Entwicklungen im Nahen Osten – 12

(Fortsetzung von https://kreidfeuer.wordpress.com/2016/09/20/entwicklungen-im-nahen-osten-11/)                —————

Benedikt Kaiser: http://www.sezession.de/56181/brandherd-syrien-tagung-der-gesellschaft-fuer-internationale-friedenspolitik.html (24.10.):

… referierte Schwester Hatune über »Die Lage der Christen in Syrien und im Irak«. Ihr mit viel Leidenschaft vorgetragener Beitrag machte klar: Die Lage ist katastrophaler als angenommen. Massenvergewaltigungen, Entführungen, Morde sind an der Tagesordnung. Schwester Hatune bemängelt die fehlende europäische Beschäftigung mit diesem Elend, denn gerade »aus christlicher Sicht darf man nicht schweigen, was im Nahen Osten passiert«, so ihr Plädoyer. Statt dessen schaue die westliche Welt weg und stütze konsequent die falschen Kräfte. …

Benedikt Kaiser: http://www.sezession.de/56218/brandherd-syrien-teil-2.html (25.10.):

… Den Türken geht es dabei vor allem um die Verhinderung einer zusammenhängenden Kurdenregion, weniger um einen totalen Sieg über den IS, mit dem man bis vor kurzem Ölgeschäfte abwickelte. Es kam so zur bizarren Situation, daß syrisches Öl, das aufgrund der Sanktionen gegen Damaskus nicht direkt importiert werden darf, vom IS in die Türkei gelangte und von dort an westliche Staaten weiterverkauft wurde. Sanktionen gegen Syrien also, die dem Terrorismus direkt zugute kommen. …


http://zuerst.de/2016/11/02/schritt-ueber-die-grenzen-erdogans-tuerkei-auf-revisionistischem-kurs/:

Ankara. Im Zuge der sich abzeichnenden Neuordnung des Nahen Ostens entwickelt die Türkei immer unverhohlener expansionistische Tendenzen und wandelt dabei auf historischen Spuren. Drei Monate nach dem gescheiterten Putsch im Juli wird deutlich, daß die Regierung Erdogan auch außenpolitisch durchstarten will. …


Ergänzung 10.11.2016:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/11/09/soeldner-in-syrien-aufgeschreckt-nach-sieg-von-donald-trump/:

Die Söldner in Syrien sind wegen des Wahlsiegs von Donald Trump aufgeschreckt. Er kämpfe gegen den IS, und nicht wie sie gegen Assad. …


Ergänzung 13.11.2016:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/11/12/putin-setzt-sich-bei-obama-durch-wende-im-syrien-krieg-moeglich/:

US-Präsident Obama hat das Pentagon angewiesen, die Führer der al-Nusra zu töten. Die Operation könnte gemeinsam mit den Russen erfolgen.

Im Syrien-Krieg besteht erstmals seit Monate eine Chance auf ein Ende. Die Washington Post meldet, dass US-Präsident Barack Obama die al-Nusra-Front offiziell als Terror-Organisation einstuft. Obama hat das Pentagon angewiesen, die Führer der Söldner mit Drohnen-Angriffen außer Gefecht zu setzen.

Diese Angriffe könnten, so die Post, in Zusammenarbeit mit den Russen erfolgen. Russland hat de facto die Lufthoheit über Syrien. Mit dieser Entscheidung hat sich Russlands Präsident Wladimir Putin durchgesetzt: Die Russen fordern seit Monaten, dass die al-Nusra als Terror-Gruppe anerkannt und bekämpft werde. …


http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/11/13/wende-in-syrien-usa-und-russland-greifen-gemeinsam-soeldner-an/:

… Söldner der Al-Nusra-Front (Fatah al-Scham) haben sich am Mittwoch in einer Mitteilung über einen Angriff der US-Luftwaffe in der syrischen Provinz Idlib beschwert. Die US-Luftwaffe soll dabei zehn Mitglieder der Al-Nusra-Front getötet haben, berichtet Al-Masdar News. Unter den Getöteten sollen sich auch zwei Kommandeure der Al-Nusra-Front befunden haben. Zuvor hatte die US-Luftwaffe keine nennenswerten Luftangriffe gegen die Al-Nusra-Front ausgeführt.

… Der syrische Präsident Baschar al-Assad ist bereit, mit dem neuen US-Präsidenten Donald Trump zu kooperieren. Das sagte Assads Beraterin Bouthania Shaaban am Donnerstag dem Sender NPR. „Ich denke, dass das US-amerikanische Volk der Welt eine großartige und wichtige Botschaft übersendet hat“, zitiert The Independent Shaaban.

Trump hatte zuvor gesagt, dass Regime-Change im Nahen Osten nur Instabilität geschaffen habe. Die Regierung in Damaskus müsse gestützt werden, um den Extremismus, der Syrien ins Chaos gestürzt hat, zu bekämpfen, so Trumps Ansicht. Trump hatte gesagt, dass er die Unterstützung für die Söldner in Syrien, die insbesondere in Idlib und in den südlichen Gebieten des Landes aktiv sind, stoppen werde. …


Ergänzung 17.11.2016:

https://www.unzensuriert.at/content/0022350-Erstmals-Flugzeugtraeger-im-Einsatz-Russische-Grossoffensive-gegen-Terroristen (16.11.):

Dienstag 11:00 Uhr (MEZ) hat eine weitere Großoffensive der russischen Luftstreitkräfte im Kampf gegen die Terroristen des IS und der Al-Nusra-Front begonnen. Von Flugzeugträgern und Fregatten aus wird man nun gezielt Stellungen der Terroristen in den syrischen Provinzen Idlib und Homs ausschalten. Dies verlautbarte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu in einer Besprechung mit Präsident Wladimir Putin, wie auch sputniknews.com berichtet. …


Ergänzung 18.11.2016:

http://www.kath.net/news/57516 Westliche Medien stellen Bürgerkrieg in Syrien einseitig dar (18.11.):

Westliche Medien berichten einseitig über den Bürgerkrieg in Syrien. Diesen Vorwurf hat der syrische Arzt Jany Haddad (Aleppo) bei einem Vortrag in Korntal bei Stuttgart erhoben. Nach seinen Worten wird der syrische Präsident Baschar al-Assad als Mörder hingestellt, die Rebellen als Opfer. Assad setze sich aber für die Christen ein und bekämpfe die islamischen Rebellengruppen mit Hilfe Russlands.

Diese Kämpfer stammten bis zu 80 Prozent aus Ländern wie England, Frankreich, Kanada, Tschetschenien, Tunesien und Afghanistan. Allein 500 seien aus Belgien gekommen. Haddad warf den genannten Ländern vor, diese Kämpfer nicht mehr aufzunehmen, nachdem sie von Assads Soldaten gefangen genommen wurden.

Er beklagte auch, dass Rebellen Nahrungsmittel beschlagnahmten, die von der Regierung in den belagerten Osten Aleppos geschickt wurden. Sie verkauften diese bis zum fünfzigfachen Preis an die notleidende Bevölkerung. …


Ergänzung 25.11.2016:

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/11/24/russland-usa-behindern-kampf-gegen-den-is-in-syrien/:

Russland hat die US-Regierung aufgefordert, den Kampf gegen die Söldner in Syrien nicht zu behindern.

Der UN-Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura, warnt Präsident Baschar al-Assad eindringlich, in dem seit 2011 währenden Bürgerkrieg eine militärische Entscheidung zu suchen. Selbst wenn es der Regierung gelinge, Ost-Aleppo zurückzuerobern, könne der Konflikt nur durch eine politische Lösung dauerhaft beigelegt werden. Anderenfalls befürchte er für die nächsten Jahre einen fortgesetzten Guerillakrieg in den ländlichen Gebieten sowie Autobomben in den Städten, sagte er der Süddeutschen Zeitung. „Keiner kann daran ein Interesse haben, auch nicht die russische Seite.“

Russland dringt seit Monaten auf einen gemeinsamen Kampf gegen die internationalen und islamistischen Söldner. Doch die US-Regierung konnte sich bisher nicht entschließen, entschlossen gegen die Söldner vorzugehen, die von den US-Verbündeten aus den Golf-Staaten unterstützt werden. …

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