um die sog. “Separatisten” zu bekaempfen. Dabei will sich kaum einer der Russischen Foederation anschliessen. Diese Leute lehnen die durch Putsch und massive Unterstuetzung der USA an die Macht gekommene “Regierung” ab. Insbesondere die Unterzeichnung der Assoziation mit der EU stoesst hier auf Ablehnung. “Warum werden wir nicht gefragt?” Das ukrainische Volk hatte bisher keine Moeglichkeit ueber seine Zukunft selber zu entscheiden und abzustimmen.Regierungseinheiten laufen mit gepanzerten Fahrzeugen auf die Seite der “Separatisten” ueber. “Wir wollen nicht auf unser eigenes Volk schiessen.” Derweil soll nach Zeugenaussagen bei Donetzk auf friedliche Demonstranten von einem ukrainischen Kampfhubschrauber aus geschossen worden sein.

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Ergänzung 19.4.2014:

http://de.ria.ru/politics/20140418/268310723.html Moskau enttäuscht über Bewertung der Resultate des Genfer Treffens durch Washington:

Moskau ist über die Bewertung der Resultate der jüngsten Ukraine-Krisengespräche in Genf durch Washington enttäuscht. Die USA versuchten ein weiteres Mal, die Machthaber in Kiew reinzuwaschen, die Kurs auf eine gewaltsame Niederschlagung von Protesten im Osten des Landes genommen hätten, teilte das russische Außenamt am Freitag mit.

Dabei werde die Schuld für die ukrainische Krise und ihre aktuelle Zuspitzung unberechtigterweise auf Russland geschoben, obwohl die Verhandlungen in Genf sachlich und ohne propagandistische Klischees gewesen seien.

Das russische Außenministerium machte ferner auf den ultimativen Ton in Erklärungen US-amerikanischer Amtsträger aufmerksam. Die Androhung neuer Zwangsmaßnahmen gegen Russland vonseiten der USA sei absolut „inakzeptabel“. „Es entsteht der Eindruck, dass die Sanktionssprache für Washington immer mehr die Diplomatie ersetzt“, hieß es.

In Genf sei ausschließlich die innere Lage in der Ukraine erörtert worden. „Selbstverständlich haben wir, wenn wir über Entwaffnung sprechen, als erstes die Abgabe von Waffen der Milizen des Rechten Sektors und anderer profaschistischer Gruppen im Auge, die an dem Februarumsturz in Kiew teilgenommen haben.“ Diese Unterstützer der prowestlichen Proteste müssten zudem besetzte Regierungsgebäude und andere Objekte in der Hauptstadt und in westlichen Regionen der Ex-Sowjetrepublik räumen, forderte das russische Außenamt.

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Pumpermittwoch

http://kultur.tirol.at/de/artikel/1506/der-pumpermittwoch-in-der-karwoche:

Ab dem Gründonnerstag erklingen keine Glocken mehr – sie sind, so zumindest die Volksmeinung, nach Rom „geflogen“.

Volksnah ist aber auch eine andere Deutung. Denn in früheren Zeiten war es üblich, dass man im Gedenken an den bevorstehenden Kreuzestod von Jesus Christus am Mittwoch vor dem Gründonnerstag bei der Hl. Messe die Kerzen löschte. Die Finsternis sollte dabei die Trauer um das bevorstehende Ereignis verdeutlichen. Kaum ein anderer Gottesdienst war von einer derartigen Mystik überlagert. Dem war jedoch nicht genug. In der Predigt ging es an diesem Abend um den bevorstehenden Verrat von Judas, der Christus den römischen Häschern ausliefern sollte. Diesen Treuebruch, der zum Tod (aber auch zur Auferstehung) von Christus führte, wollte man im Sinne einer dramatischen Aufführung auch hörbar unterstreichen. Am Ende der Predigt quittierte das Kirchenvolk den Verrat daher lautstark mit einem wütenden Trommeln gegen die Kirchenbänke.

Nicht nur die Fäuste kamen dabei zum Einsatz, auch eigene, einfach gestaltete Lärmgeräte aus Holz nutzte man dafür. Die Rede ist hier von den „Ratschen“, simplen „Klangbrettern“, auf denen kleine Hämmerchen mittels Kurbelbewegungen Lärm erzeugen. Sie nutzte man nicht nur am sogenannten (und sprichwörtlichen) Pumpermittwoch, sondern quasi als Glockenersatz bis zur Auferstehungsfeier am Karsamstag. Die mystische Pumpermittwochfeier ist heute aus dem gängigen katholischen Brauchkalender verschwunden. Doch nach wie vor ersetzen die Ratschen den Glockenklang – vor allem rund um die Sterbestunde von Christus am Karfreitag um 15.00 Uhr.

https://de.wikipedia.org/wiki/Karmittwoch:

… In Niederösterreich spricht man vom Pumpermittwoch oder Rumpelmittwoch, weil in der damals üblichen Pumpermette bzw. Rumpelmette gelärmt wurde, um die Empörung über die Verhaftung Jesu Christi zum Ausdruck zu bringen.

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Deutschschweizer „Lehrplan 21“ streicht „Gender“-Begriff

http://www.kath.net/news/45611   Deutschschweizer ‘Lehrplan 21′ streicht den Begriff ‘gender’   (14.4.):

Außerdem werden die religiösen Feste Weihnachten und Ostern und weitere jüdisch-christliche Überlieferungen im Lehrplan wieder explizit genannt

Zürich (kath.net) Der umstrittene „Lehrplan 21“ für die Schüler der deutschsprachigen Schweiz wird inhaltlich überarbeitet, dabei wird der Begriff „Gender“ gestrichen, sagte die Zürcher Regierungsrätin Regine Aeppli, wie der „Tagesanzeiger“ berichtete. Das Wort habe zu sehr provoziert, stellte Aeppli weiter fest. Die unterschiedlichen Rollen von Mann und Frau blieben aber ein Thema. Überall da, wo der Lehrplan Werte und Haltungen thematisiert – also zum Beispiel die Menschenrechte oder Nachhaltigkeit –, geriet er in der Konsultation unter Ideologieverdacht. Rechtsbürgerliche Kreise – so die Bezeichnung im „Tagesanzeiger“ – befürchten beispielsweise, dass die Schule den Schülern „linke Ansichten aufdränge. „Wir wollen den Schülern keine Werte eintrichtern“, so Aeppli.

Auch religiöse Feste wie Weihnachten und Ostern werden wieder im Lehrplan 21 verankert. Man habe den Wünschen mehrerer Glaubensvertreter Rechnung getragen und christliche Feste und jüdisch-christliche Überlieferungen wieder explizit genannt, sagte Christian Amsler, Präsident der Deutschschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz (D-EDK) der „Schweiz am Sonntag“, wie die Schweizer katholische Nachrichtenagentur „kipa“ berichtete. Konfessioneller Religionsunterricht sei allerdings weiterhin Angelegenheit der Glaubensgemeinschaften.

Im Dezember 2013 hatten sich die Schweizer Bischofskonferenz (SBK), die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) und der frühere Bischof von Basel, Kurienkardinal Kurt Koch, gegen die bevorstehenden Änderungen im Lehrplan ausgesprochen. Sie hatten unter anderem kritisiert, dass die jüdisch-christliche Tradition im neuen Lehrplan keinen Schwerpunkt bilde. Der Kurienkardinal hatte es im Interview mit der „Schweiz am Sonntag“ als tragisch bezeichnet, dass nicht auf die christliche Botschaft verwiesen werde. „Es ist ein typisches Phänomen, nicht nur in der Schweiz, sondern in ganz Europa. Europa ist ja kein geografischer oder ethnischer Begriff, sondern ein kultureller. Zur Kultur Europas gehört das Christentum. Wenn sich Europa von den eigenen christlichen Wurzeln abschneidet, verliert es seine Identität“, zitierte die „kipa“ wörtlich.

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Schweden: Zeitung stellt Kommentar-Poster an den Pranger

http://www.unzensuriert.at/content/0015190-Arbeitsplatzverlust-Multikulti-Kritiker-ffentlich-den-Pranger-gestellt   (12.4.):

Die Diktatur des „politisch Korrekten“ erreicht im linksliberal regierten Schweden völlig neue Dimensionen. Die linke schwedische Zeitung Expressen soll tatsächlich Privathacker engagiert haben, um Menschen hinter gewissen kritischen Postings auf ihrer Homepage ausfindig und mundtot zu machen. Dabei konzentrierte sich die Zeitung auf kritische Postings zur fehlgeschlagenen schwedischen Integrations- und Migrationspolitik. Als schließlich die Wohnadressen der Poster ausfindig gemacht wurden, ging die Zeitung noch weiter.

Zeitung stellt Migrationskritiker öffentlich bloß

Expressen-Reporter konfrontierten daraufhin die integrations- und migrationskritischen Personen vor laufender Kamera mit deren, in Wirklichkeit harmlosen, Postings im Internet. Auch Namen und Fotos der Personen wurden auf der Homepage der Zeitung veröffentlicht. Mindestens ein Schwede soll deshalb schon seinen Arbeitsplatz verloren haben. So sieht anscheinend gelebte „Meinungsfreiheit“ bei den skandinavischen Nachbarn aus. Dabei sind die Probleme mit gewalttätigen und unintegrierbaren Migranten in Schweden an kaum einem Ort zu übersehen. …

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Gegen Muslimbrüder-Hauptquartier in Graz!!!

Stadtregierer, wehrt Euch gegen einen evt. Umzug der Muslimbrüder nach Graz!

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1593640/Muslimbruder-verlegen-Hauptquartier-angeblich-nach-Graz   (13.4.):

Eine britische Zeitung berichtet, dass die ägyptische Muslimbruderschaft nach einer Ankündigung von Ermittlungen ihren Stützpunkt in London verlegen will.

Die ägyptische Muslimbruderschaft verlegt nach einer Ankündigung der britischen Regierung, ihre Aktivitäten in Großbritannien zu durchleuchten, laut einem Bericht ihr internationales Hauptquartier von London nach Graz. Die Zeitung “Daily Mail” berichtete das am Samstag unter Berufung auf Informanten.

Der britische Premier David Cameron hatte Anfang April laut der regierungsnahen Zeitung “Times” angekündigt, die Aktivitäten und Verbindungen der Gruppe zu Terroranschlägen prüfen zu lassen. Laut der Zeitung unterhielt die Bruderschaft bisher im Londoner Stadtteil Cricklewood ihr Hauptquartier. In Ägypten wurde die Bewegung nach dem Sturz ihres Präsidenten Mohammed Mursi im Vorjahr verboten.

Der Grund für die angebliche Wahl von Graz als Standort ist unklar. Der Blog “Global Muslim Brotherhood Daily Watch” führt jedoch an, dass mehrere Anführer der Muslimbrüder in der Vergangenheit in Graz gelebt haben sollen. Laut einem Bericht des ägyptischen Nachrichtenportals “youm7″ werden auch in drei weiteren Ländern Europas Büros eröffnet.

>> Bericht der “Daily Mail”

Anmerkung der [Presse-]Redaktion:
Unter Berufung auf unsere Forenregeln wurde die Kommentarfunktion zu diesem Artikel deaktiviert.

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Ergänzung 14.4.2014:

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/3602758/aegyptens-muslimbruderschaft-verlegt-buero-nach-graz.story   (13.4.):

… Verbindungen nach Graz gibt es schon seit den 60er-Jahren.

… Doch warum ausgerechnet Graz? Tatsächlich gibt es einige Verbindungen der islamischen Politbewegung in die Steiermark, und sie reichen bis in die 60er-Jahre zurück. Youssef Nada, selbst ernannter Außenminister der Muslimbruderschaft, und Ahmed Elkadi, einflussreicher Vertreter der Organisation in den USA, lebten damals einige Jahre zur selben Zeit in Graz. Die Murmetropole ist auch die Heimat eines der wichtigsten Berater des inhaftierten früheren ägyptischen Staatspräsidenten Mursi. Dr. A. sitzt seit dem blutigen Umsturz im Sommer 2013 in Ägypten im Gefängnis, seine Frau und seine Kinder leben weiterhin in Graz (wir berichteten).

Unter Beobachtung

Verfassungsschützer beobachten die Aktivitäten der Muslimbruderschaft in Graz schon seit Jahren. Rund 1300 ihrer Vertreter sollen in Österreich leben, wenn auch nicht deklariert in Vereinen. Ihre Sympathisanten sind laut den Behörden jedoch in vielen Moscheen und Organisationen zu finden und verkehren in elitären Zirkeln. Nach außen hin würden sie durchwegs dialogbereit und gemäßigt auftreten, heißt es. Vermutlich auch deshalb hält sich das Innenministerium dabei zurück, die Muslimbrüder ins Terror-Eck zu rücken – im Gegensatz etwa zu Großbritannien.

Auch die Nahost-Kennerin und Autorin Petra Ramsauer warnte vor Kurzem im Interview mit der Kleinen Zeitung davor, die Muslimbruderschaft in die Illegalität zu drängen. Sie rät zum Dialog mit heimischen Vertretern.

Generell ist der Bericht der “Daily Mail” mit Vorsicht zu genießen, bezieht er sich doch auf das Internetportal eines US-”Aufdeckers”. Dieses nennt als Quelle die ägyptische Tageszeitung “Youm7″, die sich wiederum auf “interne Quellen” beruft.

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Ergänzung 14.4.2014:

http://www.pi-news.net/2014/04/muslimbrueder-hauptquartier-nach-oesterreich/ (13.4.):

… Warum die Terrorbande nun ausgerechnet Graz als Operationszentrum wählt, erklärt der Blog „Global Muslim Brotherhood Daily Watch“ unter Berufung auf das ägyptische Nachrichtenportal „youm7“ damit, dass bereits Youssef Nada, der viele Jahre „Außenbeauftragter“ der Bruderschaft war, da gelebt habe. Er galt lange Zeit als Finanzier und Mittelsmann der Organisation für den Geldtransfer nach Europa. Auch der Führer der US-Muslim-Bruderschaft, Ahmed Elkadi, soll in Graz gelebt haben. Ebenso wie Ayman Aly, früher einer der ersten Berater Mohammed Mursis und Chef des europäischen Zweiges. Außerdem sollen in drei weiteren Ländern Europas Büros eröffnet werden, berichtet „youm7“.

Damit wird Österreich einmal mehr zur Drehscheibe des internationalen Terrors. Bereits 2005 hatte der Verfassungsschutz von einer „mittelfristiger Gefährdung“ Österreichs durch den islamischen Terror gewarnt. Das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung hatte in seinem Bericht klar ausgedrückt, dass Österreich als Rückzugsgebiet und logistische Operationsbasis genutzt werde. Auch damals war die Konzentration auf das Land darauf zurückzuführen gewesen, dass man in anderen Staaten Europas den Ermittlungsdruck erhöht hatte.

Der französische Geheimdienst hatte im Oktober des vergangenen Jahres ebenfalls die zentrale Rolle Österreichs für den internationalen Dschihad unterstrichen, im Besonderen für den Kampf gegen Syriens Präsident Baschar al-Assad.

Bisher beschränkte sich die Tätigkeit des österreichischen Innenministeriums aber offenbar darauf zu betonen, dass der Verfassungsschutz potenzielle Terror-Zellen in Wien ohnedies überwache. Ob das „Überwachen“, das de facto darin besteht, den mörderischen Aktionen solcher Vereinigungen zuzusehen, künftig ausreichen wird, bezweifelt wohl nicht nur der stellvertretende Bundesparteiobmann und FPÖ-Klubchef Mag. Johann Gudenus, der in einer Pressemitteilung so treffend formulierte:

Sämtliche Nester radikaler Islamisten müssen ausgehoben, Hassprediger und potenzielle Terroristen festgenommen, ausgewiesen und mit einem Einreiseverbot belegt werden! Geldflüsse, die Krieg oder Terror dienen, sind zu unterbinden! Dass Wien für extremistische Islamisten als sicherer Hafen fungiert, gefährdet nicht nur die eigenen Bürger, das schadet uns auch international enorm.

Sehr richtig! Und es gefährdet auch ganz Europa, wenn man dem Treiben dieser Mörderbanden nicht endlich ein Ende setzt und es ihnen stattdessen gestattet, sich in Österreich und Europa kuschelig einzurichten.

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Ergänzung 15.4.2014:

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/3603801/buero-muslimbruderschaft-nur-geruecht.story   (14.4.):

Stadtpolitiker rufen Verfassungsschutz

Es gebe keine bestätigten Informationen, dass die ägyptische Muslimbruderschaft in Graz einen Stützpunkt eröffnen wolle. Die Politik reagiert trotzdem alarmiert.

… Regelrecht erschrocken reagierte die steirische Politik auf eine Meldung aus England, die Muslimbruderschaft würde ihr Büro von London nach Graz verlegen (wir berichteten). So erklärte Integrationsstadtrat Kurt Hohensinner (VP), dass der “Landesverfassungsschutz von uns ersucht wurde, einen Bericht zu übermitteln”. An Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (VP) wandte sich wiederum Nationalratsabgeordneter Mario Kunasek (FP). In seiner Anfrage möchte der Freiheitliche unter anderem wissen, ob die Bruderschaft bereits unter Beobachtung steht und wie man die Aktivitäten beurteilt. Der Austria Presse Agentur gegenüber erklärte die Landespolizeidirektion bereits, in Graz seien in der Vergangenheit keine Straffälligkeiten oder andere Auffälligkeiten vorgekommen, die auf radikalislamische Aktivitäten hinwiesen.

So oder so ließ die Grazer SP-Vize-Bürgermeisterin Martina Schröck in Vertretung von Stadtchef Siegfried Nagl klarstellen: “Wer gegen demokratische und rechtsstaatliche Prinzipien agiert, ist nicht willkommen.” Schließlich scheint “der Großteil” des in der Bruderschaft “vertretenen ideologischen Gedankenguts unvereinbar mit den in europäischen Demokratien verankerten Prinzipien”, meinte der Grazer Nationalratsabgeordnete Bernd Schönegger (VP) am Montag besorgt. …

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Ergänzung 16.4.2014:

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/3604785/muslimbrueder-dementierten-uebersiedelung-nach-graz.story   (15.4.):

… Die Muslimbruderschaft hat einen Umzug ihres Stützpunktes in London nach Graz dementiert. “Ich kann mir nicht vorstellen oder es akzeptieren, Großbritannien für ein anderes Land zu verlassen”, sagte Ibrahim Munir, Generalsekretär der internationalen Organisation der aus Ägypten stammenden Muslimbrüder, der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu. …

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Ergänzung 20.4.2014:

http://www.krone.at/Oesterreich/Umzug_der_Muslimbrueder_nach_Graz_ist_ein_Geruecht-Polizei_stellt_fest_-Story-400666   (14.4.):

… “Eine Vereinigung, die eine Aufklärung von Terroranschlägen ablehnt, kann in keiner europäischen Stadt willkommen sein, auch nicht in Graz”, winkte auch der Klubobmann der FPÖ im Landtag, Georg Mayer, ab. Mayer und sein Grazer Kollege Armin Sippel verwiesen allerdings darauf, dass Graz sehr wohl schon öfters Schauplatz radikalislamischer Aktivitäten gewesen sei. Radikale Salafisten hätten Werbematerial verteilt, am Hauptplatz sei die Dschihad-Fahne geschwenkt worden und ein Islamlehrer habe seine Schüler für eine Pro-Mohammed-Mursi-Demonstration missbraucht. …

Der Präsident der Dschihadfahnenschwenker, Soleiman Ali, will nun die Grazer belehren:
http://www.kleinezeitung.at/steiermark/3609167/man-muss-den-dialog-suchen.story (19.4.):

Soleiman Ali, Chef der ägyptischen Gemeinde, versteht den Wirbel um Muslimbrüder in Graz nicht und findet Europas Haltung beschämend. …

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Afrika wehrt sich gegen UN-Homo- und Abtreibungsagenda

http://www.kath.net/news/45586   UNO: Afrikanische Staaten wollen keine Homo- und Abtreibungsagenda   (12.4.):

Westliche Staaten wollen die Abtreibung und Homosexualität in die Entwicklungspolitik der Vereinten Nationen integrieren. Afrikanische Staaten wehren sich dagegen.

New York (kath.net/LSN/jg)

Die USA und einige europäische Länder haben eine Resolution bei der UN-Kommission für Bevölkerung und Entwicklung eingebracht, mit der Abtreibung und Homosexualität gefördert werden sollen. Afrikanische Staaten haben dagegen protestiert. Die Resolution spricht diese Themen nicht direkt an, sondern bezieht sich auf andere Abkommen, in denen Abtreibung, sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität behandelt werden.

Die USA, europäische und einige lateinamerikanische Länder versuchen seit einiger Zeit verstärkt, Abtreibung und Homosexualität in die Entwicklungspolitik der Vereinten Nationen zu integrieren. Es sind vor allem afrikanische Länder, die sich dagegen wehren. Sie sind der Ansicht, diese Fragen sollten auf nationaler Ebene und ohne den Druck supranationaler Organisationen beantwortet werden.

2010 hat die UN-Generalversammlung die Mitgliedsländer auf die Entwicklungspolitik der Weltbevölkerungskonferenz von Kairo 1994 verpflichtet. Darin wird die sexuelle und reproduktive Gesundheit behandelt, Abtreibung und Homosexualität aber nicht erwähnt. Viele Entwicklungsländer vertreten die Ansicht, die Politik von Kairo sollte nicht neu verhandelt oder interpretiert werden.

Bis jetzt kennen kein Vertrag und kein politisches Dokument der UNO ein Recht auf Abtreibung oder Homosexualität. Einige westliche Staaten wollen dies gemeinsam mit Verbündeten in Asien und Lateinamerika ändern.

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Amnesty International propagiert Abtreibung und Homosexualismus

http://www.katholisches.info/2014/04/11/amnesty-international-kampagne-fuer-die-toetung-ungeborener-kinder/:

(London) Amnesty International (AI) betreibt als Teil der Abtreibungsinternationale eine internationale Kampagne für die Tötung ungeborener Kinder Seit 2007 unterstützt die Nichtregierungsorganisation nämlich den größten Massenmord der Menschheitsgeschichte …Der Abtreibungslobbyismus pervertierte jedoch die ursprüngliche Zielsetzung der Organisation in ihr Gegenteil.

AI: Von einem Katholiken gegründet – Heute für Katholiken untragbar

Gegründet wurde AI 1961 vom britischen Multimillionär und Anwalt … Peter Beneson Solomon, der sich 1958 taufen ließ und in die Katholische Kirche eintrat … Nach dem Tod ihres Gründers 2005 vollzog die Organisation eine radikale Wende und postulierte im Mai 2007 ein „Recht auf Abtreibung“.

… „Einschränkungen sexueller und reproduktiver Rechte“ werden ebenso kritisiert wie die Nicht-Legalisierung der „Homo-Ehe“ …

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Islam vs. Demokratie

http://www.daserste.de/unterhaltung/talk/menschen-bei-maischberger/sendung/08042014-feindbild-islam-100.html   (9.4.):

Mehr als vier Millionen Muslime leben schätzungsweise in Deutschland. Trotzdem findet das Bekenntnis des früheren Bundespräsidenten Christian Wulff – “Der Islam gehört zu Deutschland” – gleichermaßen Zustimmung wie Ablehnung. Die These, der Islam sei eine gewaltbereite, totalitäre Religion und unterwandere unser westliches Wertesystem, wird aktuell wieder verschärft diskutiert. Warum? Müssen wir den Islam wirklich fürchten?

Hamed Abdel-Samad (Islamkritiker und Politologe)

Der deutsch-ägyptische Publizist hat nicht nur in Deutschland Aufsehen erregt mit seiner These, dass im Islam “faschistoide Züge” angelegt seien. In seinem Geburtsland wurde er von ägyptischen Imamen mit einer weltweiten, lebenslangen Fatwa, einem “göttlichen Rechtsgutachten”, belegt, das ihn zum Tode verurteilt. Er habe den Islam und seinen Propheten Mohammed beleidigt. Seitdem benötigt er auch in seiner Heimat Deutschland Polizeischutz. Doch Hamed Abdel-Samad (Buch: “Der islamische Faschismus”) bleibt bei seiner Kritik: “Der Islam will die Gesellschaft von oben dominieren, die Gesetze bestimmen und die Herrschaftsstrukturen vorgeben. Das alles lässt sich mit einer modernen Demokratie nicht vereinbaren.”

Lamya Kaddor (Vorsitzende Liberal-Islamischen Bundes)

Sie gilt als die “Galionsfigur des liberalen Islams in Deutschland” (“Die Zeit”). Als sie erfuhr, dass fünf ihrer ehemaligen Schüler nach Syrien in den Dschihad gezogen sind, war die Religionslehrerin und Islamwissenschaftlerin schockiert: “Ich hätte nie gedacht, dass sie sich in so kurzer Zeit radikalisieren lassen würden!” In ihrem Debattenbuch “Muslimisch, weiblich, deutsch” beschrieb Lamya Kaddor ihren Weg zu einem zeitgemäßen Islam.

Hassan Dabbagh (Imam)

“Der Islam ist gut, der Islam ist die Wahrheit und der Islam ist die Religion, die Allah uns gegeben hat”, sagt der Imam der Leipziger Al-Rahman-Moschee. Scheich Hassan Dabbagh wehrt sich gegen die anhaltende Kritik an seiner Religion: “Der Islam wird schon so lange als Feindbild verkauft, dass die Hetze dagegen inzwischen normal ist. Wie sollen wir da auf Verständnis hoffen?” Der aus Syrien stammende Geistliche appelliert, sich dem Islam zu öffnen und ihn zu verstehen.

Antonia Rados (Auslandskorrespondentin)

Die RTL-Journalistin ist seit Jahrzehnten im Nahen Osten unterwegs und ist in dieser Zeit zu einer exzellenten Islamexpertin geworden. Für ihr aktuelles Buch “Die Bauchtänzerin und die Salafistin” hat sie unter teilweise widrigen Umständen in der radikal-islamischen Gruppierung der Salafisten recherchiert. “In Europa erleben wir derzeit eine Art Stellvertreter-Krieg. Der Machtkampf im Nahen Osten wird dort sogar in den Familien ausgefochten. Die Muslime bei uns identifizieren sich teilweise mit diesem Machtkampf, weswegen einige nach Syrien gehen”, sagt Antonia Rados.

Wolfgang Bosbach, CDU (Vorsitzender des Innenausschusses)

Gibt es einen Islam-Rabatt für Straftäter in Deutschland? In der aktuellen Debatte nach dem Urteil gegen einen deutsch-afghanischen Mörder bezieht der CDU-Innenexperte klar Stellung: “Es darf keinen Rabatt für Täter geben, die sich auf religiöse Motive berufen. Maßstab darf bei uns nur die deutsche Rechts- und Werteordnung sein, nicht die der Scharia.” Wolfgang Bosbach warnt seit Jahren vor den Gefahren des radikalen Islamismus in Deutschland.

Omid Nouripour, B’90/Grüne (Bundestagsabgeordneter)

“Ich bin Muslim. Muslim zu sein, ist in unserem Land immer noch ein Politikum“, betont der sicherheitspolitische Sprecher der grünen Bundestagsfraktion. Unter den Muslimen in Deutschland seien Fundamentalisten und Extremisten eine Minderheit. “Wir müssen den Islam endlich integrieren, damit sich die große Mehrheit der friedlichen Muslime für ihren Glauben nicht länger rechtfertigen muss”, fordert Omid Nouripour, der 1988 als 13-Jähriger aus dem Iran mit seiner Familie nach Deutschland kam.

http://www.kath.net/news/45565   Sind Islam und Demokratie unvereinbar?   (10.4.):

Bei „Maischberger“ diskutierten Muslime und Kritiker

Hamburg (kath.net/idea) Islam und Demokratie sind unvereinbar. Diese Ansicht vertrat der Islam-Kritiker und Politologe Hamed Abdel-Samad (Berlin) am 8. April in der ARD-Sendung „Menschen bei Maischberger“. Sie stand unter dem Thema „Feindbild Islam – Wird der Hass geschürt?“. In seinem Buch „Der islamische Faschismus. Eine Analyse“ behauptet Abdel-Samad, die Gewaltbereitschaft des Islam sei keine Erfindung von Extremisten, sondern seit der Zeit des Propheten Mohammed tief in der Religion verwurzelt. Dem radikalen Islam bescheinigt Abdel-Samad „faschistoide Züge“. Sowohl die faschistischen Organisationen in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts als auch der Islamismus seien antisemitisch geprägt, schüchterten die Bevölkerung ein und huldigten einem Führer. Wegen seiner Kritik am Islam hatten muslimische Geistliche in Ägypten eine Fatwa – also ein Todesurteil – gegen den Autor verhängt. Seitdem steht der Deutsch-Ägypter unter Personenschutz. Wie er in der Sendung sagte, ist zwar die Mehrheit der in Deutschland lebenden Muslime friedlich. Eine starke Minderheit versuche allerdings, die Scharia über das Gesetz zu stellen.

Imam: Auch Christen töten Konvertiten

Der Imam der Leipziger Al-Rahman-Moschee, Hassan Dabbagh, der der Salafisten-Szene zugerechnet und vom Verfassungsschutz beobachtet wird, äußerte Verständnis für die Todesdrohung gegen Abdel-Samad: „Wenn man sich vom Himmel abgeschieden hat, muss man damit rechnen, dass Leute in Ägypten so etwas sagen.“ Bislang sei ihm aber offensichtlich nichts passiert. Zudem gebe es solche Todesdrohungen nicht nur im Islam, sondern auch im Christentum, so Dabbagh weiter. Jeder, der einen Mord begehe, sei ein Straftäter. Aber man solle nicht vergessen, dass es „in bestimmten christlichen Dörfern oder Familien auch so etwas gibt“. So töteten Christen in Ägypten mitunter auch weibliche Familienmitglieder, wenn diese den Islam annähmen oder einen Moslem heirateten ["christlicher Ehrenmord"??? Nie gehört!]. Er selbst, so Dabbagh, fühle sich zu Unrecht in die islamistische Ecke gedrängt. Auf die Frage, ob er Salafist sei, antworte Dabbagh: „Ich bin Moslem.“

Bosbach: Hierzulande darf nur die deutsche Rechtsordnung gelten

Der Vorsitzende des Innenausschusses im Deutschen Bundestag, Wolfgang Bosbach (CDU), betonte, dass hierzulande ausschließlich die deutsche Rechtsordnung gelten dürfe. So genannte „Friedensrichter“, mit denen muslimische Großfamilien Streitigkeiten unter sich regelten, seien nicht hinnehmbar. Nach Ansicht des Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour (Bündnis 90/Die Grünen) verlaufen die Fronten heute nicht zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen, sondern zwischen Demokraten und Feinden der Demokratie. Die Journalistin Antonia Rados (Köln) sagte, sie habe es im Nahen Osten vielfach erlebt, dass radikale Muslime sich vor der Kamera versöhnlicher gäben, als wenn sie ausgeschaltet sei.

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article126731438/Den-Islam-darf-man-genauso-wenig-kritisieren-wie-die-Mafia.html   (9.4.)

http://www.spiegel.de/kultur/tv/maischberger-talk-islam-glaube-weltherrschaft-a-963318.html   (9.4.)

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Rettet die Familie vor den Politikern

Gudula Walterskirchen versucht die ÖVP zu retten:
http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/walterskirchen/1587306/Rettet-die-Familie-vor-Politikern-Ministerin-Karmasins-Denkfehler   (6.4.):

Familie ist dort, wo sich Menschen zu Hause fühlen.“ So definierte es Familienministerin Sophie Karmasin kurz nach ihrem Amtsantritt. Zuerst dachte ich, sie wolle nur vorsichtig sein und erst in ihr Amt hineinwachsen. Befremdlich fand ich diesen schwammigen Zugang allerdings damals schon. Nach dieser Definition müsste für Pubertierende, die mit Eltern so ihre Reibereien haben, ihre „Familie“ McDonald’s sein. Dort fühlen sie sich so richtig wohl. Gewiss, das ist überspitzt, es soll aber zeigen, wie unsinnig dieser Zugang ist.

Nun hat aber die Familienministerin noch kräftig nachgelegt und bewiesen, dass nicht Vorsicht, sondern pure Absicht ihre Äußerungen bestimmt hat. Ihre ersten großen Themen sind nämlich ausgerechnet die Homo-Ehe und das Adoptionsrecht für Homosexuelle. Sie hätte sich Josef Pröll zum warnenden Beispiel nehmen sollen, von dessen gut gemeinter Perspektivengruppe nichts als eben die Homo-Ehe im Gedächtnis geblieben ist. Damals hat er die Begeisterung etlicher Journalisten mit der Zustimmung der Wähler gleichgesetzt. Ein fataler Irrtum.

Karmasin wird aber nicht zurückgepfiffen, sondern von VP-Prominenz noch unterstützt. Da fragt man sich, welche Strategie die ÖVP verfolgt, wenn sie eines ihrer Kernthemen aufgibt? Will sie ihre letzten angestammten Wähler, die noch nicht durch die katastrophale Wirtschafts- und Finanzpolitik samt kräftiger Steuererhöhungen erzürnt sind, endgültig vertreiben? Wen will sie damit gewinnen?

Seit Jahrzehnten zertrümmern SPÖ und Grüne lustvoll das Leitbild der traditionellen Familie und forcieren eine sogenannte liberale Familienpolitik. Nun sind auch noch die Neos zu diesem Klub hinzugestoßen. Oder will man mit diesem Randthema, das nur etwa 300 Paare pro Jahr betrifft, vom Hypo-Skandal ablenken? Dann ist es schlecht gewählt!

Ministerin Karmasin begeht einen schweren Denkfehler: Natürlich steht es ihr nicht zu, über die von Bürgern jeweils gewählte Familienform zu urteilen oder zu bestimmen, aber es braucht ein Leitbild. Ohne Männer und Frauen, ohne Paare, die sich … entschließen, Kinder zu haben, hat eben keine Gesellschaft Bestand! Und daher ist diese Art von Familie ein besonders schützenswertes Gut. Nach diesem Leitbild sollen Familien in jeder Hinsicht gefördert werden, denn sie tragen die Hauptlast in unserer Gesellschaft: Sie sorgen für die Alten und für die Kinder, die in Zukunft den Generationenvertrag erfüllen müssen.

Die nun endlich nach 14 Jahren (!) erfolgte Erhöhung der Familienbeihilfe ist zwar erfreulich, deckt aber nicht einmal den Kaufkraftverlust in dieser Zeitspanne. Der Druck auf die Familien wächst, also bedürfen Familien der besonderen Hinwendung und nicht der steten Aushöhlung. Das bedeutet nicht, andere Lebensformen zu verurteilen, aber es gilt, das Leitbild nicht aus den Augen zu verlieren. Zu schützen sind vor allem die Kinder und deren Rechte, von denen im Zusammenhang mit der Adoption nicht die Rede ist. Es gibt eben kein Recht auf ein Kind, auch nicht für heterosexuelle Paare. Diese haben derzeit schon Probleme, im Inland ein Kind adoptieren zu können.

Es wundert mich auch, dass man es als wichtig erachtet, Homosexuellen einen gemeinsamen „Familiennamen“ zuzugestehen, wo man bei der heterosexuellen Ehe vom verpflichtenden gemeinsamen Familiennamen abgegangen ist und ein Wirrwarr an Möglichkeiten zugelassen hat.

Generell ist der ÖVP zu raten, sich nicht weiter unnötige Zores einzuhandeln, nur damit sich eine parteifreie Ministerin profilieren kann. Und an alle Parteien gerichtet: Ständiges Herumpfuschen schadet nur, besonders in den Bereichen Familie und Schule. Umso wichtiger wäre, dass die Politik sich ihrer wirklichen Verantwortung bewusst wird: etwa bei der steigenden Arbeitslosigkeit oder dem Schaden, den sie bei Hypo und Frühpensionsregelungen angerichtet hat!

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FPÖ lässt Mölzer fallen

Andreas Tögel: http://ef-magazin.de/2014/04/10/5194-fpoe-triumph-der-politischen-korrektheit:

Sieg auf ganzer Linie

Andreas Mölzer ist Geschichte. Zumindest in seiner Funktion als Abgeordneter der FPÖ im Europaparlament. Mitleidsadressen sind unangebracht. Als lang gedienter Funktionär einer außerhalb des gleichgeschalteten sozialdemokratischen Hauptstroms stehenden Gruppierung weiß er, dass er unter argwöhnischer Dauerbeobachtung steht. Während Linke traditionell Narrenfreiheit genießen und ungestraft von sich geben dürfen, wonach immer ihnen gerade ist, müssen Rechte eben peinlich genau auf jedes ihrer Worte achten. Das ist halt so. Dieses eherne Prinzip hat Mölzer nicht beachtet. Nach einem Vergleich der EU mit dem NS-Regime (merke: Nazivergleiche sind ausschließlich dann statthaft, wenn sie von den Guten angestellt werden und keinesfalls, wenn es dabei um die geheiligte Eurokratie geht!) und einem ebenso sinnfreien wie unbeholfenen Spruch („Die EU wird zum Negerkonglomerat“), der von selbsternannten Tugendwächtern selbstverständlich als „rassistisch“ gewertet wird, hat er nun – mit einiger Verzögerung – sein Mandat zurückgelegt.

Das ist – man mag zu Andreas Mölzers Person und dem von ihm vertretenen Gedankengut stehen, wie man will – aus mehreren Gründen durchaus kein Grund zum Jubeln. Zumindest dann nicht, wenn man es mit der Gedanken- und Meinungsfreiheit ernst meint. Demokratie lebt nämlich von der Freiheit der Meinungsäußerung und von der Vielfalt der zur Wahl stehenden Positionen. Aus der öden, immer stärker zum linken Einheitsbrei verrührten politischen Landschaft Kakaniens ragte er stets heraus. Schon weiland Jörg Haider erschien der Burschenschaftler, der aus seinem Herzen keine Mördergrube und aus seiner deutschnationalen Gesinnung niemals ein Hehl machte, hochgradig suspekt. Auf seinem Marsch durch jene Niederungen, in denen die kommunalen Proletensilos stehen, hatte er, der sich immer als einen „besseren Sozialdemokraten“ begriff, für einen rechtsgerichteten, ideologischen Tiefwurzler keinerlei Verwendung mehr. Stattdessen war nun sozialdemokratischer, allenfalls patriotisch angehauchter Pragmatismus angesagt. Das hat sich offensichtlich auch unter Haiders derzeitigem Nachfolger an der Parteispitze nicht geändert.

Die Geschichte wiederholt sich: Auch jetzt waren es am Ende nicht krause Strafrechtsphantasien von Möchtegernliteraten oder der geifernde Furor politisch korrekter Lohnschreiber, die zu Mölzers Rücktritt führten, sondern, wie er selbst es ausdrückt, der „Vertrauensverlust in der eigenen Partei“. Der ewig unrasierte Generalsekretär der FPÖ, Kickl, bezeichnet den Rücktritt als „logischen Schritt“. Wenn die von ihm apostrophierte „Logik“ darin besteht, die politische Landschaft noch weiter nach links zu rücken, indem man – ein paar Wochen vor einer wichtigen Wahlentscheidung – den einzigen Freiheitlichen entfernt, der auf dem Europaparkett gleichermaßen über langjährige Erfahrung, großen Bekanntheitsgrad und Hirn verfügt, dann liegt er allerdings goldrichtig.

Zu meinen, dass der Rückzug Mölzers – sei es kurz- oder langfristig – auch nur einen einzigen der heutigen Kritiker der FPÖ dazu bringen könnte, zu verstummen oder ihr gar seine Stimme zu geben, ist geradezu lächerlich. Zu groß ist das politische Angebot der rosaroten Faserschmeichler mit ausgeprägtem Hang zu Multikultigesellschaft und totaler Prinzipienlosigkeit. An verteilungs- und gesellschaftspolitisch linken Parteien herrscht im Land der Hämmer schließlich kein Mangel. Es gibt da weder konservative noch liberale Kräfte.

Die Freiheitlichen positionierten sich – bislang – als einzige etablierte politische Partei wenigstens gesellschaftspolitisch rechts der Mitte. Was dieser Rücktritt daher mit Sicherheit bewirken wird, ist, einen Teil der freiheitlichen Wähler von der Wahlurne fernzuhalten. Die FPÖ stand unter Mölzers Führung im Europaparlament – als einzige wählbare Alternative – für eine nicht europafeindliche, aber ausgeprägt bürokratie-, regulierungs- und zentralisierungskritische Politik. Damit könnte es nun, so werden wohl viele potentielle Wähler befürchten, vorbei sein. Das Ergebnis wird in einem Nettoverlust an Wählern für die Freiheitlichen bestehen.

Ein schöneres Geschenk hätte der blaue Parteivorstand seinen politischen Gegnern gar nicht machen können. Dem für eine funktionierende Demokratie notwendigen Meinungspluralismus hat er indes einen äußerst üblen Dienst erwiesen. Aus reiner Feigheit und purem Opportunismus vor der linken Jagdgesellschaft winselnd in die Knie zu gehen und einen ihrer prominentesten Mandatsträger abzusägen, ist ein schwerer, ein unverzeihlicher Fehler – ein absolut verheerendes Signal! Wer soll, wer wird sich in Zukunft noch aus der Deckung wagen, um dem Meinungsdiktat anmaßender „fortschrittlicher“ Bessermenschen entgegenzutreten?

Die Botschaft, dass die politische Korrektheit („solche Aussagen haben in unserer Partei keinen Platz“) ab sofort auch die freiheitliche Politik bestimmen wird, ist deprimierend. Nicht, weil „rassistische“ oder anderweitig neben dem Hauptstrom liegende Äußerungen grundsätzlich zu begrüßen wären. Ganz und gar nicht. Sondern einfach deshalb, weil Nivellierung und Gleichschaltung immer den Tod der Freiheit bedeuten. Wie heißt die Voltaire zugeschriebene Formulierung: „Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürfen.“Damit ist es nun endgültig vorbei! Denn dass die über die Deutungshoheit verfügenden Dressureliten des Landes seit jeher alles daran setzen, jeden Abweichler zu kriminalisieren und/oder mundtot zu machen, ist nicht neu. Dass dieser totalitäre Ungeist indes nun auch bei denen angekommen ist, die den Begriff „Freiheit“ sogar in ihrem Parteinamen führen, lässt sämtliche Alarmglocken schrillen!

Fazit: Ein Jammer, dass es (noch) keine Möglichkeit gibt, bei Wahlen zum Europaparlament einer ausländischen Partei seine Stimme zu geben. Die United Kingdom Independence Party (UKIP) wäre für die verbliebenen Freunde der Freiheit in Österreich (und dem Rest Europas!) ein heißer Tipp…!

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NRW: Sexkunde oder Knast

Jürgen Dudek: http://www.freiewelt.net/sexkunde-oder-knast-10029638/   (10.4.):

Da er die Geldbuße nicht zahlen will, die ihm wegen des Schulversäumnisses seines Sohnes auferlegt wurde, mußte jetzt erneut ein Familienvater in Nordrhein-Westfalen (NRW) eine achttägige Erzwingungshaft antreten.

Am 7. April 2014 inhaftierte man Arthur Wiens, auch seiner Ehefrau droht ein Gefängnisaufenthalt. Das harsche Zwangsmittel beabsichtigt nicht so sehr, Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben und Rechnen für den Nachwuchs sicherzustellen. Durchgesetzt werden soll vielmehr schulische „Sexualerziehung“, die sich jedoch nur wenig von Sexkunde als enthemmtem Geschlechtsspaß unterscheidet. Derartige Sexkunde versuchte das Ehepaar – wie zahlreiche andere Eltern vor ihnen – durch Fernbleiben ihres Kindes vom Unterricht zu vermeiden. Erwartungsgemäß wurden die Eltern deshalb zu einem Bußgeld verurteilt, das sie aber nicht zahlten.

Den notorischen Versuch von Ämtern und Justiz, elterliche Überzeugungen bei der Kindererziehung durch Haftstrafen zu brechen, nennt der Rechtsanwalt Armin Eckermann „fundamentalistisch-radikalen Eifer“. Als Vorsitzender des Rechtsschutzvereins „Schulunterricht zuhause e.V.“ sieht Eckermann die „rücksichtslose und intolerante Zwangssexualisierung“ im größeren Zusammenhang eines „Sexualprogramms der 1968er Kultur- und Sexualrevolutionäre“:

Neuer Menschentyp für eine neue Gesellschaft

„Unter Mißachtung des Kindeswohls und geltender Gesetze setzt NRW eine der Vernunft widersprechende Sexualerziehung durch, die unter Zerstörung von Ehe und Familie darauf abzielt, einen neuen Menschentypus für eine neue Gesellschaft zu schaffen. Der Weg dahin verläuft über das Ausmerzen des christlich-abendländischen Sittlichkeits- und Moralverständnisses hin zum Ausleben eines von allen Schranken befreiten Sexualtriebes.“

Von NRW schlägt Eckermann den Bogen zu den jüngsten Protesten gegen das Vorhaben der grün-roten Landesregierung Baden-Württembergs, die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ zu einem Meta-Lehrziel sämtlicher Schulfächer zu machen:

„Mit dem Bildungsplan 2015 will Ministerpräsident Winfried Kretschmann offenbar mit NRW (und auch Berlin) bezüglich der Sexualisierung und Umerziehung des Staatsvolkes gleichziehen. Die Familien und Bürger in Baden-Württemberg wehren sich gegen diese staatliche Umerziehung und zeigen Widerstand durch Petitionen und Demonstrationen.“

„Staatliche Sexualerziehung wird unterschätzt“

Immerhin mobilisierte eine vom Realschullehrer Gabriel Stängle auf den Weg gebrachte Petition [an die] 200.000 Unterstützer gegen den aufgedrehten Sexkunde-Plan. Die daraus entstandene und davon begünstigte Bürgerinitiative für das Elternrecht an Schulen besitzt heute echte Kampagnenfähigkeit. Nach Einschätzung von Eckermann machen Eltern „nach fast fünzigjähriger indoktrinärer staatlicher Sexualerziehung deutlich, daß es ihnen nicht mehr egal ist, was der Staat ihre Kinder lehrt.“ Demnach lehnten Eltern es eindeutig ab, ihre Kinder in die sexuellen Überzeugungen geschlechtlicher Irrläufer einweisen zu lassen mit dem Ziel, diese in die eigenen Wertvorstellungen zu übernehmen. Den daraus entstehenden Schaden wollen sie nicht länger hinnehmen.

Schließlich führt Eckermann aus, wie es überhaupt zum Durchmarsch des Geschlechtlichen an den Schulen kommen konnte: „Die staatliche Sexualerziehung wurde und wird seit ihrer Einführung 1968 vom überwiegenden Teil der Eltern unterschätzt.“ Eltern wüßten meist nicht, womit ihre Kinder im schulischen Sexualkundeunterricht konfrontiert würden. Wann immer jedoch Eltern, die von dessen schädlicher Wirkung überzeugt wären, dagegen opponierten, würden sie als „Ewiggestrige“ abgetan. „Auf diese Weise konnte sich die staatliche Sexualerziehung im Laufe der Jahre hinter geschlossenen Klassentüren zu einer massiven ideologischen Indoktrination der Schüler im Sinne der Neomarxisten entwickeln und unsere Gesellschaft revolutionieren.“

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Bekämpfung der RKK am Beispiel medialer Tatsachenverfälschung

http://www.katholisches.info/2014/04/09/christenfeindlichkeit-die-neue-alte-front-der-kirchengegner/:

Die Kirchengegner geben sich religionskritisch, doch in Wirklichkeit ist ihr erstes und eigentliches Feindbild die Katholische Kirche. Das Anliegen der Laizisten ist die Schwächung der Kirche und deren Verdrängung aus dem öffentlichen Raum. …

… Der La Stampa-Artikel wurde mit einem Bild aus Zentralafrika veröffentlicht. Darauf ist ein Schwarzer zu sehen, der demonstrativ damit droht, die Kehle durchzuschneiden. Die Bildlegende lautet „Ein Mitglied der christlichen Anti-Balaka in Bangui, Zentralafrika“. Das einzige Beispiel religiöser Gewalt, das der Aufsatz bildlich suggeriert, ist damit Gewalt von Christen. Nicht Gewalt von Islamisten, obwohl die meisten genannten Länder der Scharia unterliegen. Nicht Gewalt von Hindus, obwohl allein in Indien jeder siebte Erdenbewohner lebt. Eine bemerkenswerte Verdrehung der Tatsachen. Das Bild legt damit offen, was der Artikel nur verschleiernd nahelegt: Es soll der Eindruck vermittelt werden, daß die Gewalt von den Christen ausgeht und schuld daran die Religion ist. Im Umkehrschluß sei das Christentum zurückzudrängen und diese im Westen stattfindende Verdrängung als Einsatz für den Frieden und gegen die Gewalt gerechtfertigt.

In Wirklichkeit liegen die Dinge ganz anders als dargestellt oder zumindest suggeriert. Die Zentralafrikanische Republik ist mehrheitlich christlich. Die 15 Prozent Moslems des Landes versuchten mit Hilfe ausländischer islamischer Milizen aus dem Tschad und dem Sudan die Macht im Land zu übernehmen und das Land zu islamisieren. Nach dem Sieg über die Islamisten nehmen nun die sogenannten Anti-Balaka-Milizen Rache für die Verbrechen der Moslems. Dabei handelt es sich aber nicht um christliche, sondern um weitgehend animistische Milizen, was die Schlußfolgerungen von La Stampa nicht nur straucheln läßt, sondern die antichristliche Propagandaabsicht entlarvt. Anti-Balaka erkennt man an Voodoo-ähnlichen Amuletten, die sie um den Hals tragen und die man bei Christen nicht findet. Auf dem von La Stampa veröffentlichten Bild ist nicht, wie die Bildunterschrift behauptet, ein Christ zu sehen, sondern ein Animist. …

… Der Artikel wäre nicht weiter von Bedeutung, würde er nicht einen Grundtenor widergeben, der im westlichen Kontext auf der Entscheidungsebene mit antichristlichem, konkret jedoch vor allem antikatholischem Einschlag verbreitet, wenn nicht sogar Maßstab des Handelns ist.

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„Gleichstellungs“-Politik zum Schaden der Mütter

Bärbel Fischer: http://www.freiewelt.net/wahlprufstein-gleichstellungspolitik-10029369/   (8.4):

… Im Amsterdamer Vertrag (1997) verpflichteten sich die Mitglieder der Europäischen Union zur „Gleichstellungspolitik“, die den Eindruck erwecken soll, es gehe um die Gleichberechtigung der Geschlechter. Wird beispielsweise die Umsetzung in Deutschland betrachtet, geht es aber um etwas ganz anderes.

„Gleichstellungspolitik“ heißt hier, dass Frauen und Männer in ein möglichst gleiches Erwerbsschema gepresst werden sollen, wobei die Erziehung der Kinder zumindest ab dem zweiten Lebensjahr aus der Familie ausgelagert werden soll.

Deutlich wird diese Politik in der Begrenzung des Elterngeldes auf ein Jahr nach einer Geburt und in der fast ausschließlichen Honorierung der Krippenbetreuung, während Eltern, die ihre Kinder selbst betreuen, fast leer ausgehen. Das zwingt immer mehr Eltern aus wirtschaftlichen Gründen, die Erziehung ihrer Kinder an öffentliche Einrichtungen zu delegieren. Nach den wirklichen Wünschen der Eltern oder gar dem Wohl der Kinder wird nicht ernsthaft gefragt.

Eltern, die sich trotz aller gesetzlich geschaffenen Nachteile dazu entschließen, im Interesse ihrer Kinder länger als ein Jahr auf Erwerbsarbeit zu verzichten oder diese einzuschränken, werden bei einem weiteren Kind per Gesetz meist mit einem Bruchteil des Elterngeldes abgespeist im Vergleich zu Eltern mit erstem Kind, die zuvor voll erwerbstätig sein konnten.

Diese gezielte Diskriminierung von Eltern mit mehreren Kindern ist das krasse Gegenteil von Gleichberechtigung und auch mit dem Schutzgebot des Grundgesetzes gegenüber der Familie nicht vereinbar.

http://www.rettet-die-familie.de/wahlpruefsteine-europawahl-2014

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Schwesig unterstützt Wirtschaft gegen Familien

Ferdinand Knauß: http://www.freiewelt.net/dihk-und-schwesig-verbunden-sich-auf-kosten-der-kinder-10029575/   (9.4.):

Wenn sich eine Bundesfamilienministerin von der SPD und der Chef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages in der Redaktion einer großen deutschen Zeitung zu einem Interview treffen, sollte man eigentlich ein Streitgespräch erwarten. Erstere sollte sich, so könnte man annehmen, für die Belange von Familien einsetzen, der andere natürlich für die Interessen der Wirtschaftsunternehmen. Doch der Streit findet nicht statt. Beide sind sich völlig einig.

„Wunderbar!“ jubiliert Manuela Schwesig über Eric Schweitzers Vorschlag: Er will, dass in Familien nicht mehr einer Vollzeit und der andere Teilzeit arbeitet, sondern „sinnvoll organisiert“, beide 35 Stunden. Das ist im Kern tatsächlich dieselbe Idee, die sie selbst unter dem Stichwort „Familienarbeitszeit“ in die Diskussion brachte. Die demonstrativ große Einigkeit lässt erwarten, dass demnächst eine entsprechende Initiative ins Rollen kommen könnte.

Können sich Familien darüber freuen? Nein. In dem Gespräch ist zwar bisweilen von Kindern die Rede, aber stets ist klar, dass sich beide einig sind über die Prioritäten: Erst die Arbeit, dann die Kinder. Beiden geht es nicht darum, Eltern Zeit für ihre Kinder zu verschaffen, sondern für ihre Erwerbsarbeit – auf Kosten der Kinder.

Wie Familienministerin Schwesig und DIHK-Chef Schweitzer gemeinsam die Interessen von Familien missachten, lesen Sie hier.

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