Rettet die Familie!

http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/9146-familienlandschaft-in-deutschland   (26.10.):

Die klassische Ehe mit Kindern gilt als Auslaufmodell. Wir sollten den Untergang der Ehe von Mann und Frau aber nicht einfach verwalten – sondern gegensteuern.

… Nun gehört schon eine gewisse Chuzpe dazu, 70 Prozent … aller deutschen Familien als Auslaufmodell zu bezeichnen. …

… Die Familie aus Vater-Mutter-Kindern ist das Idealmodell schlechthin. Denn hinter den 20 Prozent Alleinerziehenden aus der Statistik stehen viele gescheiterte Ehen und Beziehungen. Die sind ja nicht losgezogen und haben beschlossen: Ich möchte später mal alleinerziehend sein. Sie sind mit der Ambition „Für immer“ gestartet – das Leben spielt nur leider oft ganz anders, als wir denken. Und die restlichen zehn Prozent der nichtehelichen Gemeinschaften mit Kind sind doch auch Vater-Mutter-Kind, bloß ohne Trauschein. Die Handvoll Regenbogenfamilien, die mit in diese Abteilung gepackt wurde, ist marginal.

Aber ist es gut, nur weil es ist? Müssen wir den Untergang der Ehe von Mann und Frau einfach nur verwalten, bis der Letzte die Tür abschließt? Oder gibt es vielleicht sogar gute Gründe, dieser Entwicklung entgegenzusteuern? …

… Wenn die Politik die Geburtenrate tatsächlich steigern wollte – wobei dieser Wille noch zu beweisen wäre –, müsste sie statistisch betrachtet voll auf Ehe setzen. …

… Am Anfang von Patchwork steht immer das Scheitern von mindestens einer Familie. Am Anfang von Alleinerziehenden ebenfalls regelmäßig das Scheitern einer anderen Familie. Wollen wir also weiter das Scheitern bejubeln oder dem Ideal helfen? Fragt man Jugendliche nach ihren Zukunftsplänen, dann sagen die Shell-Jugendstudien regelmäßig: Heiraten und Kinderkriegen sei Wunsch Nummer eins. Wollen wir also unserer Jugend helfen, ihr Ideal zu erreichen, oder wollen wir ihre Ideale verändern?

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Mediale Schlammschlacht gegen Hooligans?

Heidrun Jakobs: http://journalistenwatch.com/cms/2014/10/30/bundesinnenminister-de-misere-mit-freundlicher-unterstuetzung-fuer-den-dschihad/:

… Es ist Zeit, die Stimme [gegen den Dschihadismus] zu erheben und das haben die Hooligans am vergangenen Wochenende getan. Wen wundert es in diesem Zusammenhang, dass sich die Gewaltaktionen dort nicht so abgespielt haben, wie das in den Medien berichtet wurde?

Mancherorts ist schon von einer Unterwanderung der nordrhein-westfälischen Polizei durch Salafisten die Rede. Es ist die Rede davon, dass bezahlte “Agents provocateurs” Gewalt anheizten und es ist die Rede davon, dass die Demonstranten eingekesselt wurden, aber gleichzeitig aufgefordert wurden, den Platz zu verlassen. Wie sollte das gehen, wenn man eingekesselt ist? Der Augenzeugenbericht von Tatjana Festerling hat hier für Aufklärung gesorgt. Gegen Tatjana Festerling haben die linken Medien zu einer Schlammschlacht ausgeholt. Innenminister Jäger ist trotzdem immer noch im Amt. Das sind jedenfalls Methoden, die man aus dem damaligen Propagandaministerium kennt. Tja, und von wem werden diesen Medien bezahlt? Das kann man dann hier nachlesen: www.gekaufte-journalisten.de.

Nein, so geht das nicht! Wir haben uns die Freiheit mühsam erkämpft. Nirgendwo in der Welt sind Freiheitsrechte derart felsenfest abgesichert wie bei unseren Grundrechten. Wer sich dagegen stemmt, hat hier nichts verloren! Und wer das beeinträchtigt oder gefährdet, wie unsere Politiker, die doch nur dem deutschen Volk verpflichtet sind, hat mit Konsequenzen zu rechnen. Herr de Maizière: Treten Sie zurück! …

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Ergänzung:

http://journalistenwatch.com/cms/2014/10/30/die-welt-schaut-auf-tatjana-festerling/:

Unter dem Begriff “Rechtsextremismus” schreibt die “Welt” heute über einen Artikel von Tatjana Festerling, der auf JouWatch veröffentlicht wurde.

… Der Hamburger Landesverband will das AfD-Mitglied nun zum Austritt aus der Partei drängen. Man dulde keine Gewalt und auch keine Äußerungen, die eine Demonstration gewaltbereiter Hooligans rechtfertigen würden, sagt ein Sprecher der “Welt”. Am Montag will der Landesvorstand tagen und über die “Causa Festerling” diskutieren. Sollte sie sich nicht freiwillig aus der Partei zurückziehen, wolle der Vorstand ein Ausschlussverfahren gegen sie einleiten…

Der Text stand so schon vorher im Hamburger Abendblatt und wurde einfach übernommen. Aber das haben wir bereits auf der Demo erleben dürfen. Keine Journalisten vor Ort, der Rest kopiert den Schrott vom Kollegen und plustert sich in vorhersehbaren Kommentaren auf. Ein Armutszeugnis für den deutschen Journalismus. Aber Hauptsache, man kann der lästig gewordenen AfD wieder mal eins auswischen.

Die Kommentare sind da etwas besser: …

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Markus Wegner: http://journalistenwatch.com/cms/2014/10/30/markus-wegner-ueber-die-geplante-tatjana-saeuberung-in-der-afd/:

Hallo werte AfD-Freunde,

vorab erlaube ich mir mal auf Tatjanas Bericht auf „Journalisten Watch“ (und in diesem Zusammenhang auch auf meine Ergänzung dort) zu verweisen, damit alle den gleichen Erkenntnisgewinn haben. Nun hat da doch glatt „ein Sprecher“, so ein namensloser, aber ganz schlauer, aus der AfD Hamburg gegenüber den Medien kundgetan, nun sei es in der Partei um Tatjana Festerling geschehen, oder so ähnlich, weil sie diejenigen gelobt hat, die den widerlichen Kopfabschneidern und Frauenverstümmlern Paroli geboten haben (so was macht ja auch allenfalls Nuhr im Kabarett und Abdel-Samad ist schon auf der Flucht). Wenn aber auch diese mehr oder weniger einzigen in der Öffentlichkeit wahrnehmbaren Beschäftigungen – mangels anderer inhaltlicher Artikulierung der AfD Hamburg, z. B. dass aktive salafistische Genozidbetreiber in Deutschland nichts zu suchen haben – vorüber sind, kann der AfD bald gar keiner mehr helfen. Das gebe ich schon mal zu bedenken. …

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Wiener Neustadt: Koranverteilung verboten

http://www.krone.at/Oesterreich/Koran-Verteilung_in_Wiener_Neustadt_nun_verboten-Hat_keinen_Platz-Story-425161   (28.10.):

“I brauch kan Koran, i bin katholisch!” Dieser Satz einer älteren Dame hat einen Salafisten auf der Fußgängerzone in Wiener Neustadt derart in Rage gebracht, dass er die Pensionistin wüst beschimpfte.

Bereits mehrmals wurden Leute bei den Gratis-Verteilaktionen der Heiligen Schrift des Islam angepöbelt.

Damit ist nun Schluss. Als erste Gemeinde verbietet Wiener Neustadt nun die aggressiven Verteilaktionen. …

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Berlin: Aus für Weihnachten

Christiane Jurczik: http://kultur-und-medien-online.blogspot.co.at/2014/10/volksfront-in-berlin-gegen-weihnachten.html   Aus “Weihnachtsmarkt“ wird “Kreuzberger Wintermarkt“   (28.10.):

In der Berliner Bergmannstraße im Stadtteil Kreuzberg ist ein Weihnachtsmarkt geplant. Nur soll es dort nichts Weihnachtliches geben und das Merkwürdigste dabei ist die Namensgebung: “Kreuzberger Wintermarkt“. Warum? Was ist an Weihnachtsmarkt zur Weihnachtszeit nicht in Ordnung?

Der Wintermarkt in der Bergmannstraße folgt einem Trend, der in Kreuzberg sogar politisch vorgegeben wird. Weihnachtsmärkte auf öffentlichen Straßen und Plätzen sind nicht erwünscht, weil sie religiöse Symbole zeigen. So will es die große politische Mehrheit aus Grünen, Linken, Piraten und SPD, berichtet die BZ am 24.09.2014.

Der Bergmann-Markt wird auf privatem Grund stehen. Er dürfte ein Weihnachtsmarkt sein. Ihm wird das Weihnachtliche ganz freiwillig genommen. Und auch das ist ein Trend: In Friedrichshain-Kreuzberg wird es in diesem Advent noch weitere Märkte geben, die sich vom Christfest abkoppeln, z. B. den „Kultur-Wintermarkt“ in der Prinzenstraße 35–38 und den “Naschmarkt” in der Markthalle am Marheinekeplatz. Diese sinnfreien Bezeichnungen sind eine infame Ignoranz aller Christen und ihrer damit verbundenen Symbole und Werte. …

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ARD und ZDF: Lug, Trug und Kriegshetze

Maren Müller: https://www.openpetition.de/petition/blog/raus-mit-markus-lanz-aus-meiner-rundfunkgebuehr   (23.10.):

… Über die Hälfte der eingereichten Programmbeschwerden beziehen sich auf die aktuelle Ukraineberichterstattung https://publikumskonferenz.de/forum/viewforum.php?f=30.

Momentan befinden sich eine ganze Reihe von Programmbeschwerden im Verfahren, welche die teils tendenziöse Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten im Ukraine-Konflikt dokumentieren.

So berichtete zum Beispiel Moskau-Korrespondent Udo Lielischkies im Mai dieses Jahres von der Ermordung zweier Zivilisten durch Vertreter der Separatisten in Krasnoarmeysk am Tag des Referendums https://publikumskonferenz.de/forum/viewtopic.php?f=30&t=125. Originalaufnahmen des Zwischenfalls zeigen allerdings deutlich, dass die ukrainische Nationalgarde für den Tod der Zivilisten verantwortlich ist. Inzwischen hat die ARD sich für diese Falschmeldung (angeblich nach Hinweis eines (!) Zuschauers) öffentlich entschuldigt http://www.cicero.de/berliner-republik/ukraine-fehler-der-ard-nur-eine-halbe-entschuldigung/58302. Das ZDF verbreitete diese Falschmeldung noch Wochen danach ungeniert http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2152500/mittagsmagazin-vom-12.-Mai-2014#/beitrag/video/2152500/mittagsmagazin-vom-12.-Mai-2014, obwohl es seit dem Tag des Geschehens tausende von Hinweisen aufmerksamer Zuschauer, (auch) angesichts der Absurdität dieser Meldung, gegeben hat.

Wir haben unzählige Hinweise, Presseartikel, Einträge in Blogs und Kommentarspalten, Bilder, Videos und schriftliche Eingaben an die entsprechenden Rundfunkanstalten gesammelt, und werden diese Geschichte einer gezielten Desinformation als Dokumentation „Falsche Mörder in Krasnoarmeysk“ aufarbeiten.

Trotz Kenntnis von OSZE-Berichten, http://www.osce.org/om/122938, anders lautender Medienberichte http://en.interfax.com.ua/news/general/219857.html und Kontrollen durch Militärs und NGOs wurden in zahlreichen Sendungen von ARD und ZDF gebetsmühlenartig die Behauptungen verbreitet, der erste russische Hilfskonvoi hätte auf der Hinfahrt Waffen in die Ukraine geschafft und auf der Rückfahrt nach Russland ukrainische Rüstungsgüter (Radaranlagen) außer Landes gebracht https://publikumskonferenz.de/forum/viewtopic.php?f=30&t=122.

Sowohl ARD als auch ZDF bieten in ihren Nachrichtenformaten zum Ukrainekonflikt vollkommen wertneutrale Podien https://publikumskonferenz.de/forum/viewtopic.php?f=30&t=130 für rechtsradikale und kriminelle [ukrainische] Banden, ohne sich auch nur ansatzweise zu distanzieren. Verbotene Nazisymbole werden kommentarlos groß eingeblendet, als würde man über Traditionsvereine berichten https://publikumskonferenz.de/forum/viewtopic.php?f=30&t=130. Faschisten werden zu Freiheitskämpfern stilisiert, man verschweigt Gräueltaten diverser Volksvertreter, man begleitet sie bei fragwürdigen Einsätzen im finstersten Hollywood-Stil und interpretiert die Geschehnisse in kreativer Weise https://publikumskonferenz.de/forum/viewtopic.php?f=30&t=124.

Kriegerische Bildmotive älteren Datums aus anderen Zusammenhängen werden zur Untermauerung aktueller Falschbehauptungen genutzt https://publikumskonferenz.de/forum/viewtopic.php?f=30&t=111, man verfälscht Interviews https://publikumskonferenz.de/forum/viewtopic.php?f=30&t=121 und macht selbst vor Reden des deutschen und des russischen Außenministers vor der UN-Vollversammlung nicht halt https://publikumskonferenz.de/forum/viewtopic.php?f=30&t=164.

Behauptungen ohne jegliche Quellenangaben finden Verbreitung in den Nachrichtenformaten von ARD und ZDF, es werden Augenzeugen und Beweisfotos bemüht, die keine sind https://publikumskonferenz.de/forum/viewtopic.php?f=30&t=110 längst dementierte Berichte https://publikumskonferenz.de/forum/viewtopic.php?f=30&t=118 werden gesendet und Mitglieder transatlantischer Think-Tanks werden ernsthaft als neutrale Experten zur Lage interviewt https://publikumskonferenz.de/forum/viewtopic.php?f=30&t=137.

Nicht nur Falschbehauptungen zu Ungunsten der Russischen Föderation und der russischsprachigen Bevölkerung in der Ostukraine erregen die Gemüter des Publikums, auch das Weglassen brisanter Informationen lässt an der Redlichkeit der Sendeanstalten zweifeln: Man verschweigt Vorstrafen und kriminelle Geschäfte ukrainischer Machthaber und Oligarchen, man berichtet nur unzureichend über unvorstellbare Massaker an der russischen Bevölkerung, wie z. B. in Odessa geschehen. Falsche Tote und falsche Täter führen dazu, dass Massaker, die politisch nicht in den Kram passen, gezielt totgeschwiegen, bagatellisiert und in den Hintergrund gespielt werden. Auch das Auffinden von Massengräbern wird zur Randnotiz degradiert.

Für Kai Gniffke, den ersten Chefredakteur der Tagesthemen, gibt es jedoch keinen Grund, sich für Fehler zu entschuldigen oder in der Berichterstattung nun gar “gegenzusteuern” blog.tagesschau.de/2014/09/29/zwischenbilanz-der-ukraine-konflikt-in-der-tagesschau/.

Auch ZDF-Chefredakteur Peter Frey postuliert in einem Interview www.neues-deutschland.de/artikel/949029.journalisten-haben-ein-wichtigkeitsgen.html, dass es keinen Glaubwürdigkeitsverlust gäbe und dass das ZDF gerade in den Krisensituationen der letzten Monate bewiesen habe, dass es eine erstklassige Adresse für unabhängigen Journalismus in Deutschland sei.

Im „energischen Zurückweisen“ von Beschwerden www.neopresse.com/medien/ard-programmbeirat-gibt-zu-berichterstattung-ist-einseitig-und-voreingenommen/ sind die Verantwortlichen beider öffentlich-rechtlicher Medienanstalten einsame Spitze www.tagesspiegel.de/medien/ukraine-konflikt-im-zdf-hakenkreuz-und-ss-rune-protest-von-zuschauern/10685462.html.

Offensichtliches lässt sich allerdings weder wegleugnen noch vertuschen, auch wenn aus unerfindlichen Gründen plötzlich reklamierte Beiträge ohne Erklärung oder Richtigstellung aus den Mediatheken verschwinden.

… Die öffentlich-rechtlichen Medien gehören uns allen. Wir finanzieren die Programme, die Gehälter und Honorare, die Infrastruktur und produzieren mit unseren Beiträgen Einkommensmillionäre am laufenden Band. Parteien, Verbände und Kirchen kontrollieren die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten durch ihre Beteiligung in den jeweiligen Gremien. Die Fehlentwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu Ungunsten einer neutralen und fairen Berichterstattung hat unter anderem seine Ursachen in diesem undurchdringlichen Filz von Freundeskreisen, Interessenlagen und Verflechtungen. Wir wollen, dass die Gremien künftig frei von politischen (und) Partikularinteressen ihren Aufgaben nachgehen können und somit der Einfluss aller gesellschaftlich relevanten Meinungen und Interessen sichergestellt wird.

Ein „Weiter wie bisher“ akzeptieren wir jedenfalls nicht. …

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Ungarn: Parlamentspräsident erwägt EU-Austritt

http://www.gegenfrage.com/ungarns-parlamentspraesident-erwaegt-eu-austritt/   (27.10.):

… In einem exklusiven Interview mit Echo TV am Donnerstag machte Ungarns Parlamentspräsident László Kövér einige interessante Bemerkungen über die Europäische Union. Er sagte, dass wenn die EU versuche Ungarn zu regulieren, es besser sei, sich allmählich Gedanken über einen Rückzug aus der Organisation zu machen.

Oft glaube man in Brüssel, dass es man den Mitgliedsstaaten verschiedene Verhaltensregeln vorschreiben könne, so wie es in der Sowjetunion der Fall war. “Falls dies tatsächlich die Zukunft der Europäischen Union ist, ist es wert darüber nachzudenken sich langsam aus der Organisation zurückzuziehen”, so der Parlamentspräsident. Als Beispiel erinnerte Kövér [an] den Tavares-Bericht, in welchem Ungarn angeprangert [und] beschuldigt wird, die Menschenrechte zu verletzen und gegen andere Regeln zu verstoßen.

Kövér fügte hinzu, dass er hoffe, dass dieses “Alptraumszenario der Europäischen Union” nicht weiter Form annehme. “Das eigentliche Problem ist nicht die Europäische Union oder die NATO, sondern die Tatsache, dass die euro-atlantische Welt moralisch implodiert”, führte er weiter aus. “Einige informelle Finanzkonglomerate denken, dass sie tun können, was sie wollen – sie können Werte über Nacht ändern, wenn sie wollen, oder sie können andere Staaten abmahnen.” …

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Entertainer missbilligt Feminismus und Sprachgenderei

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/interview-mit-juergen-von-der-lippe-frauenquote-und-gender-scheisse-a-999349.html   Fernseh-Dino von der Lippe: “Diese Gender-Scheiße macht mich fertig!”   (26.10.):

Die Frauenquote sorge nur für Quotenfrauen, Anreden wie “Liebe Kolleginnen und Kollegen” seien “Gender-Scheiße”: Der Entertainer Jürgen von der Lippe feuert im Interview mit dem SPIEGEL eine Breitseite gegen den Feminismus.

Der Komiker und Moderator Jürgen von der Lippe hält nichts davon, dass Frauen in allen Lebensbereichen Gleichstellung einfordern. “Bei mir hört es schon auf mit der Forderung nach einer Frauenquote in Aufsichtsräten. Damit ist niemandem gedient”, sagte er im Gespräch mit dem SPIEGEL. Eine Frauenquote würde zu nichts Gutem führen, “da sie Personen in Positionen brächte, nur weil sie das richtige Geschlecht haben”.

In manchen Situationen sei es aus praktischen Gründen angebracht, an einem traditionellen Rollenbild festzuhalten. Die Praxis, Begriffe sowohl in die männliche als auch in die weibliche Form zu setzen (“Liebe Kolleginnen und Kollegen”), hält von der Lippe für “Gender-Scheiße”. “Das macht mich fertig”, so der Entertainer. …

http://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2014/juergen-von-der-lippe-verspottet-frauenquote/   (27.10.)

http://www.freiewelt.net/nachricht/juergen-von-der-lippe-hat-schnauze-voll-vom-feminismus-10045628/   (27.10.)

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Ergänzung 29.10.2014:

Arne Hoffmann: http://www.freiewelt.net/spiegel-online-hat-dazugelernt-gleichberechtigung-ist-nicht-gleichstellung-10045709/   (28.10.)

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Berlin: Aus für traditionellen Geschichtsunterricht

http://www.freiewelt.net/nachricht/gender-statt-geschichte-10045544/   (27.10.):

… Das rot-schwarz regierte Bundesland Berlin plant zum kommenden Schuljahr die Abschaffung des Geschichtsunterricht für die Klassen 5 und 6. Die neuen Rahmenlehrpläne der Bildungsverwaltung unter Senatorin Sandra Scheeres (SPD) sehen eine Zusammenfassung von Geschichte, Geographie und politischer Bildung zu einem gemeinsamen Fach Gesellschaftswissenschaften vor.

Ab der Klasse 7 ist dann ein eigener Geschichtsunterricht vorgesehen, jedoch soll bis einschließlich der 8. Klasse Geschichte nicht mehr chronologisch unterrichtet werden, sondern nach sogenannten »Längsschnitten«. Historische Themen sollen epochenübergreifend über größere Zeiträume beobachtet werden. Darin sind neben Karl dem Großen und dem 30-jährigen Krieg neue Pflichtthemen wie Geschlechterrollen, Migration sowie Bildung und Erziehung zu behandeln.

Als Vorbild für die geplante Umstrukturierung nennt man die bereits erfolgte Zusammenfassung der Fächer Biologie, Physik und Chemie zum miteinander vernetzten Fach Naturwissenschaft. …

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DDR-Wiedergeburt in Thüringen

Vera Lengsfeld: http://www.freiewelt.net/mit-ramelow-zurueck-in-die-ddr-10045525/   (26.10.):

Die SED-Linke ist noch nicht an der Macht, da geht es in Thüringen schon zu wie in der DDR. Die Funktionäre der rot-rot-grünen Front fassen einstimmige Beschlüsse, Andersdenkende werden ausgegrenzt.

Stefan Sandmann, ein aufrechter SPD-Genosse, darf diesen Brief nach Rücksprache mit Landesgeschäftsführer René Lindenberg nicht über die SPD-Geschäftsstelle an alle Mitglieder verteilen. Deshalb gab er ihn mit Bitte um Veröffentlichung an die Presse.

Offener Brief an alle SPD-Mitglieder in Thüringen

Liebe SPD-Mitglieder,

beim Wahlkampf war die größte Sorge der Menschen an den Infoständen und Haustüren, dass wir als SPD mit den SED-Nachfolgern koalieren könnten. … Ich … möchte hier und heute alle Mitglieder der Thüringer SPD auffordern, der Empfehlung des Landesvorstandes – eine Rot-Rot-Grüne Koalition mit Herrn Ramelow als MP einzugehen – nicht zu folgen und mit „NEIN“ zu stimmen. …

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Auszeichnung für Sabatina James

http://www.medrum.de/content/sabatina-james-mit-dem-female-rights-world-award-ausgezeichnet   (26.10.):

Die größte Geborgenheit schenkt der zum Christentum konvertierten Frau, die sich für unterdrückte, schutzlose Frauen einsetzt, ein “unübertrefflicher Mann”

(MEDRUM) Österreichs Frauenmagazin look! hat am 16. Oktober 2014 im Rahmen einer Gala im Wiener Rathaus Frauen für herausragende Leistungen ausgezeichnet. Zu den Preisträgern gehörte die aus Pakistan stammende Sabatina James, die nach der Jahrtausendwende zum Christentum konvertierte und seither als selbst bedrohte Frau anderen schutzlosen Frauen helfen will.

… Sie ist schon als junge Frau selbst Opfer von Unterdrückung geworden, als ihre muslimische, nach Österreich eingewanderte Familie sie nötigen wollte, ihren Cousin in Pakistan zu heiraten. Doch sie widersetzte sich diesem Diktat, tauchte unter und ging dabei für ihre Person höchstes Risiko ein. Sabatina musste im Opferschutz leben, weil sie um ihr Leben fürchten musste. Sie hatte sich dem Willen der Familie widersetzt und obendrein nach Ansicht ihrer Familie ihren Glauben verraten. …

Seither protestiert die Konvertitin Sabatina gegen die Verfolgung von Christen und tritt für die Rechte von Mädchen und Frauen ein. Seit 2006 lebt sie im Opferschutzprogramm der Polizei. Ihr Leben sei nicht einfach, in letzter Zeit erhalte sie Drohungen von islamischen Extremisten, vertraute sie dem Frauenmagazin look! an.

… Sabatina James gründete 2006 in Hamburg den gemeinnützigen Verein Sabatina e. V., der unterdrückten, missbrauchten und schutzlosen Frauen Hilfe sein soll. …

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Zehn Gründe gegen die Homo-Adoption

Christl R. Vonholdt: http://wertewelt.wordpress.com/2014/09/30/zehn-grunde-gegen-ein-adoptionsrecht-fur-homosexuell-lebende-paare/:

1. Jedes Kind hat ein Recht auf Mutter und Vater. In der Struktur einer homosexuellen „Familie“ wird dieses Recht dem Kind geplant und bewusst verwehrt. Das ist eine grundlegende Verletzung des Kindesrechts.

2. Ein Kind, das in dem Bewusstsein aufwächst, seine beiden Eltern seien zwei Frauen oder zwei Männer, wird in seinem Wissen um seinen zweigeschlechtlichen Ursprung manipuliert. Das wird sich negativ auf seine Identitätsbildung auswirken.

3. Verschiedenheit ist immer ein größerer Entwicklungsanreiz als Gleichheit. Die Forschung der letzten vierzig Jahre zeigt übereinstimmend, dass Mutter und Vater geschlechtsabhängig Verschiedenes in die Entwicklung der Kinder einbringen. Ein Kind, das bei einem homosexuell lebenden Männer- oder Frauenpaar lebt, ist daher von vornherein in seinen Entwicklungsmöglichkeiten benachteiligt.

4. Die besten Voraussetzungen zur Entwicklung einer sicheren Geschlechtsidentität hat ein Kind, wenn es in der Geschlechterspannung von Mutter und Vater aufwachsen kann. Bei einem homosexuell lebenden Frauen- oder Männerpaar wird dieser Entwicklungsvorteil dem Kind bewusst vorenthalten.

5. Wenn Vater oder Mutter tragischerweise fehlen wie etwa bei Alleinerziehenden, hat das Kind die Möglichkeit, diesen Verlust zu betrauern und konstruktiv zu bearbeiten. Wenn dem Kind dagegen vermittelt wird, eine homosexuelle „Familie“ sei eine vollständige, nur eben alternative Familienform, verhindert dies, dass das Kind den realen Verlust von Vater oder Mutter betrauern kann. Damit bleibt der Verlust abgespalten und wird sich destruktiv auf die psychosoziale Entwicklung des Kindes auswirken.

6. Es gibt erhebliche Lebensstilunterschiede zwischen homosexuell und heterosexuell lebenden Paaren. Statistisch gesehen ist die Promiskuität bei homosexuell lebenden Männern deutlich höher als in einer üblichen Vater-Mutter-Beziehung. Das wirkt sich destruktiv auf die Bindungsbedürfnisse von Kindern aus.

7. Die allermeisten Studien, die eine angebliche Gleichheit von homosexueller mit heterosexueller Elternschaft behaupten, haben gravierende methodische Mängel. Aus keiner vorliegenden Studie können derart weitreichende Schlussfolgerungen gezogen werden.

8. Für die lesbisch lebende Frau ist es kennzeichnend, dass sie den Mann und das Männliche in der Nähebeziehung nicht haben will oder haben kann. Dies wird sich erschwerend und hemmend auf die männliche Identitätsentwicklung von Jungen auswirken.

9. Für das Mädchen ist der Vater das wichtigste Rollenvorbild dafür, was es selbst einmal von einem Mann erwarten kann. Studien zeigen: Adoleszente Mädchen, die ohne Vater aufgewachsen sind, haben größere Nähe-Distanzprobleme zu gleichaltrigen Jungen und werden häufiger ungewollt schwanger.

10. Wenn bei einem vollen Adoptionsrecht in der Geburtsurkunde eines Kindes zwei Frauennamen oder zwei Männernamen statt eines Frauen- und eines Männernamens stehen, wird das Kind auch dadurch in seinem Wissen um seinen zweigeschlechtlichen Ursprung getäuscht.

Siehe auch: http://kreidfeuer.wordpress.com/2012/06/19/mark-regnerus-studie-texas-kinder-aus-regenbogenfamilien-beeintraechtigt/

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Ergänzung 27.10.2014:

Ron Kubsch: www.freiewelt.net/wie-stehts-um-die-diskursfreiheit-10045552/ (27.10.)

Was passieren kann, wenn ein Literaturprofessor in einem Essay davon erzählt, wie strapaziös es für ihn war, bei lesbischen „Eltern“ aufgewachsen zu sein, ist in einem aktuellen Beitrag der Zeitschrift FIRST THINGS nachzulesen.

Was Robert Oscar Lopez dort beschreibt, möchte man fast nicht glauben.

Da „outet“ sich jemand, berichtet also selbstoffenbarend, wie schwer es war, in der Gegenwart zweier Mütter eine männliche Identität zu entwickeln. Das Ergebnis ist, er muss nun als „Homophober“ nicht nur mit viel Häme, sondern mit einschneidenden Repressalien leben. …

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In der Slowakei kämpft Anton Chromík mit seiner Allianz für die Familie für ein Verfassungsreferendum, das u. a. die Homo-Adoption verhindern soll:
http://www.freiewelt.net/interview/wir-brauchen-familien-mainstreaming-10044655/   (15.10.):

… Wir haben einen Vorschlag gemacht, wie man an die anderen drei wichtigen Fragen – Adoption von Kindern; besondere Rechte für die Ehe; das Recht von Eltern und Kindern, über die Teilnahme am Sexualkundeunterricht entscheiden zu können – herangehen kann. Wir waren allerdings nicht erfolgreich. Deshalb ist ein Referendum notwendig.

Wie aus einer repräsentativen Umfrage einer namhaften Agentur vom September 2014 ersichtlich ist, genießen wir die massive Unterstützung der Menschen. …

Die Frage »Stimmen Sie zu, dass Paare oder Gruppen von Personen desselben Geschlechts nicht das Recht erhalten sollten, Kinder zu adoptieren und aufzuziehen?« wurde von 76,4 Prozent der Befragten zustimmend beantwortet. …

… Familie ist das Band, das alle Fragen zusammenhält. Wir kämpfen nicht gegen Homosexuelle. Wir bringen nur die Tatsache zum Ausdruck, dass die Ehe die beste Umgebung ist, um Kinder aufzuziehen. Die Ehe kann nicht von Kindern getrennt werden, von Mutterschaft und Vaterschaft. Die Ehe ist die Garantie dafür, dass jedes Kind eine Mutter und einen Vater hat. Nichts ist für ein Kind wichtiger als Mutter und Vater.

… Internationale Gerichte sagen sehr klar, dass es kein Menschenrecht auf Homo-Ehe und die Adoption von Kindern durch Homosexuelle gibt. Es gibt kein Recht auf Adoption, aber Kinder haben das Recht auf Mutter und Vater.

… Wer spricht in unseren Ländern davon, dass Kinder immer Mama und Papa brauchen? Dass wir uns für unsere Kinder opfern müssen? Wie viele Kinder in den reichsten Ländern der Welt sind die ärmsten, was die Liebe ihrer Eltern angeht? Angesichts der unglaublichen Tragödie, die Kinder erleiden müssen, ist man versucht zu sagen: Kinder brauchen nicht notwendigerweise Mutter und Vater! Aber damit belügen wir nur unser Gewissen. Am Ende sehen viele keinen Unterschied mehr zwischen diesen Familien und gleichgeschlechtlichen Paaren.

Es gibt aber einen großen Unterschied zu Scheidungen. Niemand will, dass sein/ihr Kind ohne Vater oder Mutter aufwächst, aber das passiert, und es ist jedes Mal eine Tragödie. Aber sogar nach einer Scheidung verliert das Kind nicht seine Eltern. Nur in schwulen Partnerschaften gibt es einen klaren, zynischen Plan, um Vater oder Mutter von der Gemeinschaft mit dem Kind auszuschließen. Wer denkt an die Bedürfnisse des Kindes? Es gibt nur Interessen von Erwachsenen!

Die Elite muss dem Volk dienen, nicht einen kulturellen Umsturz herbeiführen. Wir werden unsere Politiker drängen, Politik zum Wohle der Familie zu machen. Mehr als Gender Mainstreaming benötigen wir Family Mainstreaming. …

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Anzeige gegen „Hassprediger“ Dieter Nuhr — Akif Pirinçci steht ihm bei

http://www.noz.de/deutschland-welt/kultur/artikel/516852/muslim-aus-osnabruck-wirft-dieter-nuhr-hetze-vor   (24.10.):

Osnabrück. Wenn der Kabarettist Dieter Nuhr am Samstag in Osnabrück auftritt, werden Muslime vor der Stadthalle gegen ihn demonstrieren. Erhat Toka, der Initiator des Protests, bezeichnet den Comedian als „Hassprediger“, der Hetze gegen den Islam betreibe.

Er hat Anzeige wegen „Beschimpfung von Religionsgemeinschaften“ erstattet und ruft zum Boykott der Veranstaltung auf. Dieter Nuhr will sich erst in der kommenden Woche gegenüber unserer Redaktion äußern.

„Wenn sich jemand über den Islam lustig macht, habe ich nichts dagegen“, sagt Erhat Toka, und gibt mit einem Lächeln zu verstehen, dass er keine Spaßbremse sein will. Aber Dieter Nuhr wirft er vor, dass er unter dem Deckmantel der Satire eine „blöde, dumme Hetze“ gegen eine Minderheit betreibe. Erhat Toka sitzt in seiner Kampfsportschule an der Iburger Straße, sein schwarzer Rauschebart fällt auf sein blütenweißes Hemd. Vor drei Jahren hat der Mann mit deutschem Pass und türkischen Wurzeln für eine muslimische Partei bei der Kommunalwahl kandidiert, ohne Erfolg. Am Runden Tisch der Religionen wird ihm gelegentlich eine Nähe zu islamischen Hardlinern nachgesagt. Gerne gibt er sich als Fan des türkischen Staatspräsidenten Erdogan zu erkennen. …

https://www.youtube.com/watch?v=KyIVCmdHERk   Dieter Nuhr über Islam, Koran und Terror   (15.10.2013   19 min)

Akif Pirinçci: http://journalistenwatch.com/cms/2014/10/25/lieber-dieter-nuhr/:

Lieber Dieter Nuhr,

hatte es Sie jetzt also auch erwischt! Aber keine Sorge, die Heimsuchung des Islam wird Ihre Karriere und Ihre Finanzen vorläufig nicht zerstören können. Sie sind zu populär, zu geliebt von Ihrem Publikum wegen ihrer Witzigkeit und ein zu bekanntes “Fernsehgesicht”, als daß ein deutscher Staatsanwalt und ein Richter es wagen werden, Sie vors Gericht zu zerren. Noch würden sich diese deswegen massive Kritik von ein paar im Kopf intakt gebliebenen Mainstream-Journalisten einhandeln und sich so der Lächerlichkeit preisgeben. Das sehen Sie ja daran, daß die Nachricht der Anzeige von einem dahergelaufenen Zauselbart-Moslem gegen Sie wie ein Lauffeuer durch alle offiziellen Medien geht, wogegen sich die Ermittlungssache wegen Volksverhetzung beim gleichen Delikt, die vor ein paar Wochen gegen mich eingeleitet wurde, keine einzige Erwähnung in irgendwelchen Zeitungen findet, sondern nur im Internet, also dem medialen Raum, den die Regierung noch nicht zur Gänze unter ihrer Kontrolle hat, hier und da ein paar Zeilen wert ist.

… Es werden keine Bomben mehr hierzulande explodieren, um die Kopf-ab-Scharia in unserem schönen Deutschland durchzudrücken oder solcherweise Politiker zu erpressen, Islamkritikern ein für allemal den Mund zu verbieten. Der Moslem hat schon längst den Trick raus, wie das alles “auf rechtem Wege” zu bewerkstelligen ist. Durch den Volksverhetzungsparagraphen, den Haßdelikt- und -kriminalitäts-Schwachsinn und den “gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit”-Irrsinn hat er wunderbare Instrumente in die Hand bekommen, um seine Gegner zum Schweigen zu bringen. …

… Da der “Islamwissenschaftler” weiß, daß es in Deutschland nicht verboten ist, die Religion als solche zu kritisieren und zu verarschen, spricht er von einer “religiösen Gemeinschaft”, die zu beanstanden und ins Lächerliche zu ziehen durchaus strafbar ist. Nach dieser Logik darf der Nationalsozialismus mit Verachtung und Spott übergossen werden, jedoch nicht die Nationalsozialisten selbst, da es sich bei ihnen ja nur um eine Gemeinschaft von “Menschen” gehandelt hat. …

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Ergänzung 26.10.2014:

http://michael-mannheimer.info/2014/10/21/spendenaufruf-in-eigener-sache-michael-mannheimer-braucht-ihre-hilfe/:

… Der politische Gegner tut alles, um uns mundtot zu machen. Persönliche Bedrohungen, Morddrohungen und Diffamierungen in den Linksmedien sind Standard und dienen nur dem einen Zweck: uns unliebsame Kritiker am Islam und dem Gesinnungsterror der Linken zum Schweigen zu bringen. Nur wenige halten diesem täglichen Terror stand. Viele Islamkritiker verabschieden sich daher vom Kampf an der Front und geben still und heimlich auf.

… Als jemand, der von Medien des “Rechtsextremismus”, des “Islamhasses”, der “Ausländerfeindlichkeit” und anderen beschuldigt wird, erhalte ich keine Aufträge mehr von Medien und Verlagen und bin de facto mit einem Berufsverbot belegt.

Alle gegen mich erhobenen Anschuldigungen sind unwahr: Meine politische Haltung ist konservativ. Als langjähriger Reisejournalist habe ich mehr Auslandserfahrung  und mehr ausländische Freunde als die meisten meiner Kritiker. Darüber hinaus hat Kritik am Islam nichts mit Hass, sondern mit dem Fundamentalrecht auf freie Meinungsäußerung zu tun. …

Kostenintensive Prozesse können von mir nicht länger allein geschultert werden …

… Da der Michael-Mannheimer-Blog zusammen mit PI und anderen islamkritischen Blogs nicht nur seit Jahren informiert, sondern erkennbar zu einem Umdenken immer mehr Menschen geführt hat, was den Islam und die von ursprünglich Linken, mittlerweile aber allen Altparteien betriebene  Islamisierung Deutschlands anbelangt,  setze ich auch an dieser Stelle auf den Zusammenhalt derjenigen freiheitsliebenden Menschen, die Deutschland vor der Übernahme durch den islamischen Totalitarismus bewahren wollen.

Helfen Sie mit! Unterstützen Sie mich in dieser Spendenaktion mit Ihrer ganz persönlichen Spende. Jeder auch noch so kleine Beitrag ist willkommen:

http://michael-mannheimer.info/2010/08/08/spenden-fur-michael-mannheimer/

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Ergänzung 27.10.2014:

http://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2014/nuhr-verteidigt-sich-gegen-hassprediger-vorwurf/   (27.10.):

… Verärgert zeigte sich Toka, welcher der radikalislamischen Vereinigung Milli Görüs nahesteht, vor allem über Nuhrs Äußerung, die Frau sei im Islam zwar frei, aber in erster Linie frei davon, alles entscheiden zu müssen. Wie man sich darüber empören könne, habe er nicht verstanden, gestand Nuhr.

… „Ich finde aber einen anderen Satz noch viel wichtiger: Daß der Islam nur da tolerant ist, wo er nicht an der Macht ist. Auch darüber war man beleidigt. Ein Gegenbeispiel hat mir bisher aber auch noch niemand nennen können.“

Hart ging Nuhr auch mit dem deutschen Kabarett um, welches das Thema Islam meide. „Ich habe kein Verständnis dafür, daß die bei uns lange erkämpfte Meinungsfreiheit nicht mehr ernst genommen wird, wenn sich Islamisten dagegenstemmen“, sagte Nuhr.

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Ergänzung 29.10.2014:

http://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2014/islamischer-zentralrat-kritisiert-dieter-nuhr/   (28.10.):

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland hat dem Kabarettisten Dieter Nuhr für dessen Islamwitze kritisiert. Nuhr sei dafür bekannt, daß er in der Vergangenheit, immer wieder „auch mit antimuslimischen Ressentiments“ in seinem Programm gespielt habe, sagte der Zentralratsvorsitzende Aiman Mazyek gegenüber dem RBB-Inforadio. „Der Satiriker ist vor allem dazu da, daß er kabarettistisch arbeitet und nicht die Religion auslegt.“ Dafür seien die Gläubigen selbst zuständig.

Dennoch distanzierte sich Mazyek von der Anzeige, die ein Islamfunktionär aus Osnabrück gegen den Kabarettisten gestellt hatte. Erhat Toka sei jemand, der immer wieder aufwiegele und „Streß mit der Gemeinde“ habe. Die Anzeige stelle „nicht die Position der Mehrheit der Muslime in diesem Land“ dar. Wenn Nuhr eine „fundamentalistische Lesart“ des Korans als „Steilvorlage“ verwende, müsse sich der Satiriker „dafür selbst verantworten“.

Schlußendlich seien die Moslems in Deutschland eine Minderheit. Aufgabe des Kabaretts sei es aber, sich über die Starken und nicht die Schwachen lustig zu machen. Islamwitze seien daher kein Ausdruck von Mut. „Zivilcourage bedarf es vor allem, sich mal vor die Muslime zu stellen“, sagte Mazyek. Nicht nur in der Satire seien Moslems „Buhmann“ und würden in die Ecke von Terror und Gewalt gestellt. „Wir bekommen schon ordentlich eins übergebraten.“ …

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Genderismus-Agenda: Umerziehung der Menschheit

Adorján F. Kovács: http://www.freiewelt.net/the-gender-agenda-10045418/   (23.10.):

Der Jugendforscher Martin Voigt hat heute in der FAZ einen lesenswerten Artikel zur neuen “Sexualpädagogik der Vielfalt” verfasst, in dem er konstatiert, dass mit den diesbezüglichen Lehrplänen der Kindesmissbrauch gefördert werden könnte und die gesamte Gesellschaft umerzogen werden soll. Die Namen hinter diesen Bestrebungen sind mittlerweile allseits bekannt: Helmut Kentler, Uwe Sielert, Stefan Timmermanns, Elisabeth Tuider, übrigens alles Leute einer Seilschaft, “aus einem Stall”, wie man so schön sagt. …

Voigt zitiert weiters Dale O´Leary, die die Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking beobachtet hat und in ihrem Buch „The Gender Agenda“ fünf Thesen als Ergebnis zusammenfasst:

… Im UN-Establishment haben folgende Ansichten die Mehrheit:

  • 1. In der Welt braucht es weniger Menschen und mehr sexuelle Vergnügungen. Es braucht die Abschaffung der Unterschiede zwischen Männern und Frauen sowie die Abschaffung der Vollzeit-Mütter.
  • 2. Da mehr sexuelles Vergnügen zu mehr Kindern führen kann, braucht es freien Zugang zu Verhütung und Abtreibung für alle und Förderung homosexuellen Verhaltens, da es dabei nicht zur Empfängnis kommt.
  • 3. In der Welt braucht es einen Sexualkundeunterricht für Kinder und Jugendliche, der zu sexuellem Experimentieren ermutigt; es braucht die Abschaffung der Rechte der Eltern über ihre Kinder.
  • 4. Die Welt braucht eine 50/50 Männer/Frauen-Quotenregelung für alle Arbeits- und Lebensbereiche. Alle Frauen müssen zu möglichst allen Zeiten einer Erwerbsarbeit nachgehen.
  • 5. Religionen, die diese Agenda nicht mitmachen, müssen der Lächerlichkeit preisgegeben werden.

Das ist die Gender-Perspektive in Kurzform. Sie soll in den Mainstream gelangen. Damit dies geschehen kann, ist sie verpackt in wunderbare Worte wie Gleichheit, Rechte, Familien, reproduktive Gesundheit und Fairness. …

Ron Kubsch: http://theoblog.de/sexualitaet-die-gesellschaft-soll-umerzogen-werden/24035/   (23.10.):

Voigt schreibt unter anderem (FAZ vom 23.10.2014, Bildungswelten 6):

Geht es um Antidiskriminierung oder eher darum, die Kernfamilie mit heterosexuellen Eltern und leiblichen Kindern zu „entnaturalisieren“, wie es im Aufsatz „Gender Mainstreaming im Kontext einer Sexualpädagogik der Vielfalt“ heißt (2001, Online Forum Sexualaufklärung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)? Der Verfasser ist Uwe Sielert, Professor für Sozialpädagogik an der Universität Kiel, Mitbegründer der Gesellschaft für Sexualpädagogik (GSP) und ihr Vordenker. Er hat auch in der Ad-hoc-Kommission „Sexualethik“ der Evangelischen Kirche in Deutschland mitgearbeitet. „Eine ernstzunehmende Erziehungswissenschaft muss die Dominanzkultur zunächst in Frage stellen, um dann langsam menschenfreundliche und das Individuum berücksichtigende Inhalte zu konstruieren, die dann eben parlamentarisch auch eine Mehrheit kriegen müssen, um in die schulischen Curricula zu kommen“, meint Sielert.

… Sielert kommt aus der „neoemanzipatorischen Sexforschung“, die der umstrittene Sozialpädagoge Helmut Kentler begründet hat. Im Rahmen eines staatlich geförderten Modellprojekts brachte Kentler von 1969 an Straßenkinder bei vorbestraften Pädophilen unter, und als Sachverständiger in Missbrauchsfällen sorgte er dafür, dass die von ihm bearbeiteten Fälle mit Einstellung des Verfahrens oder Freispruch beendet wurden. Unter neuen, wohlklingenden Namen wie „sexualfreundliche Erziehung“ werden die Grenzen zwischen Pädophilie und vermeintlicher sexueller Befriedigung von Kindern auch heute noch verwischt. Ein Vorstandsmitglied der GSP, Stefan Timmermanns, erklärte 2013 auf einer Tagung des evangelischen Modellprojekts „Mehr Männer in Kitas“ die Vorteile der frühzeitigen Sexualerziehung: Zum Beispiel könnten Erzieher mit Kindern besser über verschiedene Umgangsweisen mit Sexualität reden als Eltern. Auf die sexuellen Ausdrucksformen der Kinder sollten sie freundlich reagieren und ihnen hilfreich zur Seite stehen, um die Lebensenergie Sexualität und die Entwicklung der Geschlechtsidentität zu fördern. So könnten Kinder ihre Körper gegenseitig in Kuschelhöhlen erforschen. Den Ängsten der Eltern soll mit Transparenz begegnet werden. Timmermanns ist Fachbeirat in Schwulenverbänden. …

http://www.pro-medienmagazin.de//paedagogik/detailansicht/aktuell/sexualkunde-mit-bibel-dildo-und-handschellen-89847/   (23.10.):

Ein Schulbuch für Sexualerziehung vermischt bei manchen Aufgaben religiöse Gegenstände wie Bibel und Kruzifix mit Dildos und Handschellen. Dieser Mix von Religion und Sex ist ein bewusster Teil der „Gender-Ideologie“, erklärt ein Experte.

… 2004 analysierte die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung die unter ihrer Aufsicht stattfindende Sexualkunde. Das Ergebnis: „In den Richtlinien ist keine Zielführung der Sexualerziehung im Hinblick auf Ehe und Familie auszumachen.“ Voigt stellt fest: „Vom ersten Bilderbuch bis zum Abitur soll die Vorstellung von Vater/Mutter/Kind ‚entnormalisiert‘ werden.

Siehe auch:

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Ergänzung:

Klaus Kelle: http://www.freiewelt.net/runter-vom-sofa-machen-sie-etwas-10045425/ (23.10.):

… Am Samstagabend durfte ich in Stuttgart eine Diskussion moderieren. Im überfüllten Saal des Alten Schlosses war die geballte Mitte dieser Gesellschaft versammelt. Menschen, die sich Sorgen um die Zukunft der Familien in Deutschland machen. Frauen und Männer, die Angst vor dem Zugriff von Ideologen auf ihre Kinder haben. Familien, die nicht wollen, dass sich Kinder im Alter von sechs oder acht Jahren mit Sexualpraktiken beschäftigen müssen, um einer vermeintlichen Erziehung zur Akzeptanz willen, denn Toleranz reicht ja scheinbar nicht mehr.

Und gestern haben diese Menschen öffentlich demonstriert mit bunten Luftballons und Transparenten und unter dem Schutz von Hundertschaften der Polizei vor linken Schlägerhorden – so wie vor ein paar Wochen die Teilnehmer des 1000-Kreuze-Marsches für das Leben in Berlin auch. Wieso lässt dieser Staat, wieso lassen Politiker und Medien zu, dass die Teilnehmer solcher Veranstaltungen inzwischen ihre körperliche Unversehrtheit riskieren, wenn sie für ihre verfassungsmäßigen Rechte auf die Straße gehen? Wieso dürfen diese Leute beleidigt, bedroht und lächerlich gemacht werden? Und wieso sitzt die berühmte schweigende Mehrheit auf dem Sofa und schaut zu, wenn nicht gerade etwas anderes im Fernsehen läuft? Es darf nicht so bleiben.

Die Gender-Ideologen und ihre Hilfstruppen sind seit Jahrzehnten die größte Gefahr, die unserer Gesellschaft droht. Nicht etwa, weil es ihnen um die Gleichberechtigung von Mann und Frau geht – wer wollte dagegen sein? Aber weil sie die Familien, die Grundlage unserer Gesellschaft, angreifen und zerstören wollen. Mit Methoden, die nichts mehr mit einer freiheitlichen Gesellschaft zu tun haben. Und deshalb ist demokratischer Widerstand geboten, viel mehr Widerstand als bisher. Und deshalb werde ich bei der nächsten Demonstration für das Recht der Eltern, selbst über ihr Leben zu bestimmen, alle Freunde und Nachbarn einladen. Und ich werde einen Bus organisieren oder zwei. Das Bürgertum muss endlich runter vom Sofa. Wir alle haben viel zu lange zugeschaut.

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http://www.freiewelt.net/nachricht/moderne-sexualpaedagogik-verwischt-grenze-zum-missbrauch-10045480/   (24.10.):

Bildungsforscher Voigt schreibt über moderne Formen der Sexualpädagogik: Hier »werden die Grenzen zwischen Pädophilie und vermeintlicher sexueller Befriedigung von Kindern auch heute noch verwischt.« …

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Ergänzung 26.10.2014:

Peter Helmes: http://conservo.wordpress.com/2014/10/25/grun-rote-bildungspornographie-und-die-tatenlosigkeit-von-cdu-und-kirchen/:

… Da einige Lehrer – die Lehrerinnen offensichtlich weniger – sich noch etwas zieren, alles so offen anzusprechen, haben findige grünrote Männ- und Frollein ein spezielles Köfferchen entwickelt, wobei es natürlich nicht ums Köfferchen geht, sondern um das „Spielzeug“, das da drinliegt: Dildos, künstliche Vaginas, Gurken, Kondome, Lustkugeln… Na ja, Sie wissen schon. Muß ich hier nicht näher ausbreiten.

Hier also wird „Learning by doing“ praktisch: Das Spielzeug raus, und schwupps lernen die Kinderlein, wie Kinderlein gemacht bzw., viel wichtiger, wie sie verhütet werden. Wo kein(e) Partner(in) vorhanden, lernt man eben, wie man´s selbst macht. Und vor allem, es ist auch völlig egal, ob ein Mädchen mit einem Jungen übt, oder ein Junge mit einem Jungen oder einem Mädchen, oder ein Junge mit einem Jungen und einem Mädchen, oder ein Mädchen mit einem anderen Mädchen oder ob´s alle zusammen gemeinsam üben. Das nennt man dann Gruppenselbsterfahrung (vulgo: Gruppensex) oder, ganz amtlich „sexuelle Vielfalt“. …

… Im Mittelpunkt grünroter Bildungspolitik steht ganz offensichtlich der Sex. Sex im Fach Biologie, Sex in Deutsch, Sex in der Musik, Sex beim Turnen und weiß der Himmel, wo noch. Es wird in Biologie gelehrt, welche sexuellen Möglichkeiten der Mensch als solcher bietet, vor allem öffnungstechnisch. In Deutsch werden – früher hätten wir gesagt „schmutzige“ – Romane nach gewissen Stellen durchpflügt. Beim Turnen lernen die Kleinen bestimmte „Stellungen“ usw. Schließlich sollen sie ja nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen. …

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Ergänzung 28.10.2014:

http://kultur-und-medien-online.blogspot.co.at/2014/10/cdu-nordwurttemberg-gegen-gender.html   (28.10.):

Die „Gender-Ideologie“ bekommt politischen Gegenwind. …

Der Parteitag des [CDU-]Bezirksverbandes Nordwürttemberg beschloss am 25. Oktober in Stuttgart, die „Gender-Forschung” und ihre Schlussfolgerungen abzulehnen. Er wendet sich unter anderem gegen die Gründung weiterer universitärer Lehrstühle zum Thema Gender in Baden-Württemberg und gegen Mittelzuweisungen des Bundes für derartige Einrichtungen. Umbenennungen wie „Studentenwerk” in „Studierendenwerk” sollen „mangels Mehrwert für irgendjemanden“ unterbleiben.

Außerdem fordert der Parteitag seine Mitglieder auf, im Schriftverkehr und in Publikationen den männlichen Oberbegriff beizubehalten, also etwa „Studenten” statt „Studierende” zu schreiben. Vorsitzender des Bezirksverbandes ist der Bundestagsabgeordnete Steffen Bilger (Ludwigsburg), der der pietistischen Bewegung nahe steht. Er ist auch Vorsitzender des Kuratoriums der Bundeszentrale für politische Bildung mit Sitz in Bonn.

In Bayern rumort es ebenfalls. Mitte Oktober verließ der Bezirksvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CSU (EAK) München, Jürgen Steffan, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern. …

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Ergänzung 29.10.2014:

http://www.freiewelt.net/nachricht/bischof-ruft-zum-widerstand-gegen-gender-ideologie-auf-10045760/   (28.10.):

Bischöfe müssen sein wie der Esel von Bileam, meint der Salzburger Weihbischof Andreas Laun. Sie sollen sagen, was ist, und gegen den »Irrweg der Gender-Ideologie« ihre Stimme erheben.

Der katholische Weihbischof in der Erzdiözese Salzburg Andreas Laun hat sich in die Rolle des Esels begeben: Wie in der Geschichte des Esels von Bileam im Buch Numeri (Altes Testament) habe er als Bischof die Pflicht, schreibt er auf kath.net, auf Dinge aufmerksam zu machen, die er sieht, aber die Gemeinde nicht. In diesem Fall: den »Irrweg der Gender-Ideologie« und die sich daraus ergebenden fatalen Folgen.

Laun verteidigt in seinem Kommentar die christliche Vorstellung von Ehe und Familie als gottgewollte Schöpfungsordnung und nennt die Gendertheorie »eine häretische Ideologie, die so verrückt ist, dass es sie noch nie in der Geschichte gab«. Laun stellt fest, dass die, die sich ihr nicht beugen wollen, unter Druck gesetzt werden – mit allen Mitteln. »Dazu bedienen sie sich der Macht der Medien, um die Menschen, die anders denken, zu diffamieren, sie bedienen sich der Gesetze, um sie zu bedrohen und zu zwingen, und sie greifen nach den Kindern und der Jugend, die sie durch die schulisch verordnete Sexualerziehung noch formen können!« Laun schlussfolgert: »Der Kampf gegen die Familie, den die kommunistischen Ideologen eröffnet haben, wird damit mit neuen ideologischen Mitteln verschärft weitergeführt.« …

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http://www.andreas-unterberger.at/2014/10/spermaschlucken-und-der-genderistisch-schwule-griff-auf-die-kinder/   (27.10.):

Eine totale Sexualisierung der Schulkinder: Das ist zunehmend zu einem Hauptziel rotgrüner Politik und der zugehörigen Homosexualitäts- und Genderaktivisten geworden. …

… Grün und Rot sind jetzt empört, weil sich Eltern und Lehrer über ihre krause „Sexualpädagogik der Vielfalt“ empören. Sie behaupten aber nicht etwa, dass die Vorwürfe nicht stimmen würden, sondern sie ärgern sich über die Tatsache, dass ihre als Bildungspolitik getarnten Sexualisierungs-Initiativen nun öffentlich debattiert werden. Offenbar hätten sie diese lieber weiterhin unter der Tuchent abgehandelt.

Aber zurücknehmen wollen sie diese dennoch nicht. Denn es geht ganz offensichtlich um das „Aufbrechen aller Schamgrenzen bei Kindern und Jugendlichen“, wie es eine prominente deutsche Jugendpsychologin kritisiert hat. Wenn den Kindern eingetrichtert wird, dass alles (außer der traditionellen Moral) gut und gleichwertig ist, wird natürlich auch jeder eventuelle Abwehrmechanismus von Kindern gegen sexuellen Missbrauch demoliert. Das heißt aber unausgesprochen auch: Freie Bahn der Pädophilie.

… Auch Kirche wie ÖVP sollten sich endlich bewusst werden, dass jede Konzession an den genderistisch-schwulen Zeitgeist der Linken und der veröffentlichten Meinung eine üble Büchse der Pandora öffnet. Dass jede undurchdachte Äußerung eines österreichischen Landwirtschaftsministers oder Bischofs von den schwulen Aktivisten triumphierend aufgegriffen wird. Dass sich Kirche wie ÖVP – in ihrer Gier auf ein paar nette Kommentare linker Journalisten – in großem Maßstab von den Empfindungen der großen Mehrheit und insbesondere der Familien trennen.

Sie begreifen noch immer nicht, dass die Beendigung einstiger gesetzlicher Diskriminierung von Homosexuellen (vor allem durch das Strafrecht) heute ins Gegenteil umgeschlagen ist: in einen Kampf für Privilegien und für die Sexualisierung von Kindern. Dass das Conchita-Gewäsch von angeblich fehlender Toleranz längst nur noch ein Riesenschmäh ist, mit dem ganz andere Ziele verfolgt werden. Dass beispielsweise nur ein winziger Bruchteil der einst von Schwulen-Lobbys behaupteten Zahlen an Interessenten eine Homo-Ehe oder -Partnerschaft abgeschlossen hat.

…PS: Wird der Rotgrün-Front nicht klar, dass sie mit ihrem Sexualitäts-Tick auch zum Hauptschuldigen dafür geworden ist, dass moslemische Jugendliche von der europäischen Realität angewidert zu Fundamentalisten und Salafisten überlaufen? Wird der Kirche nicht klar, dass christliche Jugendliche immer stärker von der sehr konservativen Haltung der Evangelikalen in bezug auf Sexualität angezogen werden? Jugendliche sind nämlich in ihrer Mehrheit konsequent und radikal. Und wollen relativ selten eine das Spermaschlucken lehrende Gesellschaft. …

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Ergänzung 31.10.2014:

http://www.youtube.com/watch?v=5u9OQp0u-ko   Impulsreferat von Prof. Wolfgang Leisenberg auf dem Forum Familie 2014 in Stuttgart   (26.10.   22 min)

http://www.familien-schutz.de/bildergalerie-forum-familie-2014-sexuelle-vielfalt-und-gender-mainstreaming-in-der-schule-am-18-10-14-in-stuttgart/   (26.10)

http://www.familien-schutz.de/bildungsforscher-warnt-moderne-sexualpadagogik-verwischt-grenze-zum-missbrauch/   (24.10.):

… [Bildungsforscher Martin] Voigt bettet diese Form der – so darf man wohl sagen – Schwarzen Pädagogik in den richtigen historischen Zusammenhang ein, wenn er eine Linie von Helmut Kentler bis zu Elisabeth Tuider und anderen zieht. Kentler galt zu Lebzeiten, vor allem in den siebziger und achtziger Jahren, als Koryphäe auf dem Gebiet der Sexualpädagogik. Er hat unter anderem strafentlassenen Pädophilen jugendliche Trebegänger zugeführt – ganz offen und mit Wissen der Behörden.

Tuider ist Co-Autorin des Buches »Sexualpädagogik der Vielfalt«, das darauf abzielt, Kinder und Jugendliche in ihrer Identität zu verunsichern. In selten zu lesender Klarheit schreibt Voigt über die »neoemanzipatorische Sexforschung«, die heute die Szenerie dominiert: »Unter neuen, wohlklingenden Namen wie ›sexualfreundliche Erziehung‹ werden die Grenzen zwischen Pädophilie und vermeintlicher sexueller Befriedigung von Kindern auch heute noch verwischt.«

Dass die Sexualpädagogen, die in Kentlers Tradition stehen, diese Grenzüberschreitung in Kauf nehmen, geht aus ihren eigenen Schriften nur zu deutlich hervor. Dazu braucht Voigt nur aus »Sexualpädagogik der Vielfalt« zu zitieren: »Für ›scheinbar Ekliges, Perverses und Verbotenes‹ gibt es eine Extraertüchtigung«, schreibt er. »Per Gesetz verbotene Praktiken (Sex mit Tieren, mit Personen unter 14 Jahren und Sex ohne Einwilligung der anderen Person) soll der Pädagoge nennen und ›zu einer kreativen Auseinandersetzung mit dem Thema anregen‹«. …

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Studie: Familie ist wichtig!

http://www.focus.de/panorama/welt/gesellschaft-forscher-opaschowski-stellt-neue-zukunftsstudie-vor_id_4158427.html   (25.9.):

Familie ist und bleibt das Wichtigste im Leben. Wie Gesellschaftsforscher Horst Opaschowski berichtet, machten 88 Prozent der Bevölkerung die Familie zum wichtigsten Garanten für Stabilität und Sicherheit im Leben …

Was der Wissenschaftler wissen wollte: Was ist den Deutschen in ihrem Leben heute wichtig, wovor haben sie Angst und worauf hoffen sie in der Zukunft? Letzteres erfülle vor allem die Generationenfamilie als „Wagenburg des 21. Jahrhunderts“. Opaschowski: „Sie gewährt Schutz und sozialen Zusammenhalt.“

… Konflikte sehen viele künftig noch stärker in der Kluft zwischen Arm und Reich: Empfanden 2002 noch 27 Prozent der Menschen das als Problem, sind es heute 39. „Ein Nährboden für soziale Probleme und auf Dauer auch ein Gefährdungspotenzial für den sozialen Frieden in Deutschland“, so Opaschowski, der aber zugleich auf die — laut Befragten — größte Gefahr für den sozialen Frieden verwies: den Konflikt zwischen Christen und Muslimen (2002: 30 Prozent, 2014: 46).

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Schweden unterwirft sich dem Genderismus

http://www.katholisches.info/2014/10/21/schweden-fuehrend-beim-gender-diktat/:

… In keinem Land ist die Umsetzung der Gender-Ideologie so weit fortgeschritten wie in Schweden. An einigen Kindergärten wurde das gender-korrekte Pronomen eingeführt, doch seither folgen immer mehr. Immer mehr werden auch die gender-korrekten Kinderbücher, die auf den Markt kommen. Die Hauptfiguren dieser Bücher sind geschlechtsneutral. …

… Kritiker der Zwangsneutralität sprechen von einer sprachlichen Nötigung, die psychischer Gewaltanwendung gleichkomme, die zudem bei Kindern deren natürlichen Reifungsprozeß schädige.

Die sogenannte „kritische Norm“ ist eine in Schweden verbreitete Theorie, laut der alle traditionellen Normen, etwa der Unterschied zwischen Mann und Frau, zwischen Heterosexuellen und Homosexuellen, „überwunden“ werden sollen, um eine „wirklich gleiche“ Gesellschaft zu schaffen. …

Die gender-ideologische Indoktrinierung der nachwachsenden Generationen, besonders der Kleinsten, erfolgt in Schweden bereits auf allen Ebenen, von jener der Schule bis zu jener der Spiele, und das meist durch staatlich bezuschusste Initiativen. …

… Nicht alle sind mit der staatlichen Förderung ideologischer Positionen einverstanden. David Eberhard, einer der bekanntesten schwedischen Psychiater, betont die große, unleugbare Bedeutung des natürlichen Geschlechts als Mann oder Frau für die Identität und die Gesundheit des Menschen. Auch die mehr oder weniger zwangsweise Einführung verordneter Geschlechtsneutralität werde nichts daran ändern, daß sich die erdrückende Mehrheit der Menschen als Mann und Frau identifizieren. „Welche Form man immer wählt, um Menschen zu benennen und anzusprechen: die Unterschiede zwischen Männern und Frauen bleiben.“ Und weiter: „Wir sollen uns mit gegenseitigem Respekt behandeln. Die biologischen Unterschiede ignorieren zu wollen, ist einfach nur verrückt. Indem man uns uniformiert, schafft man nicht mehr Gleichheit. (…) Die Kinder mit dem neutralen „hen“ rufen, statt mit er oder sie? Das ist infantile Grausamkeit“, so Eberhard.

Die staatliche schwedische Kinderpolitik gilt unter Gender-Ideologen als beispielhaft und Speerspitze zur Förderung der Gender-Theorie, der sich auch die anderen EU-Staaten anpassen werden müssen. „Überholte Stereotype“ seien zu „überwinden“ durch „unterschiedslose Förderung jeder sexuellen Orientierung“. Das Gender-Diktat setzt, wie alle autoritären Ideologien, auf die Umerziehung der jungen Generationen durch Zwangsmaßnahmen. Als Instrument zur Umsetzung der jeder Vernunft widersprechenden Gender-Ideologie wird das Schulwesen und der staatliche Bildungsauftrag mißbraucht. …

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Birgit Kelle auf Österreich-Tour

http://www.birgit-kelle.de/:

ÖSTERREICH TOUR DATES (20.10.):

Der Koffer ist gepackt für Österreich: Vier Städte in vier Tagen, das gibt wieder reichlich Sachertorte, Weinglaserl und Mozartkugeln. Hier nun die Termine für die Vortragsreihe: “Was kommt, wenn Familie geht?”:

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Ergänzung 25.10.2014:

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/3780640/eltern-muessten-barrikaden-gehen.story   (24.10.):

Birgit Kelle, vierfache Mutter und Autorin, warnt im Kleine Zeitung Salon vor der völligen Auflösung von Familie. Kelle wirbt für die Vollzeitbetreuung von Kindern durch ihre Eltern.

Sie ist streitlustig und kampferprobt: Birgit Kelle. Mit ihrem Plädoyer für Mütter und Väter, die ihre Kinder Vollzeit betreuen, polarisiert sie und tritt in Deutschland wie in Österreich gegen den politischen Mainstream an. Vielleicht ein Grund, warum diese Woche Hunderte Besucher ins Bildungshaus Maria Trost in Graz zum Salon der Kleinen Zeitung mit der vierfachen Mutter kamen. … Begleitet vom Applaus des Publikums forderte Kelle: “Die Politik, die derzeit mit dem Krippenausbau gemacht wird, muss man doch einmal bis zum Ende denken und dann fragen: Ist das die Gesellschaft, in der wir noch leben wollen?”

Auf die Frage von Moderatorin Carina Kerschbaumer, ob Familien insgesamt zu wenig vernetzt seien, meinte Kelle: “Vielleicht muss es noch schlimmer werden, dass der Aufstand der Familien kommt und dass Eltern auf die Barrikaden gehen und sagen: Bis hierher und nicht weiter. Ich glaube, wir hätten als Eltern gute Karten.” …

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https://www.youtube.com/watch?v=510ukKBPPCc&t=9m30s   Birgit Kelle bei FPÖ-Frauen in Salzburg   (3./4.10.)
(via http://www.unzensuriert.at/content/0016301-Kelle-Die-Feministin-m-chte-mich-unbedingt-befreien   11.10.)

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Arbeiterkammer Vorarlberg, Franz Josef Köb,  Birgit Kelle (23.9.)
https://www.youtube.com/watch?v=nQvWiKtQKHI   Was ist uns Familie wert?   (7.10.   1h34)

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Buch: Shimi Kang: Das Delfin-Prinzip

http://www.randomhouse.de/Buch/Das-Delfin-Prinzip-Gute-Erziehung-glueckliche-und-starke-Kinder/Dr-Shimi-Kang/e438172.rhd:

Ein Muss zum Trendthema: Starke Kinder – ohne Leistungszwang

Die kanadische Pädagogin Dr. Shimi Kang leistet mit ihrem Buch einen wertvollen Beitrag zur aktuellen Erziehungsdebatte. Ihr Ziel sind glückliche, neugierige, lebendige, kooperative Kinder, die ganz nebenbei auch sehr erfolgreich sind. Die derzeit oft propagierte Fixierung auf Erfolg und Leistung lehnt sie ab, denn ehrgeizige Tigermütter und neurotische Helikoptereltern schaffen Druck, Angst und Kontrolle – kein Klima, in dem sich Kinder optimal entwickeln können. Dagegen setzt Shimi Kang das Delfin-Modell: Delfine sind intelligent, sozial, voller Lebensfreude und dienen ihr als anschauliches Bild dafür, wie Erziehung heute gelingen kann. Mit vielen Beispielen aus der Praxis und persönlichen Geschichten.

Leseprobe:

… Es traf mich wie ein Donnerschlag: Mit all den Aktivitäten und Programmen, die ich für ihn organisiert habe, machte ich aus meinem sechsjährigen Jungen einen überarbeiteten Mann mittleren Alters.

Was war nur los mit mir? Warum hatte ich mich in letzter Zeit so sehr zur Tiger-Mutter entwickelt? …

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„Social Freezing“: Huxley lässt grüßen

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/social-freezing-emanzipatorischer-schritt-oder-totale-kontrolle-13216524-p3.html?printPagedArticle=true#pageIndex_3   Seid fruchtbar, aber später!   (18.10.):

Ist „Social Freezing“, das Einfrieren der Eizellen, ein emanzipatorischer Schritt für Frauen? Oder doch der nächste Schritt in die kontrollierte Gesellschaft?

… Seitdem bekannt wurde, dass die Firma Facebook ihren weiblichen Angestellten das Einfrieren von Eizellen als Teil der Sozialleistungen bezahlt (Apple wird diesem Vorbild ab 2015 folgen), gibt es auch in Deutschland eine Debatte darüber, was dieses Angebot bedeute: ob es als befreiender Akt der Gleichberechtigung zu verstehen sei oder als monströse Ausprägung eines emotionalen Kapitalismus.

… Zum anderen bleibt natürlich der Zweifel, ob die vom Arbeitgeber finanzierte Konservierung der Eizellen wirklich das passende Mittel ist, um Frauen die harmonische Verbindung von Familie und Beruf zu ermöglichen. Vielleicht ist eher das Gegenteil der Fall, und „Social Freezing“ zementiert die Trennlinie zwischen „Kind“ und „Karriere“. Denn sollte das Einfrieren von Gameten wirklich einmal zum etablierten Angebot von Unternehmen werden, würden alle herkömmlichen Sozialmodelle für Mütter – Elternzeit oder Teilzeitarbeit – mit dem Makel der Abweichung versehen sein. Wer in einer Welt der großzügig finanzierten Eizellkonservierung zu Beginn der Laufbahn schwanger wird, in jungen Jahren und auf natürlichem Wege, hätte das Vertrauen in eine große Karriere mit unbedingtem Commitment wahrscheinlich noch rigoroser verspielt als heute.

… Wenn man sich zudem das bekannte [Facebook-]Unternehmensmantra der „Transparenz“ vergegenwärtigt, wirkt der Vorschlag, neue Mitarbeiterinnen sollten bei Vertragsabschluss auch ihre Familienplanung offenlegen und vom Arbeitgeber vorfinanzieren lassen, wie ein konsequenter und fälliger Schritt. Social Media und „Social Freezing“: zwei Facetten des „Sozialen“ (oder besser: des „Öffentlichen“), die Wissen über den Menschen sammeln, die ihn erfassbar und berechenbar machen. …

Birgit Kelle: http://www.freiewelt.net/lauft-frauen-lauft-10044862/   (19.10.):

Nein, was für eine neue Freiheit! US-Arbeitgeber bezahlen jetzt das Einfrieren der Eizellen, damit ist endlich Platz für Karriere und Arbeit bis zum Umfallen in den besten Jahren unseres Lebens. Hoch lebe die Emanzipation!

… Wir legen die Kinder auf Eis, um rechtzeitig den nächsten Karriereschritt zu vollziehen.

… Die besten Jahre unseres Lebens sollen wir unsere Energie dem Arbeitgeber schenken und nicht unseren Kindern oder der Familie. Und wir machen brav mit und sind so fleißige Arbeitsbienchen. Und dann, wenn wir durch jüngere Frauen ersetzt werden können, dann dürfen wir gebären. Da beklagen Feministinnen, dass durch Prostitution die Sexualität der Frau zur Ware degradiert wird, doch die Fruchtbarkeit der Frau ist längst ebenfalls ein finanzträchtiges Geschäft. Eine neue Stufe der Ausbeutung erreicht. Die Risiken und Nebenwirkungen bleiben allerdings bei uns Frauen. Die Risikoschwangerschaften, das Risiko dann leider auch auf künstlichem Weg kein Kind mehr zu bekommen. Ach ja, dafür gibt es doch Leihmütter, die kann man dann künstlich befruchten und bezahlen. Damit wird auch das Kind zur Ware, zum Objekt.

Lauft, Frauen, lauft! Man befreit euch nicht, man fängt euch ein. …

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Ergänzung 21.10.2014:

Die Facebook-Verlockungen gefallen sogar der Sopherl nicht:
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/3775865/karmasin-recht-kinderbetreuung.story   (19.10.):

… Harsche Kritik übt Karmasin am Angebot von Facebook und Apple, ihren US-Mitarbeiterinnen das Einfrieren von Eizellen zu bezahlen, damit diese bevorzugt erst in späteren Jahren ihren Kinderwunsch erfüllen. Sie könne nur hoffen, dass es sich da um einen PR-Gag handle. Denn dies wäre der absolut falsche Weg, signalisiere so ein Angebot doch, dass ein Vereinbaren von Karriere und Familie nicht möglich sei. …

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TiSA: Apokalyptische Katastrophe für Bürger, Demokratie und Nationalstaat

Während TTIP die Entmachtung des Staates zugunsten globalistischer Konzerne vorantreibt, steht mit TiSA ein weiterer gefährlicher Moloch ante portas:

Konrad Kustos: http://www.freiewelt.net/tisa-taser-10044910/   (18.10.):

… TISA steht für „Trade in Services Agreement“ und soll nach Abschluss der derzeit laufenden internationalen Geheimverhandlungen von 50 relevanten Ländern (mit Ausnahme der BRICS- Staaten) wesentliche nationale Rechte und Schutzbestimmungen auf dem Dienstleistungssektor außer Kraft setzen. Auf diese 50 Länder entfallen zwei Drittel des globalen Handels mit Dienstleistungen.

Während sich also Bürgerinitiativen noch darüber freuen, dass beispielsweise Wasserbetriebe rekommunalisiert werden konnten, könnte es schon Anfang des nächsten Jahres so weit sein, dass per internationalem Recht hoheitliche Aufgaben mit Ausnahme von Polizei, Justiz und Strafvollzug privatisiert werden. Damit erlöschen automatisch u. a. wesentliche nationale soziale Errungenschaften.

… Einzelheiten sind schwer auszumachen, denn die Geheimhaltung geht so weit, dass, wie es heißt, die Ergebnisse der Verhandlungen auf Wunsch der USA fünf Jahre lang nicht veröffentlicht werden dürfen.

TISA dürfte noch weitaus empfindlicher in das tägliche Leben der Bürger eingreifen als das Freihandelsabkommen TTIP. … Betroffen und direkt der Kontrolle der weltweit operierenden Konzerne ausgeliefert wären möglicher- und wahrscheinlicherweise das komplette Bankensystem, die Informationstechnik sowie die öffentliche Daseinsvorsorge, d. h. auch die Strom- und Wasserversorgung, die Bildung und das Gesundheitswesen.

Ziel der TISA-Politik ist es, privaten Unternehmen in jedem Vertragsstaat zu erlauben, die Dienstleistungen mit eigenem Personal zu erbringen, welches dann den Vorschriften und Arbeitsbedingungen des Herkunftslandes unterliegt. Schlagartig wären sämtliche sozialen Sicherungssysteme in Deutschland ausgehebelt. Beispielsweise im Gesundheitswesen würden wir dann von kostengünstigen Ärzten und Pflegern aus Costa Rica oder Kolumbien betreut. … als gewollten Nebeneffekt öffnet das natürlich auch die Grenzen für eine weitere unkontrollierbare, diesmal weltweite Zuwanderung.

… Wie bei TTIP werden die Vorgänge nicht nur der Regierungskontrolle entzogen, sondern auch der ordentlicher Gerichte. Ausländische Investoren müssen sich in Streitfällen dann nur vor internationalen Schiedsgerichten verantworten, die aus kleinen, willkürlich bestellten Gruppen von Anwälten bestehen. Nationale Betreiber stünden zwar weiter unter Kontrolle bisheriger Mechanismen, doch könnten sie vor der von sozialer Verantwortung befreiten Konkurrenz sicher nicht lange bestehen. Diese internationalen Schiedsgerichte sollen vom Europäischen Parlament schon akzeptiert worden sein.

… Als „Schutzmaßnahme“ gegen Finanzkrisen ist schon der Artikel 17 formuliert, dass ein Land seine „Pflichten zur Marktöffnung“ auch in währungspolitischen oder ökonomischen Krisen nicht vernachlässigen dürfe. Das wäre dann das Einfallstor für milliardenschwere Klagen auf Schadensersatz. Eine gesetzliche Kontrolle der Finanzmärkte wäre damit grundsätzlich ausgehebelt. Die EU-Kommission streitet das butterweich ab, so etwas werde es nur „im Ausnahmefall“ geben. Wie beruhigend.

… Es wird sicherlich einige Jahre dauern, bis die große Umwälzung in allen Lebensbereichen fußfasst, doch dann werden wir unser Land und die Welt nicht wiedererkennen. Große internationale Konzerne werden jede Konkurrenz und damit den Mittelstand nebst Kleingewerbe plattmachen. Erforderliche Subventionen kämen direkt privaten Organisationen zugute. Qualitätskriterien, Lohnabsprachen und der Schutz der Werktätigen werden sich am international niedrigsten Niveau orientieren. Nationale Gesetze, Verträge, Errungenschaften werden ausgehebelt. Letztlich ist das der entscheidende Schritt im Bestreben des Kapitals, die Nationalstaaten bzw. ihre Befugnisse abzuschaffen und seiner Regie zu unterstellen. Und das alles soll natürlich zu unserem Besten geschehen.

… Wenn TISA tatsächlich kommt, handelt es sich um nicht mehr und nicht weniger als einen bisher unvorstellbaren Paradigmenwechsel in der deutschen Demokratie. …

http://www.youtube.com/watch?v=PZgP8mGSt8s&feature=youtu.be   Was ist TISA?   (7.5.   6 min)

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Ergänzung 26.10.2014:

3sat: http://www.youtube.com/watch?v=ztLDgJbuPuA   TTIP CETA Pharmalobby EU für Schiedsgerichte   (30.9.   3 min)

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Ergänzung 30.10.2014:

http://journalistenwatch.com/cms/2014/10/30/richtig-gute-freunde-der-konzerne/:

TiSA-Abkommen soll den privaten und auch den öffentlichen Dienstleistungssektor dem Wettbewerb öffnen …

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CBO: Enthauptungen in Saudi-Arabien eh nicht jeden Freitag

http://www.profil.at/articles/1442/980/378217/ex-justizministerin-bandion-ortner-saudi-arabien-nicht-freitag   (18.10.):

… In der am Montag erscheinenden „profil“-Ausgabe zieht Claudia Bandion-Ortner, die ehemalige Justizministerin und derzeitige Generalsekretärin des saudi-arabischen „König-Abdullah-Dialog-Zentrums“, eine positive Bilanz der ersten beiden Jahre …

Auch ihre persönlichen Erfahrungen in Saudi-Arabien schildert sie durchgehend positiv: „Ich war angenehm überrascht. … Aber ich bin sehr gut und nett behandelt worden.“ …

Auf den Vorhalt, dass im Jahr 2014 in Saudi-Arabien bereits 60 Menschen hingerichtet worden sind, dass an Freitagen nach dem Gebet öffentlich geköpft und ausgepeitscht werde, sagt Bandion-Ortner im „profil“-Interview: „Das ist nicht jeden Freitag“ und sie sei natürlich gegen die Todesstrafe. …

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/3893847/Amnesty_Bandion-verharmlost-Hinrichtung-in-SaudiArabien-   (19.10.):

… Der Generalsekretär von Amnesty International Österreich, Heinz Patzelt, hat die Äußerungen von Ex-Justizministerin Claudia Bandion-Ortner über Hinrichtungen in Saudi-Arabien als “handfesten Menschenrechtsskandal” kritisiert. Bandion-Ortner hatte in der neuesten Ausgabe des Nachrichtenmagazins “profil” erklärt, Hinrichtungen in Saudiarabien fänden “nicht jeden Freitag” statt.

Bandion-Ortner verharmlose die Hinrichtungspraxis in Saudi-Arabien, das zu den “Top 5″ jener Länder gehöre, in denen Menschen exekutiert werden, so Patzelt am Samstagabend in der ZiB des ORF-Fernsehens. Die Ex-Justizministerin hatte laut Vorausmeldung im “profil” die Praxis der saudi-arabischen Justiz, Verurteilte an Freitagen nach dem Gebet öffentlich auszupeitschen und zu enthaupten, relativiert. “Das ist nicht jeden Freitag” und natürlich sei sie gegen die Todesstrafe, so die nunmehrige Vize-Generalsekretärin des größtenteils von Saudi-Arabien finanzierten König Abdullah Dialog-Zentrums in Wien.

Nach Angaben von Amnesty International wurden in Saudi-Arabien 2013 mindestens 79 Todesurteile vollstreckt. 2014 wurden bisher 60 Menschen hingerichtet. …

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Ergänzung 21.10.2014:

http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/newsletter/4187078/Nicht-jeden-Freitag-wird-gekopft-Claudia-BandionOrtner-schockiert#cxrecs_s   (21.10.):

Bestürzt reagiert der Vorsitzende der Richtervereinigung Werner Zinkl auf die umstrittenen Aussagen von Ex-Justizministerin Claudia Bandion-Ortner zur Todesstrafe in Saudi-Arabien. …

… “profil” dementiert unterdessen, dass das Interview mit Bandion-Ortner nicht autorisiert worden sei. Zwar wurde bei der Autorisierung der Satz bezüglich “Todesstrafe nicht jeden Freitag” vom Sprecher des König-Abdullah-Institus herausgestrichen, von “profil” aber wieder integriert, da er im auf Tonband aufgenommenen Interview gefallen war. …

… SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder zeigte sich vor dem Ministerrat gegenüber Journalisten schockiert …

… Das König-Abdullah-Zentrum sollte seines Wissens nach eine “Plattform für Dialog” sein, so Schieder, dass es von Steuerprivilegien profitiere, war dem Klubchef “nicht klar”: “Da braucht’s Aufklärung.”

Er will sich das Zentrum nun kritisch anschauen. Bis auf das Interview von Bandion-Ortner sei ihm keine Aktivität bekannt. Seiner Meinung nach müsse eine Dialog-Plattform etwas verbessern. Stehe es nur für ein derartiges Interview, “dann ist es ein Zentrum, das wir so nicht brauchen“, so Schieder. …

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Ergänzung 25.10.2014:

Ähnlich die SZ über Hinrichtung im Iran:

http://journalistenwatch.com/cms/2014/10/25/sueddeutsche-zeitung-jubelt-jabbari-ist-nicht-gesteinigt-worden/

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/immerhin_ist_sie_nicht_gesteinigt_worden   (25.10.)

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