SPIEGEL-Münchhausen Claas Relotius

http://www.freiewelt.net/nachricht/spiegel-kaempft-mit-eigenem-fake-news-skandal-10076611/ (20.12.):

… Beim Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL haben die internen »Checks and Balances« nicht mehr funktioniert: Dem SPIEGEL-Autor Claas Relotius wird vorgeworfen, aus Reportagen regelrechte Phantasie-Geschichten gemacht zu haben. Es wurde Anekdoten und Passagen einfach frei erfunden, um die Reportagen zu guten Geschichten zu machen (siehe selbstkritischer Bericht von »Spiegel-Online« und Kommentar in »Focus-Online«).

Wohlgemerkt: Hier geht es nicht um Überspitzungen und Propaganda, sondern um regelrecht erfundene Geschichten, um eine gute Story erzählen zu können. Herr Claas Relotius arbeitet jetzt nicht mehr beim SPIEGEL. Er hat die Fälschungen zugegeben und das Haus verlassen.

Der SPIEGEL-Autor war für seine Reportagen zuvor ausgezeichnet worden. Lange lief es gut, bis ein Co-Autor diese Masche nicht mehr mitmachen wollte. Der Co-Autor stieß bei seinen SPIEGEL-Kollegen zunächst auf taube Ohren, bis Relotius die Fälschungen selbst zugab. Nun wird beim SPIEGEL gerätselt, wie Relotius es schaffen konnte, jahrelang unbemerkt seine Manipulationen an den Mann bringen konnte. …


Martin Sellner: https://www.youtube.com/watch?v=bpZEoAYDv2c Claas Relotius und der Spiegel haben uns alle belogen (19.12.  8 min)


https://philosophia-perennis.com/2018/12/19/politisch-korrekt-gefaked-spiegel-co-fielen-ueber-jahre-auf-geschichtenfaelscher-herein/:

(David Berger) Vermutlich war es nicht mehr zu verheimlichen und so hat der „Spiegel“ nun die Flucht nach vorne angetreten und einen seiner Mitarbeiter selbst als Fakenews-Macher geoutet. Der mehrfach ausgezeichnete Reporter Claas Relotius habe „in großem Umfang seine eigenen Geschichten gefälscht und Protagonisten erfunden; er hat die Leser und seine Kollegen getäuscht.“  …


Ergänzung:

Marco Gallina: http://www.freiewelt.net/blog/systemfehler-relotius-10076606/ (20.12.):

Ein SPIEGEL-Redakteur, der Fake News streut – was wäre schlimmer als eine solche Schlagzeile für die etablierte Medienlandschaft? Die Hamburger Redaktion hatte eine Woche Vorlauf, um auf den größten anzunehmenden Unfall zu reagieren, der dem Qualitätsjournalismus geschehen kann. Seit letztem Donnerstag wussten die Kollegen von Claas Relotius, dass eines ihrer vielversprechendsten Talente es mit der Wahrheit nicht immer so genau nahm. …


Jörg Kürschner: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2018/geliefert-wie-gewuenscht/ (20.12.):

Der deutsche Mainstream-Journalismus steckt nicht erst seit dem Spiegel-Skandal in einer tiefen Krise. Bei den jahrelangen Fälschungen des „Kollegen“ Claas Relotius ging es meist um Reportagen über Flüchtlinge, um deren Schicksal in ihrer Heimat und ihr Leben in Deutschland.

Und die Flüchtlingspolitik des US-Präsidenten Donald Trump stand am Pranger. Relotius lieferte den gewünschten Lesestoff, exzellent formuliert, moralisch aufgeladen und scheinbar sorgfältig recherchiert, für den linksliberalen Mainstream. Der hat seine Texte aufgesogen, ihn gefeiert und die „Edelfeder“ mit den längst inflationär und damit belanglos gewordenen Journalistenpreisen überhäuft.

Alles paßte so schön ins politische Weltbild. Der redliche Flüchtling, geschunden in seiner Heimat, angekommen in einer fremdenfeindlichen Welt, deren Alltag bestimmt wird von Rassisten und Rechtspopulisten. Und weil bekanntlich die Demokratie auf dem Spiel steht, in Deutschland, in den USA sowieso, propagieren Spiegel & Co seit einiger Zeit eine neue Form des Journalismus, den sogenannten Haltungsjournalismus. …


http://civitas-institut.online/?p=504 Katholischer Medienpreis: Laudatio für lügenden Journalisten Claas Relotius (20.12.):

Es rauscht im Internet: Jahrelang hat ein gewisser Claas Relotius vor allem beim Spiegel, aber auch bei anderen Presseerzeugnissen über Ereignisse, Umstände, Personen berichtet, die einzig und allein seiner Phantasie entsprungen sind. Und da er das sehr gut tat, wurde er auch mehrfach preisgekrönt; so erhielt er im vergangenen Jahr den Katholischen Medienpreis. …


https://humpenmet.wordpress.com/2018/12/20/immer-15-stufen-von-der-wahrheit-entfernt-der-fall-relotius/:

Es liest sich fast wie eine Aufzählung der deutschen „Qualitätsmedien“. Jene Blätter, für welche der Gewohnheitslügner Claas Relotius seine Fake news geschrieben hat. Neben dem „SPIEGEL“, waren noch die „Zeit“, die ,,taz“, der „Cicero“, die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“, die „Financial Times Deutschland“ u. a. betroffen. …


https://www.tagesstimme.com/2018/12/20/fall-relotius-spiegel-als-sich ein-spiegel-redakteur-die-welt-ruehrend-zurechtlegte/:

Eine Enthüllung über unlautere Arbeitsmethoden eines Spiegel‐Redakteurs schockiert die gesamte Medienlandschaft. Auch wenn die transparente Aufarbeitung des Skandals vorbildlich geschieht, wirft die Causa Relotius Fragen auf. Das Ganze konnte wohl auch deshalb passieren, weil die getürkten Reportagen stets das erwünschte Narrativ befeuerten.  …


Reinhard Werner: https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/spiegel-relotius-medien-skandal-deutscher-haltungsjournalismus-als-teil-des-problems-a2745760.html (20.12.):

Die Enttarnung des mehrfach preisgekrönten Nachwuchsjournalisten Claas Relotius als Urheber von Fake-News hat die deutsche Medienszene erschüttert. Nun stellt sich die Frage, ob es auch systemische Faktoren gibt, die solche Erscheinungen begünstigen. …


https://michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/1022-20-dezember-2018:

Wie ich aus einem Telefonat mit einem Freund erfahre, werden im Fall Claas Relotius in Kürze noch einige amüsante und den Spiegel als bisweilen regierungsfrommes Lügen- und Gesinnungsblatt decouvrierende Details zutage gefördert, die naturgemäß den Inhalt der gefälschten Stories betreffen. Die Spoekenkieker haben mit der Dreckarbeit schon mal angefangen, beginnend mit der Prognose, dass die deutsche Lügen-, Lücken- und Lumpenpresse den Fall möglichst kleinzuhalten versuchen sowie zugleich den Spiegel für die „schonungslose Aufklärung“ loben werde, und endend in der nüchternen Feststellung, dass innerhalb der Matrix keine Korrektur der Matrix zu erwarten sein wird. …


Ergänzung 21.12.2018:

http://www.freiewelt.net/nachricht/die-maerchen-der-mainstream-medien-10076616/ (21.12.):

Die Mainstream-Medien sind voller Märchenonkel, die den Lesern und Zuhörern Geschichten verkaufen. Der jüngste Skandal beim Spiegel ist vermutlich nur die Spitze des Eisberges. Zu hinterfragen sind besonders die Stimmungsreportagen, die voller Anekdoten sind. Ein Kommentar. …


http://www.freiewelt.net/nachricht/relativierungsversuche-im-fall-relotius-10076619/ (21.12.):

… Seien es die Printmedien oder der per Zwangsabgabe finanzierte öffentlich-rechtliche Rundfunk, die Vorwürfe der Lügenpresse, Lückenpresse oder Pinocchio-Presse erhalten so eine späte Bestätigung. Die gesamte Berichterstattung der letzten Jahre erscheint nun in einem ganz anderen Licht. Denn anders, als es Spiegel und Konsorten gerade zu verkaufen versuchen, ist Relotius eben kein Einzelfall; er steht exemplarisch für das gesamte System. …


http://kpkrause.de/2018/12/20/leiden-am-glaubwuerdigkeitsverlust/:

Das Zeitgeist Modewort Fake News – Die Eigen-Enthüllungen des Spiegel, die Wortmeldung eines Spiegel-Lesers und die Reaktion anderer Medien – Eine Gelegenheit, hinfällige Glaubwürdigkeit wieder aufzubessern – Aber noch ist der Leidensdruck wohl nicht hoch genug, um in absehbarer Zeit eine Kehrtwende von der  indoktrinierenden zurück zur sauberen Information zu erleben …


https://www.tagesstimme.com/2018/12/21/spiegel-skandal-das-sind-die-hightlights-der-relotius-faelschungen/:

Auch zwei Tage nach den Enthüllungen rund um einen ehemaligen Spiegel‐Redakteur, der mit getürkten und gänzlich erfundenen Geschichten aufwartete, kehrt keine Ruhe ein. Immer mehr Ungereimtheiten kommen ans Tageslicht. 

Hamburg. – Seit Mittwoch bleibt in der Medienlandschaft kein Stein auf dem anderen. Der Spiegel machte den jahrelangen, mutmaßlich systematischen Betrug seines preisgekrönten Journalisten Claas Relotius öffentlich. Seitdem folgte eine Welle weiterer Enthüllungen, teilweise auch im Bezug auf seine Artikel für andere Zeitungen. Wir haben uns die pikantesten Fälle angesehen – und hinterfragen auch solche, denen der Makel der Fälschung noch nicht offiziell anhaftet.

… Der Spiegel bestätigt mittlerweile sieben Fälle, in welchen eine Manipulation als sicher gilt. Der betroffene Relotius soll zudem geständig sein, mindestens 14 Artikel geschönigt zu haben. Darunter befinden sich ‚Die letzte Zeugin’ über eine Amerikanerin, die angeblich einer Hinrichtung beiwohnt und ‚Löwenjungen’ über zwei in die Fänge des IS geratene irakische Kinder. Auch ‚Nummer 440’ über einen vermeintlichen Gefangenen im umstrittenen US‐Gefängnislager Guantanamo handelt von einer erfundenen Person. ‚Touchdown’ über den Footballer Colin Kaepernick soll ebenfalls unwahre Details enthalten. …


https://www.mmnews.de/vermischtes/106681-fake-news-die-lange-liste-der-spiegel-luegen (21.12.):

Claas Relotius ist kein Einzelfall. Dichtung und Wahrheit verschmelzen im SPIEGEL gerne zu frei erfundenen Geschichten. „Lügen wie gedruckt“ in einer bisher kaum für möglich gehaltenen Dimension. Eine unvollständige Auflistung. …


https://www.journalistenwatch.com/2018/12/21/schunke-relotius-haltungsjournalisten/ Schunke zu Relotius: Haltungsjournalisten in Dunkeldeutschland:

Bevor die Realität so richtig ungemütlich für das linke Spektrum wurde und infolgedessen eigentlich nur noch harte Beleidigungen à la „Nazi“ und „Rassist“ gegenüber dem politischen Gegner um sich griffen, gab es 2015 und Anfang 2016 zunächst noch die Phase des „besorgten Bürgers“.

Der „besorgte Bürger“ war jemand, der die komplexen weltpolitischen Zusammenhänge einfach nur nicht richtig verstanden hatte. Der sich angeblich weniger um kulturelle Verwerfungen und die Sicherheit in diesem Land sorgte denn um seinen eigenen wirtschaftlichen Abstieg. Vor allem war der „besorgte Bürger“ aber jemand, der „diffuse Ängste“ hatte und dem man diese „Ängste“ durch „Fakten“ nehmen musste. Wo der „besorgte Bürger“ mit dem „Gefühl“ argumentierte, sollte man ihm den logischen Verstand entgegensetzen. Vor allem nach der Kölner Silvesternacht war es jenes Narrativ, dessen Umsetzung ein Großteil der deutschen Journalisten als ihre Hauptaufgabe betrachteten.

Für die Mehrheit der „besorgten Bürger“ und späteren „Nazis“ war das natürlich schon damals eine himmelschreiende Lüge und nichts weiter als Trick 17 einer medialen Öffentlichkeit, die damit von der eigenen, jegliche Fakten entbehrenden Gefühlsduseligkeit ablenken wollte und einen ganzen Bevölkerungsteil politisch entmündigte, indem man seine Argumente zu irrationalen Ängsten degradierte. …


GoT: https://www.youtube.com/watch?v=nSbnhKXW3Qg Claas Relotius und seine Preise: kollektive Blindheit (21.12.  8 min)


Ergänzung 22.12.2018:

https://www.journalistenwatch.com/2018/12/22/us-botschafter-untersuchung/ US-Botschafter fordert Untersuchung des „Spiegel“:

Der US-Botschafter in Berlin Richard Grenell hat eine „unabhängige Untersuchung“ der anti-amerikanischen Berichterstattung beim „Spiegel“ gefordert.

… Die Affäre um den preisgekrönten Journalisten Claas Relotius, der u. a. auch für die ZEIT, WELT, SZ, FAZ und NZZ schrieb, belastet nun auch die Beziehungen zwischen Berlin und Washington.

Grenell, der als Donald Trumps wichtigster Botschafter in Europa gilt, schrieb an SpiegelChefredakteur Steffen Klusmann: „Wir erbitten eine gründliche Untersuchung durch eine unabhängige Organisation, wie genau die journalistischen Standards durch den Spiegel missachtet wurden und wie man die internen Abläufe ändern kann, um dem vorzubeugen. Die fundamentale Frage ist, wie solch offensichtlicher Anti-Amerikanismus veröffentlicht werden konnte, ohne von einem Redakteur hinterfragt zu werden, und wieviel ungeahnter Schaden durch sieben Jahre unverifizierte Berichterstattung angerichtet wurde.” …


http://civitas-institut.online/?p=522 Letzte Gedanken zum „Fall Relotius“ (22.12.):

… Bei der Verfolgung der Berichterstattung fiel uns immer mehr auf, daß ja eigentlich überhaupt keine Konsequenzen daraus gezogen werden, von den persönlichen Folgen für den Starreporter mal abgesehen. Der Spiegel gibt sich auf ganz widerwärtige Weise als Opfer, und auch der Rest der BRD-Presse tut so, als habe er eine blütenweiße Weste und sei nur auf einen Betrüger hereingefallen. Alle sind sie die reinen Engel – aber das wissen wir ja sowieso. …


https://www.andreas-unterberger.at/2018/12/die-heuchler-stehen-reihenweise-entlarvt-da-ij-und-heucheln-weiter/ (20.12.):

… Nicht weniger entlarvend ist der Fall „Spiegel„, wo die eitle, linke und unter massivem Leserverlust leidende Zeitschrift nun zugeben musste, jahrelang auf einen journalistischen Betrüger hereingefallen zu sein, der die wildesten Geschichten erfunden und problemlos in den „Spiegel“ und davor in zahllose andere Medien gebracht hat. Alles, oder zumindest vieles davon war erstunken und erlogen. Besonders entlarvend ist, dass der Mann nicht weniger als 14 internationale, auch österreichische Auszeichnungen erhalten hat, dass er von CNN sogar als „Journalist des Jahres“ geehrt worden war. Das zeigt einmal mehr, was diese journalistischen Auszeichnungen wert sind, nämlich gar nichts. Und dass jene Auszeichnungen, die von Journalisten an andere Journalisten vergeben werden, besonders wertlos sind. …


OE24: https://www.youtube.com/watch?v=Cfhcw0XWoFk Aufgeflogen: „Spiegel“-Journalist fälschte Geschichten (20.12.  2 min)


Ergänzung 23.12.2018:

https://philosophia-perennis.com/2018/12/22/relotius-ist-nur-eine-spitze-des-rotgruenen-journalisten-eisbergs/:

Der Skandal um den Fälschungsjournalisten Claas Relotius liegt nicht alleine beim „Spiegel“. Er trifft ebenso eine ganze Branche, ihre Berufsverbände und Stiftungen, die diesen Hochstapler honorierten, ihn als Shooting Star vom Schlage eines Egon Erwin Kisch oder Hunter S. Thompson feierten und zum journalistischen Vorbild erhoben. Ein Gastkommentar von Daniel Matissek …


TE: https://www.youtube.com/watch?v=e2MEzbLSfMg Medien: Haltung statt Wahrheitssuche (23.12.  10 min)


http://www.pi-news.net/2018/12/claas-relotius-soll-auch-spenden-fuer-seine-fake-stories-eingesackt-haben/ (23.12.):

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Menschliche Niedertracht und moralische Verkommenheit werden künftig wohl in „Relotius“-Einheiten gemessen werden. Dieser linksideologische Lügner hat nicht nur Geschichten frei erfunden, um unter anderem „Flüchtlinge“ in ein besseres Licht setzen zu können, er rief Spiegel-Leser auch noch dazu auf, für diese vorgetäuschten „Schicksale“ zu spenden. Auf sein Privatkonto. Abartiger geht es schon fast nicht mehr. …


Alexander Wendt: https://www.publicomag.com/2018/12/kujau-relotius/ (20.12.):

Über 50 Geschichten soll ein preisgekrönter SPIEGEL-Journalist teilweise oder komplett erfunden haben. Angeblich täuschte er sehr geschickt. Auch das stimmt nicht: Er manipulierte grob – weil er sich sicher sein konnte …

Thilo Schneider, überwältigt vom Relotius-Virus: https://www.publicomag.com/2018/12/koenigskind-in-einer-kleiner-medienstadt/ (23.12.):

Wie geht es weiter mit Claas Relotius? Thilo Schneider traf den Schreiber, der in Herzen und Hirnen rührte …


Ergänzung 24.12.2018:

Fragolin: http://lepenseur-lepenseur.blogspot.com/2018/12/lügenpresse.html (24.12.):

Wenn eine Demonstration, auf der nur einer der Teilnehmer den Hitlergruß zeigt (blöderweise auch noch ein linksradikaler Provokateur und RAF-Fan), damit automatisch zu einem reinen Nazi-Aufmarsch wird, zu was wird dann eine Presselandschaft, in der nur ein Einziger der Lüge und des Betruges überführt wurde? (Wenn es nur ein Einziger wäre; wir erinnern uns, wie erst vor wenigen Wochen laut ZDF ein „Deutscher“ in einer „städtischen Unterkunft“ einen brutalen Mord beging, während die böse rechte Fake-News-Presse die ebenso alternative wie reale Realität verbreitete, es handle sich um einen Kenianer in einer Asylantenunterkunft. Das hat System.) …


Ergänzung 26.12.2018:

https://de.sputniknews.com/kommentare/20181226323417147-spiegel-skandal-fake-assad/ „Spiegel“-Skandal: Ein Artikel, der besonders weh tat:

Über den Fall des „Spiegel“-Redakteurs Claas Relotius wird momentan viel gesprochen. Es gibt jedoch eine Geschichte, die viele Menschen besonders erschüttert hat. Auch mich. Und zwar so sehr, dass ich alle meine Überzeugungen in Bezug auf Syrien und Assad infrage stellen musste. Etwas naiv von mir, wie sich herausstellt.

Es geht um die Geschichte des 13-jährigen syrischen Jungen, mit dem laut Relotius der blutige Bürgerkrieg in Syrien begann. Ein Artikel, für den der „Spiegel“-Redakteur mit dem Reporterpreis ausgezeichnet wurde. Den Text mit dem Titel „Kinderspiel“ soll er in weiten Teilen frei erfunden haben. Als ich im Juni ein neues „Spiegel“-Heft kaufte, was nicht so oft passiert, stieß ich genau auf diesen Beitrag.

Was darin stand, hat mich schockiert. Ist alles, was die westlichen Medien über Assad schreiben, am Ende doch wahr? Ist Baschar al-Assad der blutige Diktator, und die Rebellen sind einfache Freiheitskämpfer? Darf Russland so einen Menschen überhaupt unterstützen? Was, wenn ich mich die ganze Zeit geirrt hatte? …


Ergänzung 27.12.2018:

https://michael-mannheimer.net/2018/12/21/spiegel-redakteur-erfindet-vom-system-erwuenschte-artikel/ Claas Relotius erfand seine Geschichten nach dem Geschmack des linken Zeitgeistes:

… Allen obigen Pressemeldungen gemeinsam ist das komplette Fehlen jeder substanziellen Kritik am aktuellen Spiegel-Skandal. Alle Kommentare gehen in Richtung „Einzeltäter“ und „Unfall“ des Medienwesens. Irrtum: Was sich in diesem Spiegel-Skandal verbirgt, ist mehr als nur ein Komplettversagen einer ganzen Branche, die ihren vornehmsten Auftrag: den der Kritik an der Exekutive – freiwillig zugunsten der uneingeschränkten Kollaboration mit der verheerendsten und tödlichsten Regierung der deutschen Geschichte abgelegt hat. Und damit zum wichtigsten Teil der Abschaffung Deutschlands geworden ist.

Dass kein einziger Pressekommentar auch nur ansatzweise in diese Richtung verweist, ist mehr als erbärmlich:

Es zeigt die ganze Verkommenheit eines Landes, dessen „Eliten“ sich der Abschaffung ihres eigenen Volks und damit des Völkermords an ihrem Volk verschrieben haben. Aus diesem Faktum gibt es weder für Medien noch für die Altparteien ein Entkommen. …


http://www.freiewelt.net/nachricht/maerchenstunden-bei-der-mainstreamjournaille-gehen-weiter-wie-bisher-10076631/ (27.12.):

Die Geschichtchen und Geschichten um die »Kreativität« der Mainstream-Journaille geht ungebremst weiter. Ein Schriftsteller erfindet nie gesagte Zitate, eine Berliner Zeitung gleich einen ganzen Rassismus-Skandal. …


Marco Gallina: http://www.freiewelt.net/blog/das-laxe-wahrheitsverstaendnis-beim-spiegel-10076636/ (27.12.):

Keine Woche ist es her, dass der SPIEGEL-Reporter Claas Relotius als Fälscher überführt wurde. Die Hamburger Redaktion distanzierte sich nicht nur von ihrem Mitarbeiter, sondern spielte Kollegen und Mitarbeitern Transparenz und völlige Aufdeckung des Falls vor.

… Mittlerweile ist klar: Zweifel an den Geschichten von Relotius gab es spätestens 2017. Gestützt auf dessen orientalisches Märchen „Löwenkinder“ wollte Spiegel-TV eine Produktion fürs Fernsehen drehen. Das Problem: Angaben von Relotius stimmten nicht mit der Realität überein. Personen, die das Team kontaktieren wollte, existierten nicht. Die IS-Kämpfer Khalid und Nadim, die die Hauptrolle in Relotius‘ Stück spielten, existierten hingegen, waren aber gar keine Brüder.

In Hamburg sorgte das aber kaum für Reaktionen. Relotius‘ Glaubwürdigkeit stand nicht infrage. …


Vera Lengsfeld: https://philosophia-perennis.com/2018/12/27/in-merkel-deutschland-ist-die-luege-ein-machtinstrument/:

Was für eine Bescherung! Unser „Sturmgeschütz der Demokratie“, so die arrogante Selbsteinschätzung des SPIEGEL in besseren Zeiten, musste eingestehen, dass die Reportagen seiner vielfach preisgekrönten Edelfeder Claas Relotius nicht viel mit der Realität zu tun haben. Sie sind, um es neudeutsch auszudrücken, Fakes.

Freilich war die vielgelobte Offenbarung nicht ganz freiwillig. Wochenlang galt der Kollege Juan Moreno, der versucht hatte, hausintern auf die Fälschungen aufmerksam zu machen, als ein lästiger Störenfried. Erst als klar war, dass es im Ausland eine Enthüllung der Fake-Stories geben würde, entschloss sich das Magazin zur Vorwärtsverteidigung.

… Nun wird von den Qualitätsjournalisten eifrig in die Tasten gehauen, um den nächsten Fake, bei Relotius handele es sich um Betrug und einen Einzelfall, in die Köpfe der Medienkonsumenten zu hämmern. Dabei ist das Gegenteil der Fall. In Merkel-Deutschland ist die Lüge ein Machtinstrument. …


Ergänzung 01.01.2019:

https://philosophia-perennis.com/2019/01/01/ablenkungsmanoever-bischofskonferenz-fordert-von-relotius-geld-fuer-medienpreis-2017-zurueck/:

(Christliches Forum) Am 28.12.2018 meldete das Presseportal der DBK (Deutschen Bischofskonferenz), dass der „Katholische Medienpreis 2017“ dem Preisträger Claas Relotius aberkannt wurde.  …


https://philosophia-perennis.com/2019/01/01/peter-boehringer-das-system-relotius-lebt-in-den-post-relotius-medien-fort/:

Das linksmediale Kampfsystem und seine „werteorientierten“ Lügen ändern sich nicht. Ein exklusiver Gastbeitrag von Peter Boehringer. …


Ergänzung 03.01.2019:

Dieter Stein: https://jungefreiheit.de/debatte/streiflicht/2019/blick-in-den-spiegel/ (3.1.):

Die vor Weihnachten vom Spiegel eingeräumte Affäre um seinen Redakteur Claas Relotius ist der größte Medien-Skandal seit 1983. Damals flog dem Hamburger Magazin Stern die Veröffentlichung der gefälschten Hitler-Tagebücher um die Ohren. Während Konrad Kujau 62 Kladden mit „Erinnerungen“ des „Führers“ in Sütterlin vollmalte, erfand Relotius in ähnlich großer Zahl Reportagen und Interviews, die sich jetzt als teilweise haarsträubend zusammenphantasierte Geschichten entpuppten. Für diese Räuberpistolen wurde er mit Preisen überhäuft. …


Ergänzung 05.01.2019:

Eric Gujer: https://www.nzz.ch/meinung/der-andere-blick-gibt-es-eine-moral-fuer-journalisten-und-eine-fuer-normalsterbliche-ld.1448972 (4.1.):

Wenn Politiker Fehler begehen, verlangen Journalisten sofort personelle Konsequenzen. In der Affäre um erfundene Reportagen beim «Spiegel» halten sich die Kollegen mit Rücktrittsforderungen zurück. Die Medien messen offenkundig mit zweierlei Mass.

Angesichts der Flüchtlingskrise 2015 und des Aufstiegs der AfD verloren viele Journalisten den Kompass. Sie sahen ihre Aufgabe nicht mehr darin, die Politik zu kontrollieren. Sie verstanden sich als Staatsbürger in unsichtbarer Uniform, dazu da, die Rechtspopulisten zu bekämpfen und die gesellschaftliche Spaltung zu verhindern.

Journalisten sahen sich plötzlich als eine Art Sozialarbeiter und wollten das verirrte Volk auf den richtigen Weg bringen. Es kam ihnen nicht in den Sinn, darauf hinzuweisen, dass die unkontrollierte Einwanderung politische Gegenreaktionen auslösen würde. Sie wollten diesen Zusammenhang einfach nicht wahrhaben, getreu dem Motto: Was nicht sein darf, kann nicht sein. Denn sie hatten ein vorgefertigtes Bild im Kopf: Helldeutschland gegen Dunkeldeutschland. Realitätsverweigerung ist nie gut, im Journalismus ist sie eine Todsünde. …


Ergänzung 06.01.2019:

https://www.youtube.com/watch?v=EyfXKJV7Hbw Lügenpresse: #Relotius nur ein Einzelfall! (Ironie off) (25.12.  6 min)


https://www.journalistenwatch.com/2019/01/06/neue-fake-news/ Neue Fake-News vom SPIEGEL: Relotius und der weinende Kapitän:

Die Relotius-Affäre beim SPIEGEL zieht weitere Kreise. Der Lügenbaron beim Hamburger „Nachrichtenmagazin“ hat nämlich nicht nur eigene Reportagen frei erfunden, sondern er hat auch Material, welches ihm von anderen SPIEGEL-Mitarbeitern zugeliefert wurde, zu phantasievollen und tränentreibenden Rührstücken verarbeitet. Die Seenotrettung im Mittelmeer war dafür natürlich ideal. …


Ergänzung 08.01.2019:

Hubert Hecker: https://katholisches.info/2019/01/08/mit-vorspiegeleien-luegen/:

Das selbsterklärte Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL hat jahrelang seinen Lesern Lug- und Truggeschichten vorgesetzt. Bisher sind mehr als ein Dutzend von 55 Reportagen des SPIEGEL-Reporters Claas Relotius als Beiträge mit Fälschungen nachgewiesen. …

… Mit einer Reportage vom 15.11.2010 eröffnete der SPIEGEL-Journalist Peter Wensierski eine Medienkampagne gegen den damaligen Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. …

… Auch bei dem nächsten SPIEGEL-Schlag gegen den Bischof, dem Artikel vom 20.8.2012, arbeitete Wensierski mit Unterstellungen und Phantombehauptungen. Bischof Tebartz-van Elst und sein Generalvikar Franz Kaspar hatten für einen Langstrecken-Nachtflug nach Indien ihre Flugtickets aus eigener Tasche aufwerten lassen, um im Oberdeck der 1. Klasse ausgeschlafen für das Besuchsprogramm frühmorgens am Zielort anzukommen. Zu dieser plausiblen Darstellung konnte der SPIEGEL-Reporter keinerlei begründete Zweifel vorbringen. Gleichwohl schlug er aus dem trockenen Stoff die Funken für eine publikumserregende Skandalgeschichte. …


Ergänzung 14.01.2019:

https://jungefreiheit.de/kultur/2019/doepfner-fall-relotius-hat-grundvertrauen-in-medien-erschuettert/ (14.1.):

BERLIN. Springer-Chef Mathias Döpfner hat in der Relotius-Affäre des Spiegel vor falscher Branchensolidarität mit dem Magazin gewarnt. Die von Claas Relotius frei erfundenen Texte hätten „Grundvertrauen erschüttert“ und „zum Teil berechtigte Kritik an unserer Branche bestätigt“, sagte Döpfner der Nachrichtenagentur dpa. …


Ergänzung 18.01.2019:

Niklas G. Salm: https://www.andreas-unterberger.at/2018/12/der-hochdekorierte-lügenbaron-ij-sittenbild-einer-branche/ (21.12.):

Ein besseres „Weihnachtsgeschenk“ für die selbsternannten Sittenwächter und Hüter der hohen Moral in den Linksmedien hätte man sich gar nicht wünschen können. Obwohl die Sache auch ohne weiteres als April-Scherz hätte durchgehen können. Oder als Treppenwitz der Geschichte. Ein gewisser Claas Relotius, erst 33-jähriger Shooting Star unter den Linksschreibern, Redakteur des hochheiligen und sakrosankten linksliberalen Nachrichtenmagazins Der Spiegel, hochdekoriert mit zwölf oder noch mehr hochkarätigen Journalistenpreisen, ein Gutmensch durch und durch, bekannt für seine einfühlsamen Flüchtlings- und Dunkeldeutschland-Nazi-Reportagen, ist jetzt als Lügner und Betrüger aufgeflogen.

… Viele aus der Willkommensklatscher-Szene haben ihr gesamtes Weltbild auf den Lügengeschichten à la Claas Relotius aufgebaut. …

… Somit ist der Fall Relotius in Wahrheit nicht nur ein Sittenbild einer völlig vom Weg abgekommenen Branche, sondern auch ein Sittenbild einer ganzen Ideologie, eines ganzen Weltbilds, das nur auf Lügen und Selbstbetrug aufgebaut ist. …


https://philosophia-perennis.com/2019/01/18/freistaat-bayern-bezuschusste-preisverleihung-an-relotius-mit-50-000-euro/:

Wie freie-presse.net in einem Artikel aufgedeckt hat, sponserte das Wirtschaftsministerium Bayerns im Jahr 2014 die Veranstaltung zur Preisverleihung an Claas Relotius. …


Ergänzung 25.01.2019:

https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2019/interne-pruefung-beim-spiegel-zahlreiche-relotius-texte-gefaelscht/ (25.1.):

HAMBURG. Bei der Mehrheit der bisher vom Spiegel überprüften Texte seines ehemaligen Autors Claas Relotius handelt es sich nach Angaben des Magazins um Fälschungen. Von den rund 60 Texten, die Relotius für das Blatt geschrieben hat, sind derzeit 28 geprüft und das Ergebnis auf Spiegel Online veröffentlicht worden. …


Ergänzung 01.02.2019:

http://www.freiewelt.net/nachricht/der-untergang-des-paradieses-10076922/ (1.2.):

Claas Relotius hat im großen Stil Reportagen gefälscht. Ein besonders dicker Fisch war sein Märchen vom Untergang der Südseeinseln durch den Klimawandel. Die Aufarbeitung des Falles zeigt, in welchem Umfang und mit welcher Hingabe gelogen wurde – und warum es so gut funktioniert hat. …


 

Ergänzung 06.03.2019:

https://philosophia-perennis.com/2019/03/06/relotius-reloaded-sz-spiegel-und-zeit-trennen-sich-von-preistraeger-dirk-gieselmann/:

Nun ist der Name raus: Der mit allen möglichen Journalistenpreisen überschüttete nächste Lügen-Journalist von SZ, Spiegel und Zeit heißt Dirk Gieselmann.

… Aufgeflogen war Gieselmann, der unter anderem mit seinen Geschichten „Qualitätsmedien“ wie das SZ-Magazin der Süddeutschen Zeitung, den Tagesspiegel, die Zeit oder Spiegel belieferte, im Januar, nachdem einer seiner Geschichten mit der Wahrheit nicht wirklich korrespondierte.

Der Sachverhalt ist derselbe wie bei Claas Relotius. Bei Gieselmann war es eine Protagonistin einer seiner Geschichten, die im Januar hätte in Druck gehen sollen. Diese Person war frei erfunden. Als er darauf angesprochen wurde, habe er zugegeben, dass Zweifel an seiner Geschichte berechtigt seien. …



Ergänzung 14.11.2019:

Jörg Gerke: https://www.freiewelt.net/blog/zum-buch-tausend-zeilen-luege-ueber-den-spiegel-autor-claas-relotius-10079539/ (14.11.):

Der Spiegel-Journalist Juan Moreno hat in seinem Buch die Erfahrungen mit Claas Relotius und dem Spiegel beschrieben. Das Buch vermittelt aber nicht nur Einsichten über das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, sondern über politische Medien insgesamt. …

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